Studentenleben – Teil 2

Der Student sah auf die Uhr. An der Betonwand seiner Studentenbude, Behausung wohlgemerkt, hing eine alte Analoguhr, die er als Einrichtungsgegenstand von seiner Herrin erhalten hatte. Es war schon ein Riss im Glas, die Uhr war laut und das Ticken des einfachen Uhrwerks schallte nachts in den kahlen Raum.

“Aber für dich ist sie gerade gut genug.”, hatte die Lady gemeint, die wusste, dass die Erniedrigung die besondere Zutat zu dieser Knechtschaft war. Das Ticken des Uhrzeigers würde ihn daran erinnern, jede Sekunde seine Freizeit außerhalb der Universität zum Wohle der Herrin zu nutzen.

Der neue Tag war gerade eine halbe Stunde alt. Ab Mitternacht war es ihm erlaubt sich in seine Koje zu begeben, um fünf Uhr dreißig würde der Wecker klingeln, und er rechnete nicht damit, dass Lady Patricia sich so spät noch bei ihm melden würde. Er hatte einen guten Montag an der Universität mit anschließender Lerneinheit und Grundreinigung seines Kellerverlieses hinter sich gebracht. Nach der Begegnung mit Lady Laureen am Freitag zuvor, hatte er keine neuen Anweisungen erhalten, was meistens bedeutete, dass die Lady zufrieden war.

Andererseits steigerte jede Sekunde schleichend die knisternde Spannung auf beiden Seiten. Zum einen konnte die Herrin jederzeit einen neuen Plan schmieden, eine neue Linie in die Erziehung bringen. Zum anderen steigerte sich die Nervosität des Sklaven gepaart mit der Sehnsucht nach der Präsenz seiner Göttin.

Dennoch beschloss der Sklave innerlich, dass dieser Tag nun zum Abschluss kommen würde. Die erste Vorlesung am morgen war erst um zehn Uhr, so dass er recht gut in den Tag starten würde.

Vor dem zu Bett gehen würde er noch, wie jeden Abend, fünfzehn Minuten vor dem Bild seiner Herrin knien und diese pflegte dies hin und wieder per Kamera zu kontrollieren. Wie immer presste sich beim Anblick und der Stimme seiner Herrin, er hatte nebenbei ein Video einer Session laufen, sein Penis schmerzhaft in dem metallenen Keuschheitsgürtel.

Er wusste, dass Außenstehende nicht das geringste Verständnis für diese abnormale Situation aufbringen würden, doch umso mehr genoss er die bizarre Unterwerfung. Er dachte über die zwei Monate nach, seitdem er zum Umzug in diese Behausung ausgewählt worden war. Eine besondere Selektion, hatte er sich doch unter mehreren Studentendienern beworben, und war von Patricia als vielversprechend ausgewählt worden. Und wie sehr hatte sie ihn geformt. Die größte Umstellung am Anfang war der KG gewesen – ausbruchssicher durch ein Piercing fixiert, der Tagesablauf streng durchgeplant. Seine Studienleistungen ständig verbessert. Und sein Gehorsam durch Strafe, Lob und Erniedrigung geformt. Das Wort “Alltag” existierte nicht mehr, er gierte immer mehr nach der Strenge seiner Besitzerin. Er bemerkte immer mehr, wie er seinen ursprünglichen Namen nur noch außerhalb seiner Behausung benutzte und ansonsten als „Sklave1548“ von sich sprach.

Zur Erziehung gehörten die neuen SMS-Regeln, die nun eindressiert waren, und durch die er unter der „Kurzwahl“ 1 bis 9 erreichbar war:

1              Melden

“Der Sklave schreibt binnen dreißig Sekunden das Wort “Bereit” zurück”

2              Standort

“Der Sklave teilt mit wo er ist”

(Dies war für den Fall, dass die 24/7 GPS Überwachung einmal nicht funktionieren sollte.)

3              Grundstellung

“Er kniet nackt, auf zwei Holzleisten, geplugged und mit Stromhalsband vor der Webcam bis weitere Anweisungen folgen”

4              Selfie

“Er sendet ein Selfie, wo immer er auch gerade ist, Kleidung sichtbar”

5              Schmerz

“Drei Kanülen in jede Brustwarze, Beweisfoto binnen dreißig Minuten, egal wo”

6              Geld

“Der Sklave übermittelt alle Kontostände und Bargeldstand, sowie alle Ausgaben des Tages”

7              Sicherheit

“Selbstfesselung zur Inspektion binnen zwei Minuten”

8              Transport

“Sklave Transportbereit im Parkhaus binnen zwei Minuten”

9              Strafarbeit

“Er muss tausendmal in ein Strafheft schreiben ‘Sklaven lernen durch Strafe und Wiederholung’

Gerade, als er den Blick von dem Bild seiner Herrin abwenden wollte, und die Müdigkeit überhand nahm, piepte das Billighandy. Sklave1548 war wie vom Blitz getroffen, der Blutdruck stieg, er war auf einmal hellwach.

Nur eine Zahl war  im Display:

“8”

Transport!

Schnell ging der Studentensklave die Checkliste durch, die er sich klugerweise angelegt hatte. Der Befehl war so streng wie unmissverständlich. In zwei Minuten würde er im Parkhaus hinter den Müllcontainern knien. Bekleidung: ein Latexbody mit Schrittreißverschluss. Eine Würgehalsband. Im Po ein strenger und schwerer Trainingsplug. Den Kopf in einer Latexmaske die nur Mund und Nase freiließ. Sonst nichts.

Es war das erste Mal, dass er den Befehl Nummer acht erhielt. Die Uhrzeit und die vorausgegangene Stille seitens der Herrin ließen ihn nicht im Zweifel:

Es stand eine besondere Begegnung bevor! Eine Minute später noch eine SMS:

„?“.

Er hatte Vergessen den Empfang zu bestätigen, holte diese mit zittrigen Fingern nach. Schnell spurtete er zur Parkgarage, legte sich im letzten Moment die Latexhaube an, hoffend, dass er nicht lange hier im Unrat und Halb-öffentlich warten müssen würde.

Und in der Tat, gerade mit Ablauf der Zweiminutenfrist hörte er ein Fahrzeug in die Garage einfahren.

Ein Diesel. Dem Klang der Türen nach ein schweres Fahrzeug. Danach Stille. Minute um Minute verstrich. Wer beobachtete ihn nun? War dies Zufall und nicht die Lady sondern ein Fremder war nun hinter ihm? Vielleicht ein neugieriger oder perverser Nachbar der ihn zufällig in seinem Versteck hinter dem Müll gesehen hatte…  Plötzlich das Geräusch einer Handykamera.

Stille. Der Student hielt es nicht mehr aus, nervös ging der Griff zur Maske, wollte er die Situation auflösen. Doch statt zur Maske glitt sein Handgelenk nur in den kalten Stahl einer offenen Handschelle. Binnen Sekunden hatte man ihm einen Stiefel in den Rücken gedrückt und auch die zweite Handschelle auf dem Rücken eingerastet. Es ging alles so schnell, dass er noch nicht einmal einen Laut von sich geben konnte. Ohne Zögern glitt jetzt ein Gummizapfen in seinen Mund, wurde fest aufgepumpt und machte jeden Hilferuf unmöglich.

Nur ein Gedanke ging durch den Sklaven: „Lass es die Herrin sein“. Sehnlichst sehnte er sich nach einem Hinweis. Doch was er zu spüren bekam machte ihm wenig Hoffnung. Statt Highheels ertastete er grobe Lederstiefel, als er am Würgehalsband nach oben gezogen wurde. Statt eines femininen Materials ertastete er eine grobe Jeans. Auch der Duft war der eines Herrenparfüms.

Widerstand war zwecklos, auch wenn es ihm jetzt nasskalt den Rücken hinab lief. Unerbittlich wurde er in die Richtung gezerrt aus der er das Fahrzeug hatte kommen hören. Er hörte wie eine Kofferraumklappe sich automatisch öffnete. Ein Druck von hinten trieb den Körper immer weiter nach vorne, fiel er förmlich in den Laderaum des großen Kombis.

Dort landete er bäuchlings auf einem schwabbeligen etwas, jedoch etwas, dass ihm zugleich Angst und Freude einjagte, denn er spürte an den Beinen eine Latexfolie, auf der er nun zu liegen kann. Latex war das Lieblingsmaterial seiner Besitzerin, und wer immer ihn hier abholte, stand offensichtlich mit dieser in Verbindung. Rasch schloss sich jetzt der Reißverschluss des Sackes, wurde der Latex-Kokon um seinen Körper enger. Bald so ahnte er, würden seine Arme in innen liegenden Taschen verschwinden, würde er keinerlei  Freiheit mehr haben.

Nun hörte er wie die Beifahrertür sich öffnete, spürte wie zwei Personen sich an seiner Transportsicherung zu schaffen machten, und hörte endlich die Stimme seiner Herrin: „Und da dachte die Herrin schon ihr Tierchen wäre eingeschlafen. Schlafen wirst du heute Nacht allerdings nicht. Aber eins ist sicher: Die Uni fällt morgen für den Sklaven aus“, dabei strich sie ihm beruhigend über den Gummischädel.

Fortsetzung folgt.

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Studentenleben

Ein lauer Sommerabend am Rande der Großstadt. In der einsetzenden Dämmerung gleitet fast geräuschlos eine schwarze Limousine mit getönten Scheiben eine Kastanien-gesäumte Allee hinab, vorbei an vereinzelten Cafés und Restaurants, deren Gäste noch die Wärme des Abends genießen. Am Steuer des Wagens: eine elegante Dame, die blonden Haare streng zurück gebunden, edel in schwarz gekleidet – Lady Patricia.

Sie bemerkt kaum, wie die gepflegte Kastanienallee mit jedem Kilometer mehr einer schäbigeren Umgebung weicht, wie die Cafés zuerst durch Schnellimbisse und dann durch heruntergekommene Spelunken abgelöst werden. Zu sehr ist sie in das angenehme Gespräch mit ihrer besten Freundin Laureen vertieft.

Laureen, aus Nigeria stammend, wirkte wie ein optischer Kontrast zur Fahrerin des Wagens, sehr groß, schwarzhaarig und muskulös, in weißer Baumwollhose und sportlicher Jacke. Und genau in diesem Moment vor Neugier vergehend.

“Jetzt gedulde dich doch einfach noch fünf Minuten; wir sind so gut wie am Ziel und du wirst es ohnehin nicht erraten” schmunzelte Patricia, “außerdem möchte ich dir die Überraschung nicht nehmen, das wäre doch langweilig”. Der Wagen fällt langsam auf, ist er doch eines der neuesten Fahrzeuge in einer mittlerweile total verkommenen Gegend niedrigster Preislage.

Laureen war in den Monaten zuvor nicht entgangen, dass ihre Freundin des öfteren in dieser Gegend zu tun hatte, und genau diese Beobachtung hatte ihre Neugier geweckt. Nach etlichen Nachfragen kam der Hinweis, dass Patricia dort einige Wohnungen an Studenten vermieten würde, und nach dem rechten sehen müsse, doch dies klang eher nach einer Ausrede. Welcher Student würde hier, fernab der Uni ist einfachster Umgebung wohnen wollen ?

Siedend heiß fiel Patricia ein, dass sie noch eine wichtige Vorbereitung vergessen hatte. “Du, halte mal bitte gerade den Lenker ich muss noch eine Nachricht schreiben”. Neugierig blickte Laureen auf das offen hingehaltene Handy ihrer Freundin. Doch was sie dort zu lesen bekam, half ihr erstens nicht weiter, und zweitens steigerte es ihre Neugierde ins unerträgliche. Patricia hatte nämlich lediglich die Zahl “7” an einen Kontakt namens “S1548” gesendet. Innerhalb von Sekunden kam die Antwort, auch nur ein Wort: “Erhalten”.

Laureen gab resigniert auf, und beschloss die letzten Minuten auszuhalten und einfach zu sehen, was die Freundin für sie vorbereitet hatte. Sie kannte ihre bizarre und sadistische Natur, und in den letzten Monaten hatte sie im stillen auch ihre Vorlieben dieser Art entdeckt. Die ganze Stimmung im Fahrzeug, das Outfit von Patricia, die geheimnisvolle SMS ließen sie insgeheim hoffen, dass ihr eine prickelnde Begegnung bevorstand.

“So, da wären wir doch schon. Jetzt schnell in die Tiefgarage, der Wagen wird hier sonst nicht lange stehen bleiben”. Routiniert ließt die Lady das Auto in die Tiefgarage eines trostlosen 70er Jahre Plattenbaus gleiten.  Von der Rückbank griff sie eine Sporttasche in der einige Utensilien metallische Geräusche von sich gaben. Noch ein Hinweis der Laureen allmählich die Neugierde in prickelnde Vorfreude verwandelte.

Als die beiden Seite an Seite vom Fahrzeug Richtung Treppenhaus schritten, war das Duo perfekt. Beide in Vorfreude lächelnd, beide auf extremen Absätzen, dominante edle Damen im Kontrast zu dem Unrat und Gestank der Tiefgarage. Es ging einen langen, kalt mit schmuddeligen Neonröhren beleuchteten Gang hinab. Am Treppenhaus vorbei, am Lagerraum vorbei.

“So, meine liebe Laureen.” Die Lady blieb vor einer seitlich abgehenden Tür stehen, und zog einen Schlüsselbund. Laureen wurde unsicher – was wurde hier gespielt, warum ging es nicht zum Treppenhaus nach oben? Was waren dies für seltsame Räumlichkeiten, was hatte ihre Freundin mit ihr vor? Kein Geräusch war zu hören außer dem Summen der Neonröhre.

“So.”, eine weitere Pause, in der Patricia sie eindringlich musterte, ” Und jetzt zeige ich dir, wie so eine 24/7 Studentensau in Wirklichkeit lebt.” Die Wirkung dieser Aussage gar nicht abwartend, glitt der Schlüssel ins Schloss,  die Lady trat die Tür mit ihren Heels auf, und Patricia betrat, natürlich ohne anzuklopfen, die Wohnung.

Laureen verschlug es den Atem. Zu selbsterklärend war der Anblick, zu viele Fragen wurden mit einem Mal beantwortet. Und viel zu bizarr und unglaubwürdig war die Realität die sie nun vor sich sah.

Die Wohnung: Ein alter Lagerraum aus Luftschutz-Zeiten. Einziger Luxus ein nacktes WC ohne Deckel in der Ecke. Eine Dusche von der nur noch ein Schlauch und ein Ablauf vorhanden war. Nasszelle hatte man das früher genannt, und mehr war es auch nicht.

Ansonsten: Bücher, Hefte, ein alter Tisch und ein Stuhl. Der obligatorische Laptop ohne den keine Studentenwohnung auskommt. Alles deutlich günstig, offensichtlicher Sperrmüll.  Eine Matratze auf dem Boden. Eine primitive Küche in der Ecke, eigentlich nur aus einem Zwei-Plattenherd und einem laut vor sich hin brummenden Kühlschrank bestehend. Die andere Hälfte, des recht großen und langgestrecken, fensterlosen Raumes war fast leer. Auffällig lediglich zwei Kamerastative, von denen zwei Markenkameras den ganzen Raum überblickten, unpassend teures Equipment in der sonst sparsamen Umgebung.  Eine Kamera war auf den Schreibtisch, die andere auf eine Art Lederbock gerichtet, auf dem der Sklave von Lady Patricia wie eine Hauptattraktion präsentiert lag: Ein gut gebauter, nackter Kerl Anfang zwanzig.

Patricia zwickte ihrer wie versteinert und sprachlos da stehenden Freundin zum Spaß in die Wange. “Ich hab dir doch gesagt ich vermiete an Studenten, und das da”, sie zeigte auf den Bewohner des Kellerlochs, “ist ja wohl eindeutig ein Student, oder ?”. Sie nahm Laureen am Ellenbogen, ließ die stählerne “Wohnungstür” schallend ins Schloss fallen und ging mit laut auf dem Betonboden schallenden Absätzen auf den Studentensklaven zu. Laureen rätselte, warum dieser seit ihrer Ankunft noch keinen Mucks von sich gegeben hatte, beim Näherkommen sah sie aber, dass in seinen Gehörgängen In-Ear Ohrhörer steckten, die wohl jedes Geräusch übertönten. Außerdem waren Fuß- und Handgelenke in Handschellen verschlossen, die mit den Ecke des Lederbocks verbunden waren. Unter dem Bauch war ein Kissen geschoben, der Hintern verletzlich nach oben gerecht.

Patricia ließ Laureen noch ein wenig die Eindrücke in sich aufnehmen, und beobachtete zufrieden, wie die anfängliche Überraschung erst einem zufriedenen und dann einem lustvoll schmunzelnden Gesichtsausdruck wich. Patricia erklärte nun weiter: “Dies ist Grundstellung Nummer “7”, genannt “Sicherheit” “. Laureen war somit auch hinter das Geheimnis der SMS gekommen, die Patricia zuvor unbedingt schreiben musste. Auf dem Boden lag ein Billighandy, dass sicher gerade mal so die Kunst der SMS beherrschte. “Vom Eingang der Nachricht, bis zur vollständigen Fesselung hat er 2 Minuten Zeit gehabt”, erklärte Patricia weiter. “Er kann uns nicht hören oder sehen, er trägt lichtundurchlässige medizinische Kontaktlinsen. Sogenannte Blackout-Linsen, somit weiß er auch nicht ob und wer gerade die Wohnung betreten hat”.

Laureen ging nun nahe an das Gesicht des jungen Mannes heran, sah fasziniert in die durch die Linsen schwarzen Augen, bewegte eine Paar Finger auf und ab. Sie konnte nun auch die recht laute Technomusik hören, die aus einem mp3 Player in den Sklavenkopf strömte.

“Es ist wirklich eindrucksvoll, er ist total hilflos”. Laureen kniete jetzt vor dem Studenten. Und spürte plötzlich die Möglichkeiten. Sie hätte noch so viel Fragen können, fragen wie er sich wieder befreien könnte. Fragen wie Patricia diesen Sklaven überhaupt so weit hatte bringen können. Doch alles, was sie jetzt wollte war Spaß und knallharte Action.

“KLATSCH”.

Lady Patricia zuckte erschrocken herum, hatte sie sich doch kurz der Inspektion der Lernfortschritte ihres Leibeigenen gewidmet. Sie wollte ja schließlich, dass dieser später einen Top-Arbeitsplatz mit entsprechendem Einkommen ergattern würde. Das Geräusch kam vom Sklaven, genauer von Laureen, die diesem ohne Vorwarnung eine schallende Ohrfeige verpasst hatte. Sie schaute immer noch ihre Hand, sah zu ihrer Freundin, oder eher Mentorin, herüber und sagte nur “Das ist Toll!”.

Patricia legte das Buch beiseite und nickte nur. Sie war überrascht wie schnell Laureen dazugelernt hatte, und freute sich über die bizarre Wendung die dieser Abend jetzt nehmen würde. Schnell ging sie zu ihrer Sporttasche hinüber und nickte ihrer Freundin nur aufmunternd zu.

Der Sklave grunzte nur, denn er hatte sich auf das Kommando “7” hin nur zehn Minuten zuvor selber geknebelt. Der dicke Butterflyknebel machte ihm sehr zu schaffen, und das Brennen der Ohrfeige, die hart und  aus dem nichts kam, umso mehr. Er wusste vor sich liegend den Schlüssel zu den Handschellen, denn die perfide Regel war, dass nach der Selbstfesselung per SMS er sich jederzeit wieder befreien konnte, aber immer abzuwarten hatte, bis die Lady mit ihrer Inspektion fertig war. Zwischen SMS und Inspektion konnten Minuten liegen, so wie heute, es waren aber auch  mitunter Stunden oder ein ganzer Tag, an den er noch mit Schrecken zurückdachte.

Wie ein achtlos angebundenes Stück Vieh hatte er dagelegen mit dem Drang seiner Blase und mit dem Wunsch sich selber zu befreien kämpfend, bis seine Göttin endlich bei ihm war und ihn erlöste

Laureen hatte unterdessen nur einen Wunsch: “Nochmal!”, rief sie.

Zu sehr hatte sie das hilflose Zucken und Bocken vor sich genossen, zu sehr mochte sie die Perversität der Situation. Eine Minute später schon sah Patricia fasziniert wie Laureen sich geradezu in eine Orgie an Ohrfeigen gesteigert hatte. Ruhig und bedächtig zog die Domina derweil das Dildoharness um ihre Hüften fest, und schmierte den furchterregenden Umschnaller genüsslich ein. Das dreißig mal fünf Zentimeter große Monstrum würde gleich in dem trainierten Stundentenpopo veschwinden, und dass dieser heute von zwei Seiten, von vorne und hinten, von innen und außen bearbeitet würde fand Patricia einfach nur wunderschön.

Sicher würde der heutige Abend seinen Lerneifer nochmal um das doppelte steigern. Die Herrin wollte nur Bestnoten und prüfte seine Ergebnisse strengstens.

Wenig später erfüllte das satte Klatschen der Hüften der Herrin auf dem Sklavenarsch das Kellerverließ. Auch Laureen hatte umgesattelt und drückte nun genüsslich einen dünnen Plastikschwanz in den Rachen des röchelnden Sklavenschweins hinab. Dies würde nicht das letzte Mal in dieser Konstellation sein, Patricia hatte sie sicher nicht ohne Hintergedanken hier hineingezogen.

Eine halbe Stunde später fiel die Tür wiederum ins Schloss. In der Mitte des Raums, ein erschöpfter, geschundener aber zufriedener Sklave. Der Po noch glühend heiß, der Anus zuckend von der Ausdauer seiner Vermieterin. Er war frisch geduscht worden, sowohl Laureen als auch Patricia hatten raue Mengen ihres Natursektes über ihn ergossen. Die Pfützen würde er sogleich noch vor der Kamera auflecken, zur Erheiterung der Lady und ihrer Freundinnen die Live dabei waren. Sich selber durfte er nicht Duschen. Ein Wochenende voller Lerneinheiten am Schreibtisch stand bevor, und der Duft der Ladys würde ihn dabei begleiten.

Die Limousine glitt aus der Tiefgarage hinaus in die Nacht. Am Steuer zwei zutiefst befriedigte Herrinnen, und eine geradezu infizierte Laureen, die am liebsten sofort wieder in dieses bizarre Studentenleben eintauchen wollte.

Fortsetzung folgt.

Exzess in Gummi, Teil 5

Schon die wenigen Meter bis zu der Fesselliege waren echte Arbeit für die lebende Latexmumie, das schnelle, gierige Atemgeräusch lieferte Lady Patricia gleich die passende klangliche Untermalung, die sie an diesem bizarren Tag brauchte. Allein das Gewicht des Gummis lastete auf dem Sklaven, der nun auch die steigenden Temperaturen in seinem Ganzkörperkondom bemerkte, der Analplug tat das seinige, ständig an seine Anwesenheit erinnernd.

Um dem Sklaven etwas Gelegenheit zu geben seinen begrenzten Bewegungsspielraum zu testen, um ihm einfach seine aussichtslose Lage bewusst zu machen, gönnte die Latexdomina ihm nun eine kurze Pause, ergötzte sie sich selber doch an dem bereits erreichten und wie ihr Gummiobjekt sich jetzt auf der Fesseliege hin und her wand, einer Made nicht unähnlich.

Sollte sie wirklich… nachdenklich nahm Patricia die schwere Zwangsjacke in die Hände. Dies würde über dem dicken Anzug der absolute Overkill werden, schwer anzulegen, extreme Fesselung wäre die Folge. Aber allein die Vorstellung diese ganzen Schnallen eine nach der anderen anzuziehen, ließ die Herrin schnell schwach werden.

Fünfzehn endlose Minuten später schloss die Herrin die letzten beiden Schrittgurte. Der Sklave machte herrlich stöhnende, zischend atmende Geräusche. Sie wusste genau, dass er die Situation gerade unerträglich quälend und unerträglich geil fand. Nichts konnte er nun tun, nichts konnte er anfassen, nirgendwo hinlaufen. Die Unterschenkel hingen in Beinschlaufen, der Po angehoben, der steife Sklavenschwanz als einziger Kontrast aus dem schwarzen Latex hervorstehend. Und selbst dieser verschwand nun im weichen Rohr einer Melkmaschine. Die endgültige Verschlauchung war nun angebracht, das Werk vollendet, Atembeutel, Einlaufbeutel, Strom, Vakuum.

Der Sklave1548 wusste von alledem nichts. Er war ganz mit seiner Atmung beschäftigt, mit dem Gefühl des Gummis auf der Haut, mit der Enge. Und nicht unerheblich war er auch mit seinen Fantasien beschäftigt, nichts sehend und nichts anderes tun könnend als seiner Besitzerin zu vertrauen. Dann bemerkte er dass sich etwas änderte, Ruhe kehrte ein die Lady war mit den Vorbereitungen scheinbar fertig.

Einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen….. das zischende Geräusch war die einzige Verbindung zur Außenwelt.

Als das Wasser in ihn hinein floss wusste er, dass nun noch viel von ihm verlangt werden würde. Keine Chance mehr dem zu entgehen. Und die gedämpfte Stimme an seinem gummierten Kopf gab ihm recht:

“Dies wird ein sehr, sehr langer Abend für dich. Die Herrin macht nun ihre Buchführung und du amüsierst sie dabei. Ich gebe dir einen Rat: Genieße es” .

Das Prickeln in den Brustwarzen wurde stärker.

Ende

 

 

Exzess in Gummi, Teil 4

Die Herrin spürte ein Prickeln in ihrer dominanten Seele, wusste sie doch, dass ihr Diener jetzt von ihr in den extremen Teil dieser Begegnung geführt wurde. War er bislang noch beweglich gewesen, konnte er sich noch drehen und wenden wie er wollte, so würde er von dieser Freiheit bald Abschied nehmen müssen. Auch registrierte sie genau sein hochmütiges Posieren in dem Latexanzug, wie er das anschmiegsame Gefühl genoss und glaubte insgeheim Herr der Lage zu  sein.

In dieser Situation legte sie besonderen Nachdruck daran, erst die Spitze des Analzapfens lange genug drohend an den ungeschützten Hintereingang ihres Dieners zu legen, und den  Plug dann ohne zu Zögern tief in diesem zu versenken. Dabei stelle sie ihn mit ihrer befehlsgewohnten Stimme in Habacht-Position: “Drück dich schön gegen deinen Gast Sklave, wage ja nicht auszuweichen”. Immer tiefer glitt das eingeschmierte Objekt in den Sklavenkörper, mit einer genüsslich ausgeführten Reihe von Pumpstößen versiegelte die Fürstin den Po ihres Latexobjekts, wissend, dass ihr Diener nichts von dem  daran angebrachten Einlaufschlauch wissen konnte.

Und Wissen ist Macht, die Macht der Frau !

Schnell war der Po-Reißverschluss verschlossen, nur noch die beiden Schläuche schauten heraus, der Anzug sorgte zusätzlich für festen Sitz. Wie schön doch die Verhaltenskorrektur war! Aus dem Hochmut war eine leichte Nervosität geworden, ein Zittern vor der Dominanz und der Besitznahme des eigenen Körpers.

Die RV’s an den Nippeln werden geöffnet, bissige Klemmen angebracht und an den Brustwarzen mit starkem Pflasterband arretiert, die Herrin will jetzt die sadistische Perfektion. Sie sieht ihr Kunstwerk in der Entstehung, sieht wie die Unterwürfigkeit des Sklaven zunimmt, er komplett erstarrt jede Maßnahme mitmacht, jeden Schritt der Fesselung unterstützt. Denn er weiß er hat den “point of no return” überschritten, wird gleich hilflos sein, und jetzt in der Vorbereitung seine Göttin gnädig  stimmen müssen.

Auch durch diese Nippelklemmen wird die Herrin Zugang zu ihrem Latexobjekt bekommen, wird sie bissigen Strom auf die Brustwarzen geben, doch auch dies weiß ihr Diener unter seiner dunklen Maske nicht. Wissen  ist wiederum Macht.

Der schwere, weite, bizarre Overall steht nun an, dieser hat einen RV auf dem Rücken und einem weiteren im Schritt. War der erste Anzug noch modisch körperbetont und vielleicht 0,4mm dick, ist dieser Anzug lediglich ein bizarres Gummigefängnis, fast 1mm stark. Der Kontrast könnte nicht krasser sein. Mit angearbeiteten Füßlingen und Fäustlingen ist jeder Ausbruchsversuch zum Scheitern verurteilt. Allein der Anblick verursacht Schweißausbrüche, jede Bewegung wurde zur Gehorsamkeitsübung. Das ganze Material: Bizarr glänzendes schwarzes Latex, oben am sehr engen Stehkragen mit  einem kleinen Schloss gesichert.

Dieses Schloss dient der weiteren Demütigung, mit den Fäustlingen und der eingeschränkten Beweglichkeit wäre ein Ausziehen von allein natürlich auch so unmöglich und das war dem Sklaven bewusst, der sich ohne  an Widerstand auch nur zu denken jetzt in  dieses Gummigefängnis sperren lies. Die Kabel für die Nippelklemmen führte die Lady unbemerkt zum Halsausschnitt heraus, außerdem blieb der Schrittreißverschluss offen.

Bevor nun das Schloss einrastete war es Zeit für die Maske. Die weite Henkersmaske wich einer Narkosemaske mit Kragen, lediglich milchige Augengläser vermittelten schemenhaft einen Bezug zur Außenwelt. Durch den selben kurzen Schlauch konnte das Gummitier ein- und ausatmen. Der Stehkragen des Gummioveralls kam über den der Maske, eng versiegelt kam nun das Schloss zum Einsatz:

“Klick”.

Eng trat die Herrin nun an das bizarre Wesen heran, in dass ihr Besucher sich verwandelt hatte. Schmunzelnd überlegte sie sich, wie dieses Objekt wohl nun draußen auf der Straße wahrgenommen würde, dabei presste Patricia ihren eigenen gummierten Latexkörper gegen ihren Diener, freute sich darüber wie sehr sie heute ihrer eigenen Gummilust nachgehen konnte.

“Komm mit mir, leg dich hin, denn es geht noch viel weiter!”.

Fast zärtlich führte sie ihn zur Fesselliege, ihm den Rücken reibend wie einem guten Pferd, und flüsterte, unhörbar für den Sklavenwurm:

“Du ahnst ja nicht was dich gleich erwartet”.

Fortsetzung folgt

 

 

 

 

 

Exzess in Gummi – Teil 3

Der Sklave hatte keine Zeit die Vielzahl der Reize zu verarbeiten, denen er nun ausgesetzt war. Hatte er vor genau drei Minuten noch auf beiden Beinen an der frischen Luft gestanden, kroch er nun so schnell es sein halb-entkleideter Zustand erlaubte, mit schmerzenden Brustwarzen und unter einer blick- und luftdichten Latexhaube seiner Meisterin hinterher. Die schwere Kette um seinen Hals war grob durch einen Karabiner geführt, so dass die Lady beim Ziehen ihm die nötige Geschwindigkeit aufzwingen konnte.

Als es auf Händen und Knien nach vorne ging, konnte er nur erahnen wo die Reise hingehen würde, denn er war ohne Vorbereitung zu der Herrin bestellt worden, und sie hatte bisher kein Wort dazu geäußert welche Behandlung heute auf dem Programm stehen würde. Er war sich auch keiner größeren Verfehlung bewusst, die zu bestrafen wäre. In seiner Zeit in der Knechtschaft unter der Lady hatte er allerdings einiges an Erfahrungen gesammelt. Deshalb wusste er über die Spontanität seiner Besitzerin etwas Bescheid und besann sich darauf einfach so perfekt wie möglich zu funktionieren. Als der Zug der Kette dann nach rechts, ins Gummizimmer ging, wurde der Sklave dann doch neugierig, hatte er bisher nur wenig Erfahrung mit dem Material Latex gemacht. Als die Tür sich dann Dumpf hinter ihm schloss, roch er sogar unter der Latexhaube wie der Gummiduft sich intensivierte.

“Aufstehen!” – Das Kommando kam schneidend. Gleichzeitig riss die Kette ihn förmlich nach oben, so dass jede Antwort seinerseits unterdrückt wurde. Kettenrasseln, dann stand er leicht angespannt und bis auf die Maske nackt auf den Füßen. Die Halskette war nun an einem Haken in der Decke eingehakt, so dass er zwar noch auf den Füßen, aber leicht angespannt und unbeweglich vor der Herrscherin stand, die nun langsam ihre Fingerspitzen über die Brust des Dieners gleiten ließ.

Patricia ließ ihren Diener jetzt nicht weiter im unklaren. “Jetzt beginnt die Vorbereitung, die Herrin ist heute in Latexlaune. Du bleibst immer gefesselt und ich will keinen Ton von dir hören. Gummiobjekte sprechen nicht und wenn du dich jetzt dumm anstellst werde ich dafür sorgen, dass du es sehr bald bereuen wirst.” Wie zum Beweis brachte die Herrin ihre beiden bissigsten Nippelklemmen an dem Sklavenfleisch an. Zu der Komposition kam nun etwas Strom hinzu, so dass die Herrin bei der Auswahl der ersten Latexschicht hinter sich das Rasseln der Ketten sowie das scharfe Atmen ihres Dieners hören konnte.

Unter der Maske hörte der Sklave dass Scheppern der Kleiderbügel, die Schritte der Lady wie sie Stück für Stück ihrer bizarren Vorstellung freien Lauf ließ.

“Heb das rechte Bein an”, kam der Befehl im ruhigen Ton. Die Herrin sah zufrieden das glatte Rasurergebnis, dass ihr das Anlegen des Latex erleichtern würde. Als das bepuderte, glatte und kühle Material über den Unterschenkel des Sklaven glitt, war er auf einmal ganz mit diesem Gefühl beschäftigt. Es war ganz anders als er es erwartet hatte, sanft aber fest zugleich. Immer mehr glitt der Ganzanzug nach oben, ein schwarzes, recht dünnes Etwas, das durch Reißverschlüsse vollen Zugang zu seinen Nipplen, Poloch und Genitalien bot. Zuletzt waren nur Füße und Hände nicht vom Latex bedeckt, dies sollte sich aber sofort ändern, denn Latexstrümpfe und -Handschuhe bis zum Ellbogen bedeckten auch diese.

Die Lady sah zufrieden das erste Ergebnis: Der Mensch war nun in eine schwarze Latexfigur verwandelt, sie ahnte, dass das das dünne Material ihn noch nicht sehr ins Schwitzen bringen konnte, und er nun einfach die Berührung des Gummis genoss.

Sie würde ihrem Diener jetzt einen besonderen Genuss zuteil werden lassen, bevor er fester in Gummi eingeschlossen sein würde, denn nun warteten als nächstes ein sehr schwerer Gummioverall sowie eine Zwangsjacke und eine extrem restriktive Gummihaube auf ihn.

“So mein lieber, du wirst nun Besuch bekommen” Unsichtbar für den Latexsklaven vor ihr schmierte die Lady einen großen, aufpumpbaren Postöpsel satt mit Gleitgel ein. Aus dem Plug ging ein langer Schlauch hervor, durch den sie ihr Opfer nach Lust und Laune mit einen Einlauf befüllen konnte.

Zufrieden hörte Patricia das kurze nervöse Einatmen, das leichte Klirren der Kette wie ihr Diener unsicher wurde, rätselte was nun geschehen würde. Langsam öffnete die Herrin den Po-Reißverschluss und setzte die Spitze des Plugs an, leicht Druck ausübend.

Der Sklave hörte das süffisante Lachen “Ich hoffe auf deine Gastfreundschaft”, als der Plug tiefer in ihn hinein glitt.

 

Fortsetzung folgt.

 

 

 

Exzess in Gummi – Teil 2

Der Türsummer ertönte. Routiniert, antrainiert und erwartungsfroh nahm der Sklave auf der Straße Haltung  an, denn die Türkamera war auf ihn gerichtet. Ohne Zögern setze er sich dann in Bewegung  durch die Haustür, in die alten Gemäuer, die vertraute Treppe hinauf.

Wie immer  machte er einen kurzen Gang durch die innere Checkliste – Hatte er die Armbanduhr abgelegt ? Diese würde die Herrin beim Fesseln stören, ein klassiches Fettnäppfchen. War er  rasiert ? Füße gepflegt und spitze Zehennägel geschliffen ? Handy aus, Präsent in der Hand ? Unter der Jacke trug er ein Gummishirt, unter dem Schal ein Sklavenhalsband, unter der Hose eine Latexhose, wusste er doch wie sehr die Lady diesen Anblick auf dem Sklavenfleisch mochte. Er wusste zwar nicht, was heute bei dieser spontanen Audienz auf dem  Programm stehen würde, aber er fühlte, dass er gut vorbereitet war.

Schon vom unteren Treppenabsatz aus sah er die Maske. Dieses Teil hatte er noch nie getragen, er ahnte aber ungefähr welche es sein könnte, hatte er doch heimlich einmal einen Blick auf die bizarre Kollektion von Lady Patricia erhaschen können. Oben angekommen sah er den weiten, am Hals etwas zulaufenden Gummisack der Henkersmaske. Augenöffnungen gab es keine, vor dem Mundbereich eine kleine Perforation. Daneben lag ein kleiner Gurt zum zuziehen, sowie ein Paar Handschellen. Keine Nachricht, lediglich dies stumme Ansage der Maske: “Setz mich auf!  Ich werde dir den Atem nehmen.”  Es war komplett geräuschlos in dem Flur, seit dem Ertönen des Türsummers hatte er von seiner Herrin nichts mehr gehört, aber er wusste genau, dass diese Utensilien hier nicht zufällig auf dem Treppengeländer lagen.

Wie immer drohte er jetzt trotz all der guten Vorbereitung in Hektik zu verfallen, weil seine Besitzerin es doch immer wieder schaffte ihn ins kalte Wasser zu werfen, mit ihren bizarren und strengen Ideen. Mit zittrigen Händen streifte er sich die  Maske über, schaffte es gerade noch die Mundperforation nach vorne zu bringen. Er sah nichts mehr, ein Umstand der dem Verstand doch immer wieder etwas abverlangt. Prompt hatte er vergessen wo er das Präsent für die Herrin abgelegt hatte, aber er würde jetzt keine kostbare Zeit verlieren. Schnell streifte er den Zurrgurt über die Maske und zog ihn am Hals fest. Wo eben noch Frischluft nach oben strömte, wurde es nur schlagartig warm und stickig. Das schwere Latexmaterial zog sich bei jedem Einatmen zusammen, und die kläglichen Luftmengen durch die Mundöffnungen erschienen wie Hohn. Kein Zweifel wo nun die Handschellen hingehörten. Ohne Zögern rasteten diese am Rücken ein, so wie er es gelernt hatte – möglichst unbequem für den Diener, Handflächen nach außen – möglichst bequem für die Lady, Schloßöffnungen nach oben.

Der Sklave kniete sich hin und wartete, er wusste, dass es nun galt mit der Luft sparsam umzugehen, er musste jetzt ruhig bleiben und die Herrin gebührend begrüßen sobald sich die Tür zu ihrem Atelier öffnete.

Lady Patricia hatte natürlich sowohl durch die Türkamera als auch durch den Türspion ihren Diener  beobachtet, besonders weil dieser nur wehrlos war und sie ihn somit keinen Augenblick aus den Augen lies, um jederzeit eingreifen zu können. Das Morgenoutfit hatte die Lady noch einmal gewechselt. Sollte der besondere Gast vor der Tür die Herrin heute sehen dürfen, so würde er sie kaum erkennen, der Körper von Kopf bis Fuß und von Zeh- bis Fingerspitze in einem schwarzen Catsuit, darüber ein langes Cape, komplettiert mit einer bedrohlichen Maske. Er würde sehen, dass die Herrin heute keine Kompromisse machen würde. Sie sah, wie er das kleine Kistchen, wahrscheinlich ein geschmackvolles Präsent, achtlos im Flur vergessen hatte, als er nun durch die geöffnete Tür in das Atelier robbte. Der Atem ging schon zischend, die ganze Statur sagte Patricia, dass die Maske ihre auszehrende Wirkung nicht verfehlte. Ihr Diener war jetzt schon voll konzentriert, roch Gummi und roch nun dazu den Duft seiner Besitzerin der wie andressiert die Lust nach Unterwerfung in ihm weckte. Die Tür fiel in Schloss, wieder kein Geräusch.

Von oben herab schaut die Herrin auf den Körper herab, der noch halb in Straßenkleidung stecke, der aber schon den ersten Schritt in die Fesselung getan hatte. Ihre Beine stecken in Latexoverknees, 12cm Absätze, hoch über den kriechenden Sklaven schauten die Augen der Lady konzentriert herab, die Möglichkeiten auslotend, bizarre Pläne schmiedend. Der Wurm – 1548 – bewegte sich nicht, langsam ging der Atem.

Ohne Vorwarnung glitten die  behandschuhten Gummihände der Lady in die Regenjacke die der Sklave noch über dem Latexshirt anhatte. Eher er merkte was geschah klemmten beide Brustwarzen im eisernen Griff der Herrin. Was für ein Genuss es war wie die Atmung sich sofort veränderte, unnachgiebig wurde der Druck verstärkt, sah sie das  Reißen an den Handschellen, immer mehr verstärkte sie  den Druck bis sie das vertraute Ächzen und Keuchen hörte, Musik in den Ohren der Domina.

Die Herrin ließ ab, stellten ihre Heels auf die Schulter des Wurms, grub den spitzen Absatz hinein, ließ ihm  keine Sekunde Zeit sich auf das folgende vorzubereiten.

“Alles ausziehen außer der Maske !  Dass du das Geschenk im  Flur hast liegen lassen habe ich gemerkt, das wirst du zu spüren bekommen”. Schnell sperrte sie die Handschellen auf, kostete noch ein wenig das unbeholfene Spiel aus, wie der Sklave in Rekordzeit versuchte sich seiner Kleidung zu entledigen. Diese Zeit nutzend schlang sie eine Eisenkette um den Hals des Dieners, zog sie mit einem Karabiner fest und nutze dies als primitive, harte Methode ihn vom Eingangsbereich in das Herz ihrer Latexsammlung zu zerren – In  das Gummizimmer.

Fortsetzung folgt.

Exzess in Gummi – Teil 1

Manchmal hat die Herrin bereits beim Aufstehen ein ungefähres Bild davon, unter welcher Überschrift der kommende Tag verlaufen sollte. Hat sie an einem Tag mehr Lust auf ein hartes Spanking, kann sie am kommenden Tag mehr in Bondage-Laune sein. An anderen Tagen hingegen entscheidet sie ganz Spontan, nach Lust und Laune.

An diesem Samstag morgen jedoch, war bereits vor der ersten Tasse Kaffee die Entscheidung klar – dieser Tag würde ganz im Zeichen von  Latex stehen.

Denn als die Lady direkt nach dem Aufstehen, statt den Morgenmantel zufälligerweise einen roten Latexkimono aus ihrem Schrank zog, war spontan ihre Lust auf dieses Material entfacht. Schnell hüllte sie ihren Körper in das kühle, glatte Material. Bizarre und auch aufregende Outfits wollen schließlich getragen werden, denn nur so kommen sie voll zur Geltung. Der schnöde Begriff “Gummi” aus der Überschrift ist an dieser Stelle schon fast Beleidigung.

Und gleich nach dem roten Kimono ging es weiter. War die Lust einmal geweckt, sollte das Outfit perfektioniert werden und der Körper unter den dünnen Schichten verschwinden. So fiel die Wahl auf schwarze, oberarmlange Latexhandschuhe sowie weite, schwere Latexoverknees. Nachdem alles angelegt und geglättet war, genoss die Herrin das noch kühle, glatte und gepuderte Gefühl, des makellos blanken Gummis auf ihrer Haut.

Es würde weiter gehen, viel weiter. Sie wusste, der Gast den sie heute haben würde, würde die andere Seite dieses Materials kennen lernen. Die bizarre, fesselnde Seite. Dünne Schichten von Latex würden die Freiheit nehmen, den Atem nehmen, die Sicht rauben. An diesem Abend würde sie aus allen Rohren schießen, aus einem Grund den sie nicht recht fassen konnte, gierte sie geradezu nach einem Latexexzess.

Ihr Gast, ein Multifunktionssklave den die Herrin regelmäßig zu Belastungsproben zu sich zitierte, war noch eine Stunde entfernt, aber schnell bekam er Anweisung sich heute besonders gründlich zu rasieren, und makellos sauber bei seiner Besitzerin zu erscheinen. Lady P. trank ihren Kaffee, in voller Latexbekleidung auf dem noch kühlen morgendlichen Balkon. Sie musste sich setzen,  so viele sadistische Ideen und Bilder drängten sich ihr in den Kopf wenn sie an ihren Delinquenten dachte. Ein Blick auf die Uhr drängte zur Eile.

Im Gummiraum angekommen, schweifte der Blick über die Vielfalt an Möglichkeiten. Anzüge, Masken, Säcke, Zwangsjacken undefinierbare Gebilde bei denen nur die Herrin den Zweck kannte, deren Anblick sie an ihrem Opfer genießen würde. Der Duft des Gummis drang ihr in die Sinne, schnell ging sie mit ihren behandschuhten Fingern Stück für Stück durch. Der Sklave würde diesen Anblick wenn überhaupt, dann nur in Schemen erahnen. Durch milchige Latexmasken würde er in den schummrig beleuchteten, düsteren Raum blicken, wenn die Herrin dies denn überhaupt gestatten würde. Bereits vor der Tür ins Reich der Lady wartete ein schwarzer Gummisack, nämlich eine Henkermaske ohne Augenöffnungen, der Gast würde nichts sehen wenn er in das Verließ kroch. Danach würde es schnell gehen, die Herrin würde heute keinerlei Kompromisse eingehen, was die Restriktionen des Sklaven anging. Doch davon wusste dieser noch gar nichs.

Die Lady sah auf die Uhr.

5, 4, 3, 2, 1 – Auf die Sekunde genau drückte 1548 den Klingelknopf. Das Spiel konnte beginnnen….

 

 

 

 

 

 

Berichte aus der Sklaverei