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Studentenleben – Teil 3

Eigentlich lag er ganz bequem in seinem Schlafsack. Er hatte keinen Stress, musste keinerlei Entscheidungen treffen, wurde nichts gefragt und konnte auch nichts antworten. Jeder Handlungsspielraum war dem Studenten genommen worden. Es war nicht seine erste Erfahrung in einem Fesselsack, aber die absolute Chancenlosigkeit eines Fluchtversuchs schockierte ihn aufs Neue. Starke Helfer trugen das Gummiobjekt hinauf in die Residenz der Herrin Lady Patricia, doch der Sklave konnte nichts davon wissen.

Seine Arme steckten in langen Taschen, die innen am Sack angebracht waren, der Reißverschluss war bis zum Kinn zugezogen und mit einem Schloss und Gurten gesichert. Aus der Kapuze drang lediglich ein Atemschlauch der Gasmaske nach außen, der Mund war mit einem aufblasbaren, strengen Butterflyknebel ausgefüllt. Die Männer trugen unter der Anweisung der Lady diese Gummipuppe die Treppe hinauf, doch im Gegensatz zu einer echten Made würde der Sklave niemals aus diesem Gefängnis entkommen können.

Wenig später war die Herrin mit ihrem 24/7 Studentensklaven in ihren Privaträumen allein. Sie genoss diese späten Nachtstunden, setzte sich auf Ihren bequemen Sessel und betrachtete fasziniert ihr Eigentum, dass unnachgiebig in Gummi verpackt, atmend und sich langsam hin und her windend vor ihr auf dem Boden lag.

Patricia rückte sich den Sessel zurecht, legte ihre Füße auf dem Gummisklaven ab und zündete eine Zigarette an. Es war Zeit für das Vorspiel, bald schon würde sie den Sklaven Nummer 1548 in eine neue Facette seiner Erziehung einführen.

Doch sie hatte keine Eile, ergriff stattdessen den Atemschlauch, und beobachtete fasziniert wie ihre ausgeatmeten Rauchschwaden darin verschwanden. Der Gummiwurm zu ihren Füßen atmete durch den selben kurzen Schlauch ein und aus, so dass der Rauch nur häppchenweise zu ihm drang, doch sie erkannte wie er entspannt und ruhig wurde. Er erkannte den Duft seiner Besitzerin gepaart mit dem Geruch ihrer Zigarettenmarke.

Der nächste Schritt – der Atembeutel. Der zufriedene Gesichtsausdruck der Herrin war dem kühlen Blick der sadistischen Ärztin gewichen. Ohne dass der Sklave es bemerken konnte, verlängerte sie den Schlauch auf einen Meter und brachte einen Rückatembeutel an. Der Wurm würde nun nur noch wenig Frischluft erhalten, die verbrauchte Luft wieder einatmen. Luft ist das wichtigste Lebenselixier, und der Sklave konnte ja nicht ahnen, was die Herrin gerade getan hatte.

Genüsslich rauchte die Lady die Zigarette, den Daumen auf dem Loch für die Frischluft. Wo andere um diese Zeit einen spannenden Film schauen mochten, bereitete die Lady sich ihr eigenes Theaterstück, ergötzte sich an dem Machtverhältnis. “Jetzt kommt Leben in die Bude”, dachte sich Patricia, bemerkte den veränderten Atemrhythmus, die schnelleren Bewegungen  des Wurms in seinem Gummisack. Unerbittlich verschloss der Latexfinger der Lady die Öffnung, blähte sich der Atemsack zusehends hektischer auf. Nicht im Traum dachte sie an Gnade. Zufrieden erkannte sie wie der Sklave die Fäuste ballte, die tief in den Latextaschen ihm niemals zur Hilfe kommen konnten.

Als der Moment der Panik gerade überschritten war, öffnete die Herrin langsam, ganz langsam die Öffnung, ließ etwas Frischluft in den Schlauch, hörte einige gepresste Laute durch den Knebel, unzweifelhaft ein “Danke Herrin”. Und es ging in die nächste Runde, länger, härter.

Die Lady hatte die Uhrzeit vergessen, sie wusste dass ihre weiteren Pläne nicht eilig waren. Dies kostete sie nun aus, fast zwei Stunden lang, ließ ihre Lieblingsmusik im Raum erklingen und ihren Finger auf der Öffnung das einzige werden, dass im Leben ihres Sklaventiers gerade Bedeutung hatte.

Erst als die Lady mit dem Trainingslevel zufrieden war, als sie bemerkte, wie er vollkommen beherrscht alles über sich ergehen ließ, erst dann entfernte sie Schlauch, Maske und Knebel. Lediglich die Augenmaske blieb an Ort und Stelle.

Um vier Uhr morgens strichen die Latexfinger der Herrin über nasse Stirn des Sklaven, setzte sie ihm ein Fläschchen Wasser an die Lippen.

“Trink das und versuche etwas zu schlafen, um sieben Uhr wirst du geweckt und dir steht ein harter Tag bevor”.

“Der Sklave dankt der Gebieterin”

Die Lady schob dem Sklaven ein Kopfkissen unter den Kopf, ließ ihn gefesselt zurück und ging zur Tür. Noch bevor sie den Raum verließ hörte sie ein leises Schnarchen. Der Sklave war vor Erschöpfung eingeschlafen.

Fortsetzng folgt.

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Studentenleben

Ein lauer Sommerabend am Rande der Großstadt. In der einsetzenden Dämmerung gleitet fast geräuschlos eine schwarze Limousine mit getönten Scheiben eine Kastanien-gesäumte Allee hinab, vorbei an vereinzelten Cafés und Restaurants, deren Gäste noch die Wärme des Abends genießen. Am Steuer des Wagens: eine elegante Dame, die blonden Haare streng zurück gebunden, edel in schwarz gekleidet – Lady Patricia.

Sie bemerkt kaum, wie die gepflegte Kastanienallee mit jedem Kilometer mehr einer schäbigeren Umgebung weicht, wie die Cafés zuerst durch Schnellimbisse und dann durch heruntergekommene Spelunken abgelöst werden. Zu sehr ist sie in das angenehme Gespräch mit ihrer besten Freundin Laureen vertieft.

Laureen, aus Nigeria stammend, wirkte wie ein optischer Kontrast zur Fahrerin des Wagens, sehr groß, schwarzhaarig und muskulös, in weißer Baumwollhose und sportlicher Jacke. Und genau in diesem Moment vor Neugier vergehend.

“Jetzt gedulde dich doch einfach noch fünf Minuten; wir sind so gut wie am Ziel und du wirst es ohnehin nicht erraten” schmunzelte Patricia, “außerdem möchte ich dir die Überraschung nicht nehmen, das wäre doch langweilig”. Der Wagen fällt langsam auf, ist er doch eines der neuesten Fahrzeuge in einer mittlerweile total verkommenen Gegend niedrigster Preislage.

Laureen war in den Monaten zuvor nicht entgangen, dass ihre Freundin des öfteren in dieser Gegend zu tun hatte, und genau diese Beobachtung hatte ihre Neugier geweckt. Nach etlichen Nachfragen kam der Hinweis, dass Patricia dort einige Wohnungen an Studenten vermieten würde, und nach dem rechten sehen müsse, doch dies klang eher nach einer Ausrede. Welcher Student würde hier, fernab der Uni ist einfachster Umgebung wohnen wollen ?

Siedend heiß fiel Patricia ein, dass sie noch eine wichtige Vorbereitung vergessen hatte. “Du, halte mal bitte gerade den Lenker ich muss noch eine Nachricht schreiben”. Neugierig blickte Laureen auf das offen hingehaltene Handy ihrer Freundin. Doch was sie dort zu lesen bekam, half ihr erstens nicht weiter, und zweitens steigerte es ihre Neugierde ins unerträgliche. Patricia hatte nämlich lediglich die Zahl “7” an einen Kontakt namens “S1548” gesendet. Innerhalb von Sekunden kam die Antwort, auch nur ein Wort: “Erhalten”.

Laureen gab resigniert auf, und beschloss die letzten Minuten auszuhalten und einfach zu sehen, was die Freundin für sie vorbereitet hatte. Sie kannte ihre bizarre und sadistische Natur, und in den letzten Monaten hatte sie im stillen auch ihre Vorlieben dieser Art entdeckt. Die ganze Stimmung im Fahrzeug, das Outfit von Patricia, die geheimnisvolle SMS ließen sie insgeheim hoffen, dass ihr eine prickelnde Begegnung bevorstand.

“So, da wären wir doch schon. Jetzt schnell in die Tiefgarage, der Wagen wird hier sonst nicht lange stehen bleiben”. Routiniert ließt die Lady das Auto in die Tiefgarage eines trostlosen 70er Jahre Plattenbaus gleiten.  Von der Rückbank griff sie eine Sporttasche in der einige Utensilien metallische Geräusche von sich gaben. Noch ein Hinweis der Laureen allmählich die Neugierde in prickelnde Vorfreude verwandelte.

Als die beiden Seite an Seite vom Fahrzeug Richtung Treppenhaus schritten, war das Duo perfekt. Beide in Vorfreude lächelnd, beide auf extremen Absätzen, dominante edle Damen im Kontrast zu dem Unrat und Gestank der Tiefgarage. Es ging einen langen, kalt mit schmuddeligen Neonröhren beleuchteten Gang hinab. Am Treppenhaus vorbei, am Lagerraum vorbei.

“So, meine liebe Laureen.” Die Lady blieb vor einer seitlich abgehenden Tür stehen, und zog einen Schlüsselbund. Laureen wurde unsicher – was wurde hier gespielt, warum ging es nicht zum Treppenhaus nach oben? Was waren dies für seltsame Räumlichkeiten, was hatte ihre Freundin mit ihr vor? Kein Geräusch war zu hören außer dem Summen der Neonröhre.

“So.”, eine weitere Pause, in der Patricia sie eindringlich musterte, ” Und jetzt zeige ich dir, wie so eine 24/7 Studentensau in Wirklichkeit lebt.” Die Wirkung dieser Aussage gar nicht abwartend, glitt der Schlüssel ins Schloss,  die Lady trat die Tür mit ihren Heels auf, und Patricia betrat, natürlich ohne anzuklopfen, die Wohnung.

Laureen verschlug es den Atem. Zu selbsterklärend war der Anblick, zu viele Fragen wurden mit einem Mal beantwortet. Und viel zu bizarr und unglaubwürdig war die Realität die sie nun vor sich sah.

Die Wohnung: Ein alter Lagerraum aus Luftschutz-Zeiten. Einziger Luxus ein nacktes WC ohne Deckel in der Ecke. Eine Dusche von der nur noch ein Schlauch und ein Ablauf vorhanden war. Nasszelle hatte man das früher genannt, und mehr war es auch nicht.

Ansonsten: Bücher, Hefte, ein alter Tisch und ein Stuhl. Der obligatorische Laptop ohne den keine Studentenwohnung auskommt. Alles deutlich günstig, offensichtlicher Sperrmüll.  Eine Matratze auf dem Boden. Eine primitive Küche in der Ecke, eigentlich nur aus einem Zwei-Plattenherd und einem laut vor sich hin brummenden Kühlschrank bestehend. Die andere Hälfte, des recht großen und langgestrecken, fensterlosen Raumes war fast leer. Auffällig lediglich zwei Kamerastative, von denen zwei Markenkameras den ganzen Raum überblickten, unpassend teures Equipment in der sonst sparsamen Umgebung.  Eine Kamera war auf den Schreibtisch, die andere auf eine Art Lederbock gerichtet, auf dem der Sklave von Lady Patricia wie eine Hauptattraktion präsentiert lag: Ein gut gebauter, nackter Kerl Anfang zwanzig.

Patricia zwickte ihrer wie versteinert und sprachlos da stehenden Freundin zum Spaß in die Wange. “Ich hab dir doch gesagt ich vermiete an Studenten, und das da”, sie zeigte auf den Bewohner des Kellerlochs, “ist ja wohl eindeutig ein Student, oder ?”. Sie nahm Laureen am Ellenbogen, ließ die stählerne “Wohnungstür” schallend ins Schloss fallen und ging mit laut auf dem Betonboden schallenden Absätzen auf den Studentensklaven zu. Laureen rätselte, warum dieser seit ihrer Ankunft noch keinen Mucks von sich gegeben hatte, beim Näherkommen sah sie aber, dass in seinen Gehörgängen In-Ear Ohrhörer steckten, die wohl jedes Geräusch übertönten. Außerdem waren Fuß- und Handgelenke in Handschellen verschlossen, die mit den Ecke des Lederbocks verbunden waren. Unter dem Bauch war ein Kissen geschoben, der Hintern verletzlich nach oben gerecht.

Patricia ließ Laureen noch ein wenig die Eindrücke in sich aufnehmen, und beobachtete zufrieden, wie die anfängliche Überraschung erst einem zufriedenen und dann einem lustvoll schmunzelnden Gesichtsausdruck wich. Patricia erklärte nun weiter: “Dies ist Grundstellung Nummer “7”, genannt “Sicherheit” “. Laureen war somit auch hinter das Geheimnis der SMS gekommen, die Patricia zuvor unbedingt schreiben musste. Auf dem Boden lag ein Billighandy, dass sicher gerade mal so die Kunst der SMS beherrschte. “Vom Eingang der Nachricht, bis zur vollständigen Fesselung hat er 2 Minuten Zeit gehabt”, erklärte Patricia weiter. “Er kann uns nicht hören oder sehen, er trägt lichtundurchlässige medizinische Kontaktlinsen. Sogenannte Blackout-Linsen, somit weiß er auch nicht ob und wer gerade die Wohnung betreten hat”.

Laureen ging nun nahe an das Gesicht des jungen Mannes heran, sah fasziniert in die durch die Linsen schwarzen Augen, bewegte eine Paar Finger auf und ab. Sie konnte nun auch die recht laute Technomusik hören, die aus einem mp3 Player in den Sklavenkopf strömte.

“Es ist wirklich eindrucksvoll, er ist total hilflos”. Laureen kniete jetzt vor dem Studenten. Und spürte plötzlich die Möglichkeiten. Sie hätte noch so viel Fragen können, fragen wie er sich wieder befreien könnte. Fragen wie Patricia diesen Sklaven überhaupt so weit hatte bringen können. Doch alles, was sie jetzt wollte war Spaß und knallharte Action.

“KLATSCH”.

Lady Patricia zuckte erschrocken herum, hatte sie sich doch kurz der Inspektion der Lernfortschritte ihres Leibeigenen gewidmet. Sie wollte ja schließlich, dass dieser später einen Top-Arbeitsplatz mit entsprechendem Einkommen ergattern würde. Das Geräusch kam vom Sklaven, genauer von Laureen, die diesem ohne Vorwarnung eine schallende Ohrfeige verpasst hatte. Sie schaute immer noch ihre Hand, sah zu ihrer Freundin, oder eher Mentorin, herüber und sagte nur “Das ist Toll!”.

Patricia legte das Buch beiseite und nickte nur. Sie war überrascht wie schnell Laureen dazugelernt hatte, und freute sich über die bizarre Wendung die dieser Abend jetzt nehmen würde. Schnell ging sie zu ihrer Sporttasche hinüber und nickte ihrer Freundin nur aufmunternd zu.

Der Sklave grunzte nur, denn er hatte sich auf das Kommando “7” hin nur zehn Minuten zuvor selber geknebelt. Der dicke Butterflyknebel machte ihm sehr zu schaffen, und das Brennen der Ohrfeige, die hart und  aus dem nichts kam, umso mehr. Er wusste vor sich liegend den Schlüssel zu den Handschellen, denn die perfide Regel war, dass nach der Selbstfesselung per SMS er sich jederzeit wieder befreien konnte, aber immer abzuwarten hatte, bis die Lady mit ihrer Inspektion fertig war. Zwischen SMS und Inspektion konnten Minuten liegen, so wie heute, es waren aber auch  mitunter Stunden oder ein ganzer Tag, an den er noch mit Schrecken zurückdachte.

Wie ein achtlos angebundenes Stück Vieh hatte er dagelegen mit dem Drang seiner Blase und mit dem Wunsch sich selber zu befreien kämpfend, bis seine Göttin endlich bei ihm war und ihn erlöste

Laureen hatte unterdessen nur einen Wunsch: “Nochmal!”, rief sie.

Zu sehr hatte sie das hilflose Zucken und Bocken vor sich genossen, zu sehr mochte sie die Perversität der Situation. Eine Minute später schon sah Patricia fasziniert wie Laureen sich geradezu in eine Orgie an Ohrfeigen gesteigert hatte. Ruhig und bedächtig zog die Domina derweil das Dildoharness um ihre Hüften fest, und schmierte den furchterregenden Umschnaller genüsslich ein. Das dreißig mal fünf Zentimeter große Monstrum würde gleich in dem trainierten Stundentenpopo veschwinden, und dass dieser heute von zwei Seiten, von vorne und hinten, von innen und außen bearbeitet würde fand Patricia einfach nur wunderschön.

Sicher würde der heutige Abend seinen Lerneifer nochmal um das doppelte steigern. Die Herrin wollte nur Bestnoten und prüfte seine Ergebnisse strengstens.

Wenig später erfüllte das satte Klatschen der Hüften der Herrin auf dem Sklavenarsch das Kellerverließ. Auch Laureen hatte umgesattelt und drückte nun genüsslich einen dünnen Plastikschwanz in den Rachen des röchelnden Sklavenschweins hinab. Dies würde nicht das letzte Mal in dieser Konstellation sein, Patricia hatte sie sicher nicht ohne Hintergedanken hier hineingezogen.

Eine halbe Stunde später fiel die Tür wiederum ins Schloss. In der Mitte des Raums, ein erschöpfter, geschundener aber zufriedener Sklave. Der Po noch glühend heiß, der Anus zuckend von der Ausdauer seiner Vermieterin. Er war frisch geduscht worden, sowohl Laureen als auch Patricia hatten raue Mengen ihres Natursektes über ihn ergossen. Die Pfützen würde er sogleich noch vor der Kamera auflecken, zur Erheiterung der Lady und ihrer Freundinnen die Live dabei waren. Sich selber durfte er nicht Duschen. Ein Wochenende voller Lerneinheiten am Schreibtisch stand bevor, und der Duft der Ladys würde ihn dabei begleiten.

Die Limousine glitt aus der Tiefgarage hinaus in die Nacht. Am Steuer zwei zutiefst befriedigte Herrinnen, und eine geradezu infizierte Laureen, die am liebsten sofort wieder in dieses bizarre Studentenleben eintauchen wollte.

Fortsetzung folgt.

Rivalen

Der Sklave 1548 hatte auf dem weichen Leder Platz genommen. Sein Körper ruhte auf dem Prügelbock, ein gefürchteter, doch ihm bereits so vertrauter Ort. Das einzige Kleidungsstück das er trug war eine dünne Latexmaske, die nur den Zweck hatte, ihm die Sicht auf seine Umgebung zu nehmen. Was um ihn herum geschah konnte er nur gedämpft hören, nur erahnen.

Die Herrin hingegen sah alles und kostete den Moment noch etwas aus, ließ ihren besonderen Gast noch etwas das Vogelgezwitscher durch das halb geöffnete Fenster hören, die frische Luft über sein Sklavenfleisch streichen, bevor die nächste Phase begann. Es war alles vorbereitet, der Sklave war sozusagen angerichtet, damit das Spiel gleich beginne konnte. Sie wusste, dass er gerade den Moment der Entspannung auskostete, das warme Leder unter sich und seine Erzieherin neben sich spürte.

Sein Atem war nun ruhig, er hatte allein durch den Tastsinn den Weg von der Eingangstür zu dem Fesselbock gefunden, war ohne zu Zögern darauf zugekrochen. Er machte sich keine Illusionen, dass der heutige Nachmittag hart, sehr hart werden würde, denn er hatte die Herrin in den Tagen zuvor durch Faulheit und Nachlässigkeit sehr enttäuscht.

Schnalle um Schnalle schloss sich jetzt langsam das Leder um seine Glieder, Lady Patricia ließ sich für Fesselung Zeit. Sie sorgte dafür, dass ihr Sklaventier so fest und sicher wie möglich an das Metall des Prügelbocks gebunden war, dass er spürte wie eine Flucht verunmöglicht wurde.

Zuletzt wurden die Hände an dem breiten Halsband gefesselt, dass die Herrin ihm angelegt hatte. Nun lag er immer noch bequem auf dem Leder, konnte immer noch die Natur und die Alltagsgeräusche draußen hören, genoss den Geruch von Leder, Gummi und dem Parfum seiner Herrin, dass er langsam einatmete . Doch er war nun unfrei, konnte nicht mehr aufstehen, nicht mehr seinen wehrlos nach oben gestreckten Körper vor dem Zugriff der Lady schützen.

Als er nun hörte wie die Fenster geschlossen, und die Vorhänge zugezogen wurden, und die Herrin leise Musik auflegte, war ihm klar, dass die Entspannung nun zu Ende war. Ein leises Kitzeln auf seinem Rücken – ein dünner Lederriemen wurde spielerisch über ihn geführt. Es konnte nun jeden Moment soweit sein.

Sklave1548 wusste, dass er einiges auf dem Strafkonto hatte, Vergehen wie Schlampigkeit, Faulheit und Vergesslichkeit. Doch die Frage, die Lady Patricia ihm nun stellte, war nicht die nach dem Strafmaß:

“Die Herrin hat eine Überraschung für den Wurm, rate welche es ist!”.

Das darauf folgende Gestammel unter dem Latex amüsierte die Lady köstlich. Mit einigen Hieben zum Aufwärmen spornte sie ihn zu immer idiotischeren Antworten an, zuletzt sogar “G..Gibt es etwa keine Abstrafung?”, bis es ihr zu langweilig wurde und sie langsam, ganz langsam den Reißverschluss vor den Augen der Gummimaske öffnete.

“Keine Abstrafung… also wirklich”… 1548 sah nach vorne, sah sich selber, oder genauer gesagt jemand der auf gleiche Weise gefesselt war, eine gleiche Maske aufhatte, keine zwei Schritte entfernt. “Ganz im Gegenteil – heute gibt es nicht nur eine, sondern zwei Bestrafungen”. Die ratlosen Blicke der beiden Opfer wunderten die Lady gar nicht, keiner der beiden war informiert worden, keiner konnte wissen was nun geschehen würde. Laut  und fest erklärte Patricia die Regeln:

“Heute bekommt ihr beide eine besondere Ehre. Denn heute legt ausnahmsweise IHR das Strafmaß fest.” – noch ging keinem der beiden ein Licht auf. Die Blicke der Sklaven glitten über das strenge Antlitz ihrer Erzieherin, Reithose, Militärjacke, strenge Bluse, alles in grau-weiß, dazu schwarz glänzende Stiefel. Während sie weitersprach, streifte die Herrin sich eine weiße Plastikschürze über, wissend welch ungute Assoziationen dies auslösen würde.

“Bevor ihr lange rätselt: Die Regeln sind einfach – In jeder Runde bestimmt einer von Euch wie viel Hiebe, maximal hundert, mit welchem Instrument der jeweils andere erhalten wird” – die Lady zeigte auf einen Köcher mit bedrohlichen Schlagwerkzeugen. “Danach ist der andere an der Reihe, und darf sich rächen – Ihr seid also besser… <nett> zueinander”

Sie ließ die Regeln und deren Konsequenzen etwas in die gefesselten Kandidaten einwirken, “Doch alles hat ein Ende: Wer das Wort zum Abbruch spricht, es lautet “VERLIERER”, der zahlt diese Behandlung für beide, außerdem tritt derjenige in einer Woche zu  einer Sonderaudienz an, die es in sich haben wird”.  Wenn ich in dieser Hinsicht einen Ratschlag geben darf…” Die Lady schmunzelte, “versucht besser nicht zu verlieren”.

Für ein paar Sekunden konnte man nur noch die leise Hintergrundmusik hören, denn die Delinquenten hatten sogar vergessen zu atmen. Die Lady warf eine Münze, und rief: “1548 beginnt”.

Als dieser sich nicht sofort äußerte, immer noch schockiert von der Situation, nutzte die Herrin einen dünnen Rohrstock um ihm auf die Sprünge zu helfen.

“20 mit dem Spazierstock Herrin”, rief der Sklave plötzlich, hätte sich am liebsten auf die Zunge gebissen, ahnte er doch, dass die Rache seines Nachbarn folgen würde. Doch als er dessen zornigen Blick sah, war es 1548 dann doch recht zu sehen wie die Lady den Stock ergriff und ohne Pause die 20 auf den Hintern des anderen verabreichte. Er musste unter dem Latex schmunzeln als er sah wie der zornige Blick in einen Ausdruck der Unterwürfigkeit überging. Eine Pause, der andere atmete durch.

“Ich höre.”

“100 mit dem Rohrstock!”

Die Lady ging konzentriert zur Sache, verabreicht die 100 unter Abzählen und mit voller Härte. 1548 jaulte auf, bereute mit dem ersten Gebot so hoch vorgelegt zu haben, versucht den Wunsch zu unterdrücken es dem anderen heimzuzahlen. Das Wissen, dass seine Herrin ihm die Strafe gab, besänftigte ihn, doch zum Schluss siegte der niedere Instinkt.

“100 mit dem Gummistock Herrin!”. Die Genugtuung tat gut, das kurze Abkühlen des Körpers während die Lady mit der Genauigkeit eines Metronoms die hundert verabreichte war ein Genuss. Er war nur noch von dem Gedanken getrieben, nicht als Verlierer hervorzugehen.

“100 mit der Lederpeitsche”, die Erzieherin schüttelte nur noch mit dem Kopf – anstatt sich das Leben einfach zu gestalten – zogen beide nun immer die 100 aus dem Köcher, gaben sich gar nicht mehr irgendwelchen gegenseitigen Pausen hin, gönnten sich nichts mehr.

Am Ende stand der Ochsenziemer, bedeckte das erste Rot die weiße Schürze der Lady, vor ihr die Sklaven die nur noch einen Willen kannten: Vor ihrer Herrin nicht zu versagen. Wie Rennpferden strich sie ihnen über den Rücken, legte Pausen ein, gab Ihnen zu trinken. Sie genoss die Geräusche, das knirschen der zusammengebissenen Zähne, das scharfe Atemgeräusch. Kein Gedanke mehr an das Vogelgezwitscher und die Alltagswelt da draußen!. Mit jedem neuen Schlaginstrument fand die Herrin neue Stellen, neue Zielgebiete, genoss wie sie die niederen Instinkte ihrer Diener provozierte, wie beide leicht erigiert waren durch die perverse Reizüberflutung.

Am Ende entschied die Herrin, dass es keinen Verlierer gab.

Beide Sklaven lagen erschöpft in ihren Fesseln, es war an der Zeit die Wunden zu versorgen. Jeder Rachegedanke war ihnen entwichen, sie spürten nur noch die Hitze ihrer Körper, die Nähe der Herrin und die Freude nicht versagt zu haben.

Kurz darauf waren die Masken wieder verschlossen, die Fenster geöffnet, und Herrin Patricia rauchte in Ruhe eine Zigarette, und betrachtete ihr Werk.

 

 

 

 

Der Geldsklave – Dritter Teil

Der Herrin blieben zwei Stunden um sich auf die Ankunft ihres Bewerbers vorzubereiten. Sie hatte nur wenige Sklaven in dieser besonderen Stellung, und dies war nicht der einzige Kandidat.

Der Entschluss stand fest: Gerade weil dieser Bewerber bisher alles richtig gemacht hatte, und gerade weil er fast zu gut auf die Anforderungen der Lady passte, würde sie ihn durch einen Abend voller Prüfungen laufen lassen. Sie würde keine Abstriche machen und den Sklaven zur vollen Unterwerfung zwingen, nicht weil er es verdient hätte, sondern einfach weil die Herrin es so wollte. Sie wollte sich dieses mal nicht mit Mittelmaß zufrieden geben, sondern suchte echte sklavische Unterwerfung.

Leider schien das  Wetter einen Strich durch die Rechnung zu machen, denn es zog eine Gewitterfront auf, und nur eine halbe Stunde vor der befohlenen Ankunftszeit schüttete es in Strömen. Doch gerade dieses Gewitter brachte Lady Patricia den besonderen Geistesblitz. Ein sadistisches Lächeln glitt über ihr Gesicht, ein Lächeln, dass ihrem Diener eine Gänsehaut über den Rücken jagte. Dieser war gerade damit beschäftigt die Stiefel der Dame einzuschnüren, um sich dann mit seiner Zunge pflichtbewusst und eingeübt der Reinigung  derselben zu widmen. Die Herrin hatte sich nämlich eben erst für dieses besondere Vorstellungsgespräch gekleidet.

Heute war Leder die Kleidung ihrer Wahl, von dem sommerlich-hellen Outfit der Mittagsstunde war nichts mehr übrig geblieben: Eine enge Lederhose steckte in kniehohen Reitstiefeln. Darüber: eine langärmlige Lederbluse, langer Ledermantel, Handschuhe. In der verregneten Abenddämmerung würde sie fast unsichtbar sein. Lediglich die streng zurückgebundenen blonden Haare bildeten einen Kontrast, doch selbst diese konnte sie unter der Kapuze des Mantels verschwinden lassen. An den Gürtel hakte sie eine armlange Hundepeitsche ein, weiterhin ein Futteral mit einem Paar Handschellen.

Heute würde sie nichts dem Zufall überlassen, außerdem liebte sie diesen “Kampfanzug”, der ihren Dienern stets eine kompromisslose Herrin signalisierte. Während der Regen draußen sich zu einem Unwetter zusammenballte, eilte die Lady mit ihrem Hausdiener zur Garage, wo ihre schwarze Limousine auf sie wartete. “Parkstraße 5, beeile dich”, die knappe Anweisung der Lady, die sich natürlich zu ihrem bizarren Date chauffieren lies. Dabei ein Blick auf den GPS-Tracker in ihrem  Handy, das Unwetter schien den Bewerber nicht abzuhalten, denn dieser hatte sein Ziel fast erreicht und war nur noch einen Kilometer von seinem Ziel entfernt.

Sie konnte sich nicht vorstellen, dass er ortskundig war, und sein pünktliches, vorzeitiges Erscheinen konnte nur einem guten Navigationssystem und geringem Verkehrsaufkommen geschuldet sein.  “Da ist aber jemand viel zu früh – erster Fehler”, sprach die Herrin lächelnd  zu sich selbst, erntete einen verduzten Blick ihres Chauffeurs, schnell tippte sie eine SMS – “Die Herrin erwartet Blumen, 10 rote und 5 gelbe Rosen”. Jetzt war es sicher vorbei mit der gemütlichen Fahrt.

Im Auto des Sklavenbewerbers rasten die Gedanken durch dessen Kopf: “Was mache ich eigentlich hier, was wird mich erwarten, warum mache ich überhaupt weiter…” Während die Gedanken sich im Kreise drehten, zeigte das Navi die immer geringer werdende Entfernung zum Ziel der Reise an. Tief in seinem Inneren gewann seine Sklavennatur die Oberhand, konnte er nicht mehr abbrechen, musste er herausfinden was geschehen würde, was die Herrin mit ihm vorhatte. Er, das war ein normaler, gut verdienender, leider dank einer Scheidung allein stehender siebenundreißigjähriger Mann. Paul war sein Name, und er war seit dem Absenden der  Bewerbung mit keinem Gedanken in seinem bisherigen Alltag verblieben. Geldverdienen, Schlafen, irgendwelche Hobbies – all  das hatte er gerade Vergessen, denn seine Zufriedenheit über die pünktliche Ankunft war durch den Eingang des neuen Befehls einer sklavischen Ergebenheit gewichen. Der einzige Gedanke: “Wo bekomm ich jetzt die Blumen her ?” Schnell sucht er einen Parkplatz, fand einen, die Straßen waren bereits mehrere Zentimeter mit Wasser bedeckt, so stark regnete es. Er hielt an, und zwar ausgerechnet vor  einem Blumenladen.

Und so kam es, dass die Herrin nur wenige Minuten später bemerkte, dass der Punkt auf dem GPS -Tracker wieder in Bewegung kam, der Bewerber würde pünktlich sein. “Der Junge macht es mir nicht einfach…” , dachte sich die Lady, die erstaunt bemerkte wie dieser “Paul” die Klippen umschiffte. Eine weitere SMS: “Du steht links von der Eingangstür, Nase an der Wand, Blumen in der rechten Hand auf dem Rücken”.

Der Regen ließ plötzlich nach, und als die Herrin nur noch hundert Meter von der etwas heruntergekommenen Bankfiliale am Stadtrand entfernt war, wies sie ihren Fahrer an anzuhalten. Sie hatte nämlich beobachtet wie ein Mann der von passender Größe und Statur gerade aus einem 5er BMW ausstieg, und umständlich einen Strauß Rosen von der Rückbank hervor kramte. Offenbar war dieser von dem schlechten Wetter überrascht worden, trug er doch tatsächlich ein Kurzarmhemd.  Jetzt wusste Patricia, dass alles genau nach Plan laufen würde. “Die Herrin steigt aus, du fährst nach Hause und reinigst den Wagen”, wies sie den Fahrer an. Dieser eilte schnell um das Fahrzeug herum, um der Dame die Tür aufzuhalten und die Lady glitt ganz in schwarz hinaus in die Abenddämmerung. Als der Wagen sich entfernt hatte,  gab es nur noch zwei Menschen in diesem Spiel: Die Besitzerin und das zukünftige Eigentum.

Es war mittlerweile genau 18 Uhr 30, und der Bewerber war in Position gegangen. Weit und breit kein Mensch, die Sonne bereits hinter den Häuserfronten verschwunden, perfekte Vorraussetzungen für ein erstes Kennenlernen. Leise wie eine Katze trat die Lady hinter den Bewerber. Breitbeinig stand er da, wahrscheinlich um sich etwas festeren Stand zu sicheren, balancierte er doch seine Nase gegen die Hauswand, den Blumenstrauß auf dem Rücken mit zwei Händen umfasst. Auch hier schien er woeder alles mustergültig machen zu wollen. Seine Grenzen würde er dennoch bald aufgezeigt bekommen.

Einen halben Meter Entfernung, kein Wort aus dem Mund der Besitzerin, sie genoss die wachsende Anspannung. Minute um Minute verstreicht, er riecht das Parfum, die Lady sieht Schweiß in seinem Nacken. Der Fisch hatte angebissen, nun war es an der Zeit ihn an Land zu holen.

Blitzschnell geschahen nun drei Dinge: Der Bewerber, nervös geworden, drehte seinen Kopf etwas zur Seite. Im selben Moment hörte er das  Ratschen von Handschellen und nur einen Moment später glitten diese um seine Handgelenke. Wie unter Strom nahm er wieder Position an. Die  Lady hakte die Hundepeitsche aus, schlang diese um den Hals des Sklaven und zog ihn fest zu sich heran.

Zum ersten Mal hörte Paul nun die Stimme, die von nun an Besitz von ihm ergreifen würde. Die Herrin zischt in sein Ohr: “Deine Ungeduld wirst du noch bereuen, dir stehen zwei schwierige und kostspielige Stunden bevor. Bist du dazu bereit ?”

Paul, in seinem unpassenden Sommeroutfit, spürte das Leder auf seiner Haut, atmete den Duft der Herrin ein, war gerade wahnsinnig froh diesen Schritt getan zu haben. Trotz der engen Lederschlinge um seinen Nacken brachte er ein deutliches “Ja Herrin, ich bin bereit” hervor. Die Herrin lächelte: “Gut, dann auf zu deinem Auto. Es geht in die Fußgängerzone. Ich hoffe es kennt dich hier niemand, denn du wirst heute noch viele Tüten schleppen”.

-Fortsetzung folgt-

 

 

Geld-Sklave Teil 2

Die Lady hatte dem Sklaven in  der Nachricht kein Zeitlimit gesetzt. Sie wusste, dass der Bewerber es ohnehin nicht würde einhalten können. Zu groß war der Anfangsschock durch die schnelle Nachricht der Lady, nur drei Stunden nach Versand der Bewerbung. Zu groß die Verwirrung, die tausend Gedanken.

“Vom wem kommt die SMS ?” Die Handynummer erscheint zwar, ist aber unbekannt.

“Was wenn es Zufall ist, was hat es mit dem Befehl auf sich, eine GPS Tracker App zu installieren? “.

Tausend Gedanken überschlagen sich auf seiten des Bewerbers, zugleich in der Gewissheit, dass mit jeder verstrichenen Minute er bei der Herrin Minuspunkte sammeln würde.  Der zukünftige Sklave hatte seine Bewerbung mehr aus einer Laune heraus abgesandt, vielleicht hatte er zwei, oder drei Tage darüber nachgedacht und sich dann entschlossen seinem Wunsch nachzugeben.

Er hatte eine Dienstreise genutzt, um die Zeit im Hotel zur Niederschrift zu nutzen. Dabei bemerkte er, dass er sich wohl unterbewusst schon auf diesen Tag vorbereitet hatte, so leicht ging es  ihm von der Hand, persönliche und intime Details der Herrin preiszugeben, nur damit er eine Chance hatte angenommen zu werden. Denn darum ging es ihm wirklich, gefordert werden, und dieser beeindruckenden Lady zu Diensten zu sein und dies mit dem größten Fetisch der heutigen Gesellschaft: Dem Geld.

Als er dann den Mauszeiger über der Senden-Taste schweben lies, und schließlich nach kurzem Zögern auf “Senden” drückte, tat er es mit der Vorahnung, dass nun jemand nach und nach mit Haut und Haar Besitz von ihm ergreifen könnte.

Kurz darauf war dieser Schritt getan,  die Aufregung der Bewerbung verflüchtigte sich schnell, denn er rechnet an diesem Abend nicht mit Antwort. “Der Beginn ist eine sehr delikate Phase”, wie man sagt und er konnte nicht Wissen, dass die Lady noch am selben Abend einige sprichwörtliche Delikatessen für ihn vorbereiten würde

Und so kam sie – die SMS – wie eine kalte Dusche. Runter von der Couch, Fernseher aus, der Puls schnellte nach oben. Erstaunt bemerke er, dass während er noch über Absender und Zweck grübelte, seine Finger schon gehorchten und die App bereits ausgewählt war.

Die Herrin in ihrer Villa hingegen hatte sich nach dem Versand der SMS ihrem Diener zugewandt, der vorher so wenig Disziplin gezeigt hatte. Während die Sonne langsam zum Horizont wanderte, schallte das Knallen des Rohrstocks durch die Abenddämmerung. Dabei war die Lady maximal entspannt, konnte sie doch dem Bewerber gegenüber die Spielregeln festlegen und gleichzeitig ihn wie eine Spielfigur führen.

Das Handy der Dame klingelte, eine SMS war eingegangen. Nachdem sie den Diener streng abgestraft hatte, ergriff sie das Mobiltelefon und las zu ihrem Erstaunen, dass der Bewerber genau die eine richtige Antwort geschickt hatte: Das Passwort und den Zugang für die GPS-Tracker-App auf seinem Handy. Er hatte dazu zwar fast eine halbe Stunde gebraucht, aber das war zweitrangig. Ergebnisse zählten.

Das Spiel konnte beginnen. Die Herrin loggte sich ein, sah genau wo ihr Bewerber war, sogar in welchem Hotel, schätzte die Zeit die er bei forscher Fahrt brauchen würde und schrieb:

“Du hast die Herrin warten lassen – nicht gut. Das geht von deiner Zeit ab. Es ist jetzt 16 Uhr, um 18.15 Uhr stehst in der Parkstraße 5 vor der Sparkasse und schaust die Wand an. ”

Drei Minuten später kam die Spielfigur auf dem Bildschirm in Bewegung, in Richtung Herrin, in Richtung Geldsklaverei.

Story: Geld-Sklave Teil 1

Ein Dienstagnachmittag in einer mittelgroßen Stadt in Deutschlands Westen. Ein Stapel Post liegt fein säuberlich auf einem silbernem Tablett, daneben ein silberner Brieföffner. Eine Dame liest konzentriert ihre Post. Eigentlich ein ganz alltäglicher Vorgang, der sich in einer gepflegten Villa, in einem makellosen, lichtdurchfluteten Arbeitszimmer abspielt.

Bei genauerer Betrachtung wird man sich allerdings fragen, wo heutzutage noch zwischen der Alltagspost und den Rechnungen noch so viele handschriftliche,  säuberliche und persönliche Briefe zu finden sind?

Sicherlich findet  man dies noch im Personalwesen vereinzelt, und auch dort hat die Email sicherlich alles Papier in den Schatten gestellt. Doch hier handelt es sich offensichtlich um eine Dame, die auf gepflegte Umgangsformen und sorgsam erstellte Kommunikation Wert legt. Und in der Tat handelt es sich gerade jetzt um eine Bewerbung die sie in der Hand hält, und diese ist ganz und gar nicht alltäglich. Wenig alltäglich ist auch der Anblick der Dame, in einer eleganten Bluse, strengem Rock und langen Handschuhen. Und noch weniger alltäglich ist das Material, dass sie heute auf ihrer Haut genießt, denn sie ist komplett in Latex gekleidet.

In der linken Hand hält Lady P. das Bewerbungsschreiben, die Rechte hält eine Reitgerte, das silberne Tablett mit der Post hält ein Sklave, ganz nackt zu ihren Füßen kniend. Dieser kniet auf dem Parkett, vor dem Sessel und er darf keinen Mucks von sich geben während die Herrin rhythmisch die Gerte gegen den abgebundenen, blau geschwollenen Hodensack klatschen lässt.

Die Lady ist dabei so sehr in den Text versunken, dass sie gar nicht bemerkt wie sie unterbewusst immer fester schlägt. Lediglich als der Diener einmal scharf einatmet, sieht sie auf. Er blickt in eisblaue Augen, die ihn fest und konzentriert ansehen. Ein gezielter Hieb, fester als alle zuvor, die Lady beobachtet schmunzelnd wie ihr Diener sich samt Tablett auf dem Boden windet, und geht danach den Brief noch einmal genauestens durch.

Es hat sich nämlich ein Sklave als Geldsklave beworben, was die Lady bereits mit Skepsis an die Sache herangehen lässt, denn in diesem Bereich liegen ihre Anforderungen hoch und viele Bewerber überschätzen ihren Willen zur Unterwerfung ganz erheblich.

Sorgfältig prüft sie die Herangehensweise die der Bewerber gewählt hat, um  in Betracht gezogen zu werden. Die handschriftliche Form hat bereits erste Pluspunkte eingebracht, hinzu kommt die strukturierte, professionelle Ausgestaltung. Wichtige Eckdaten, Name, Anschrift, Beruf, persönliche Lebensumstände. Warum gerade er für den Posten brauchbar sein sollte, und bei allem den Nutzwert für die Herrin in den Mittelpunkt stellend. Hinzu kam ein sauberes Foto. Die Lady sieht so viele Pluspunkte, dass sie genauestens nach irgendwelchen Fallstricken Asschau hält. Die Handynummer war selbstverständlich vorhanden, sowie der Wunsch, dass die Bewerbung Berücksichtigung finden würde. Das ganze hatte der Bewerber eingescannt und per Mail eingeschickt, die Diener hatten dies wiederum ausgedruckt und der Lady mit der Tagespost zur Lektüre vorgelegt.

Mit 200km Entfernung gab es eine erste Hürde im Ablauf, doch dies konnte der Herrin sehr egal sein, wusste sie ja, dass es der Bewerber sein würde der diese Hürde würde überwinden müssen. Das Schreiben war erst wenige Stunden vorher eingegangen, und gewiss rechnete er nicht mit einer schnellen Antwort, schaute aber sicher immer und immer  öfter auf sein Handy, mit der Gewissheit, Hoffnung und auch dumpfer Befürchtung dass die Lady ihn jederzeit kontaktieren könnte.

Als der Sklave nach all der Vorbereitung nämlich auf “Senden” gedrückt hatte, wusste er, dass er ab diesem Zeitpunkt nicht mehr würde einen Rückzieher machen können. Entweder er würde bestehen, angenommen werden und dienen, oder aussortiert werden, versagen und eine einmalige Chance vertan haben.

Die Lady zog ihren Terminkalender aus der Schreibtischschublade, und in der Tat hatte sie den Nachmittag bislang unverplant. Spontan fiel eine Entscheidung und die Herrin schrieb eine SMS:

“Du installierst folgende GPS-Tracker Software auf deinem Handy”, die Lady fügte den Link ein. Keine Anrede, keine weiteren Anweisungen, kein Gruß. Lediglich ein Befehl.

Nun tickte die Uhr, und die Herrin erwartete genau eine richtige Antwort auf diese SMS…

[Forsetzung folgt]

 

 

 

 

 

 

Shoppingbegleitung – Teil 5

Die Herrin steuerte den Kleintransporter in eine einsamere Ecke des großen Parkplatzes. Sie hatte die Lüftung angestellt, denn der angenehme Latexgeruch aus dem Laderaum war allmählich doch stark von dem säuerlichen Geruch der Sklavenpisse übertönt.

Der Diener war noch immer sicher verzurrt, im Gummi, am Boden des Laderaumes gefesselt. Er marinierte geradezu im Eigenurin, hatte sich aber mittlerweile in seine Hilflosigkeit ergeben und war sogar eingedöst. Der Sklave konnte eine nicht Verleugnen, dass ihn die Lage antörnte, schließlich war er bei  seiner Herrin, und nichts machte ihn mehr an, als seiner Besitzerin Vergnügung zu bereiten. Zum anderen genoss er immer mehr die glitschige Wärme in dem Gummianzug, die völlig Abwesenheit jeder Entscheidungsgewalt und somit auch die im Grunde angenehme Zeit, in der er keine Entscheidungen treffen musste.

Insgeheim spürte er, dass er nun das gröbste überstanden hatte, schließlich würde er kaum in vollurinierter Gummimontur im Möbelhaus erscheinen können. Als das Fahrzeug somit zur Ruhe kam und der Motor abgestellt wurde, wachte er aus einem angenehmen Dämmerzustand auf, und langsam wurde ihm bewusst, dass nun wieder Arbeit bevorstand.

Die Herrin löste die Fesseln, ganz langsam, sorgte dafür, dass ihr Diener wieder bei Sinnen und konzentriert war. “Komm, steh langsam auf, ich helfe dir aus dem Anzug”. Er legte zunächste die Gummistiefel, dann den pitschnassen Schianzug ab. Er war froh, dass diese Tortur nun vorbei war, und öffnete langsam den Reissverschluss des Gummioveralls.

Eine Bewegung im Augenwinkel ließ ihn innehalten. Er sah in den eisigen Blick seiner Besitzerin. “Hab ich irgendwas was davon gesagt, dass du aus dem Overall darfst ?”. Er stand da wie eingefroren. Tausend Gedanken rauschten auf ihn herab. Er sah sich nach Urin stinkend durch das Einkaufszentrum stapfend, wägte ab was die Herrin wohl plante, wie er wohl reagieren würde und dabei ruhte der Blick der Herrin messerscharf auf ihm.

“Ich habe dir eine Frage gestellt.”

“ich, aber. aber Sie…”,  im letzten Moment überlegte er es sich besser: “Nein Herrin, der Sklave hat vorschnell gehandelt und bitte um Verzeihung für das ‘aber’ “.

Die Lady schmunzelte, hatte sie doch tatsächlich vorgehabt ihn aus dem Gummi zu lassen, und nur durch den kurzen Ungehorsam hatte sie sich umentschieden. Spontanität war für sie das Salz in der köstlichen Suppe ihrer Herrschaft.

“Gut, dass du dies erkannt hast.” eine kleine Pause, ein Moment der Ungewissheit. “Die Herrin hat dich auf der Hinfahrt ihren Nektar kosten lassen und dir außerdem erlaubt die Toilette zu benutzen, findest du, dass du gerade deinen Dank dafür gebührend gezeigt hast ?”.

Sie genoss dieses Verhör so sehr.

Die Antwort stand bereits fest: “Nein Herrin, der Sklave war undankbar.”.

“Ja, das war der Sklave und er erfährt nun seine Strafe. Du bleibst bis heute Abend in dem vollgepissten Gummioverall”. Dabei öffnete sie, immer noch fest in das ensetzte Gesicht des Sklaven blickend eine Plastiktüte, die die Lady die ganze Zeit in der Hand gehalten hatte.Heraus kam eine neongelbe Masse und ein großes Handtuch.

“Hier trockne dich ab und mach deine Haare, danach ziehst du den Anzug über das Gummi an”. Der Sklave ließ alle Hoffnung fahren. Es handelte sich um einen knallgelben 80er Jahre Jogginganzug, der sicher dafür sorgen würde, dass er der Herrin in dem Einkaufszentrum nicht verlorgen ging.

Auch würden ihm alle Blicke im Laden sicher sein.

“Los zieh deine Stiefel an, wir sind spät dran”.

Als er in voller Montur vor der Herrin stand, hielt diese ihm ein Halsband hin. Dieses war ihm bereits bekannt, wurde es doch normalerweise zur Hundeerziehung verwendet. Die Lady würde ihm über hunderte Meter empfindliche Stromschläge verpassen können. Dies schockierte ihn weniger, denn so sehr war die ständige Erreichbarkeit durch die Herrin ihm bereits in Fleisch und Blut übergegangen.

“Raus mit dir, du holst zwei Einkaufswagen, ich treffe dich in 20 Minuten am Eingang”. Genauso würde dieser Tag weiter verlaufen, wenn es Verschnaufpausen gab, dann nur ganz kurze. Wie bei einem Schachspiel, dachte  die Herrin mehrere Schritte  im Vorraus immer wieder eine Überraschung planend.

In der brütenden, prallen, Nachmittagssonne wusste sie ihr nach Urin riechendes, knallgelb verpacktes Tierchen nun in äußerst peinlich exponierter Lage aufgehoben. In dieser Zeit flanierte die Lady an den Schaufenstern vorbei, setze sich entspannt auf eine Bank und beobachtete wie ihr Sklave die zwei leeren Einkaufswägen vor sich hinschiebend zum Haupteingang trottete wo zu  allem Überdruss gerade eine größere Gruppe Menschen an einer Tombola teilnahm, sofort interessiert die Blicke auf die interessante Gestalt richtend, die nun mit großem Getöse umständlich die beiden Wagen vor sich herschob, den Blick des puterroten Kopfes auf den Boden gerichtet.

Der Herrin misfiel die ungebührliche Körperhaltung ihres Dieners.

Nichts lag näher, als das, was jetzt folgte.

“Jetzt mein lieber, jetzt tanzt du.”, dachte die Lady.

Der Finger der Herrin drückte auf die Fernbedienung für das Hundehalsband.

ENDE