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Auf Reise in die Vergangenheit

Der Sklave1548 folgte müde der Reiseführerin. In der brütenden Mittagshitze wurde er in einer Reisegruppe von Tempelruine zu Tempelruine geschoben. 

Er war natürlich dankbar, dass seine Herrin Lady Patricia ihn auf ihrer Reise nach Italien als Privatdiener mitgenommen hatte. Sogar den Tempelbesuch als kleinen Bildungsauftrag hatte sie angeordnet, anstatt ihren Diener einfach in den Hotelkleiderschrank zu sperren, während sie mit römischen Herrinnen einen Privattermin ohne männliche Begleitung wahrnahm.

Doch an diesem Sonntagnachmittag machte sich die Konzentration der letzten Tage bemerkbar und die Müdigkeit kroch dem Sklaven in die Beine und langsam in den Kopf. Koffer schleppen, Autos organisieren und perfekt durch überfüllte italienische Großstädte steuern, dabei ständig neue Aufträge der Herrin von der Rückbank. Auch die italienischen Freundinnen der Lady hatten ihn mit ihren Schikanen auf Trab gehalten. Mit Grauen dachte er noch an den “Sprachkurs” wo Bestrafungen in italienisch erteilt wurden und er diese erraten musste. Alle falschen Antworten gab es als Zusatzstrafe, dabei waren die Ladies kompromisslos und herrisch angesichts seiner schlechten Leistungen.

“Im nächsten Saal sehen wir das sogenannte ‘carcerem‘ …… ” Valentina, die Reiseleiterin, führte die Gruppe zwischen Steinmäuerchen in die nächste Fläche mit Ruinen. Schlank, trainiert ganz in weiß gekleidet und mit markanten Gesichtszügen erinnerte sie ihn an eine antike Statue. 

Der Diener fiel immer weiter hinter der Gruppe zurück, denn die Hitze und der monotone Ablauf dieser Besichtigung trugen noch zu seiner Müdigkeit bei. Er hatte sich einer Gruppe Pensionäre angeschlossen, von denen einige mit ihrem Halbwissen bei der Leiterin glänzen wollten und den Ablauf noch weiter verlangsamten.

 1548 fiel auch optisch aus der Reihe, er war nicht im sonst einheitlichen Beige-Weste-kurze-Hose Look sondern  ganz in schwarz gekleidet. Schwarze Hose und Hemd, geschlossene Schuhe. Es waren Gummiboots, wie nur er wusste, zudem trug er unter allem einen dünnen transparenten Ganzanzug aus Latex, so dass der Schweiß ihm in die Stiefel lief. Doch die Rentner um ihn herum waren so sehr entweder in die Ruinen oder in den wohlgeformten Körper der Führerin vertieft, dass sie den Latexstehkragen des Anzugs gar nicht bemerkt hatten, der gut sichtbar aus dem Hemdkragen hervorschaute. Lediglich Valentina hatte  vieldeutig am Anfang der Tour gesagt: “es gefällt mir, dass du dem Ort würdig gekleidet bist”, ihn sofort duzend.

Er hatte diese Bemerkung schon wieder vergessen, als die Erklärung des ‘carcerem’ weiterging: “…es handelt sich um den Kerker der Anlage. Hier wurden die Sklaven eingesperrt, die tagsüber beim trockenlegen des Fuciner Sees ‘helfen durften’ “, Valentina schmunzelte bei dieser Bemerkung, und fixierte ihn mit ihrem Blick, nachdem er unkonzentriert am Eingang des Raumes gewartet hatte. Bei der Betonung des Wortes ‘Sklaven’ zuckte er kurz zusammen und sah, dass er von den blauen Augen der Touristenführerin fixiert wurde die ihn nicht mehr los ließen. Wie ferngesteuert schloss er näher zu der Gruppe auf, fühlte er sich von diesem Blick angezogen.

“Dies war ein typischer Schlafplatz der Sklaven. Diese Mulden im Steinboden sehen recht  bequem aus, wenn man annimmt, dass sie sicher mit Stroh belegt waren. Bedenken Sie jedoch, dass bis zu zwanzig Männer in diesen Raum gepfercht wurden und ihre Notdurft nur durch ein Loch in der Mitte des Raumes in die Latrine verrichten konnten.” Valentina ging nun neben der Öfnung in die Hocke, sehr zur Freude mancher Herrschaften, die einen besseren Blick auf ihren Körper genossen. “Es geht hier fünf Meter tief hinab, man sagt, dass Todeskandidaten einfach hineingestoßen wurden und die Lebendigen das Jammern nächtelang hörten. Will es einer mal ausprobieren?” Wieder dieser feste Blick. Wieder machte der Sklave einen dieser ferngesteuerten Schritte nach vorne. Valentina schmunzelte: “Scherz beiseite. Ich brauche jetzt wirklich einen Freiwilligen, aber nur, um einmal hier probezuliegen.” Sie wies auf eine der Schlafkojen wo noch zwei alte Handeisen intakt waren. “So bequem wie es aussieht ist es nämlich nicht. Ich denke der sportlichste in unserer Gruppe kann dies veranschaulichen.” 

‘Los leg’ dich hin’ zischte sie den Sklaven an,  unhörbar für die Umstehenden. “Ich sehe wir haben schon einen Kandidaten”. Der Sklave lag jetzt in der engen Mulde, legte artig die Hände zur Veranschaulichung in die Handeisen und glaubte zu träumen, als Valentina diese zuklappte. In der Tat war die Haltung in der engen Mulde mit nach oben gestreckten Händen sehr unbequem, noch mehr fragte er sich warum die Reiseführerin ihn so zur Schau stellte und noch mehr, warum er dies einfach zuließ. “Wie Sie sehen, waren die Menschen und auch die Sklaven vor 2100 Jahren um einiges kleiner als heute. Sie dürfen natürlich Fotos machen.” Der Sklave bemerkte wie die Erheiterung in der Runde zunahm, und die schamlose Belustigung an dem “freiwilligen” ausgenutzt wurde. Nachdem alle Fotos gemacht waren, ließen sie ihn einfach im liegen zurück.

Der Sklave1548 öffnete die Handeisen, genoss etwas die sommerliche Wärme, der Raum hatte ja kein Dach, und überlegte sich, dass genau hier wirklich einmal ein Mensch in Ketten gelegen hatte. Über diese Vorstellung döste er ein. 

Plötzlich näherten sich Schritte. Herrin Patricia betrat den Raum. Sie kam in Begleitung zweier riesiger Leibwächter. Was den Sklaven aber mehr verwirrte, war die lederne Rüstung, die die Herrin trug, während die emotionslos blickenden Kerle fast nackt waren. Bevor er etwas sagen konnte, schallten die ersten Kommandos. “Los zieht in aus und fesselt ihn!” Vier Hände packten 1548, zerrten ihn hoch und rissen ihm die Kleider vom Leibe. Eine Hand presste sich auf den Mund, zwei andere knoteten die Handgelenke mit einen Strick auf dem Rücken zusammen, schnell routiniert und unentrinnbar. “Schafft ihn in unter die Tanzstange!” 

Wortlos wurde er im Nacken gepackt und in den Nebenraum geführt, den er zuvor gar nicht bemerkt hatte. Dieser hatte eine Balkendecke und von dieser hing eine einen halben Meter lange Eisenstange waagerecht herab. Diese hing an ihrer Mitte aufgehängt an einer Kette, die über eine Rolle an der Decke auf und ab gekurbelt werden konnte. An den Enden der Stange hingen zwei weitere kurze Ketten herab, jeweils in einem Ring endend.

Die ganze Prozedur ging so schnell vonstatten, dass er sich keine Gedanken über das ungewohnte Outfit der Herrin oder über ihre bizarre Begleitung machen konnte. Er dachte lediglich an das Wort ‘Tanzstange’ und die Bedeutung dieser Vorrichtung. Doch er würde dies sehr bald erfahren. “Stellt ihn darunter!” Er stand nun unter dem Eisenstab, der fast seinen Kopf berührte. 

Lady Patricia trat nun hinter ihren Diener und verknotete den Strick um seine Handgelenke mit der Öse am Ende einer der Ketten. Dabei sah sie ihn kühl an, wie einen Fremden, wie einen Gegenstand. Die zweite Kette baumelte nun vor seinem Gesicht, bewegte er dir Arme etwas nach unten, ging die Kette vor seinem Gesicht nach oben, die Stange wirkte wie ein Balken bei einer alten Waage. Die Herrin zeigte ihm zwei dünne Angelhaken, die mit einem kurzen Lederriemen verbunden waren. “Der Sklave wird zur Strafe für seine Faulheit tanzen!” Die Haken, auch diese wirkten wie aus einem Mittelaltermuseum, bohren sich unter seine Brustwarzen. Der Lederriemen wurde in der Mitte mit der Kette vor ihm verbunden und die Herrin kurbelte die Tanzstange nach oben. Schmerzhaft riss der Stahl an seinen Armen. Versuchte er diese zu entlasten, zerrte er dadurch die Haken an seiner Brust nach oben. Eine perfide Falle die die Herrin ihm gebaut hatte! Und so tanzte er auf Zehenspitzen. Den Taktstock schwang Patricia in Form eines Lederknüppels den sie gekonnt einsetzte, ihrem Sadismus freien Lauf lassend. Immer härter wurde der Tanz bis….

Bis einmal Valentina über ihm stand. Mit sanfter Stimme sagte sie: “Du musst geträumt haben, ich habe dein Jammern gehört.” Beruhigend strich sie ihm über die Stirn. “Deine Hände sind wohl aus den Eisen gerutscht, ich hätte diese fester schließen müssen”. Ohne Widerstand fesselte sie ihn in die tausend Jahre alten Eisen, brachte aber umso modernere Schlösser an. Sie stand auf, von unten sah er, dass die Reiseleiterin nichts unter dem weißen Rock trug. Sie lächelte. “Und jetzt, wo wir unter uns sind können wir Spaß haben!” Mit diesen Worten erging eine goldene Dusche auf den Diener und verschaffte ihm Erfrischung in der italienischen Mittagssonne.

Ende

Studentenleben – Teil 3

Eigentlich lag er ganz bequem in seinem Schlafsack. Er hatte keinen Stress, musste keinerlei Entscheidungen treffen, wurde nichts gefragt und konnte auch nichts antworten. Jeder Handlungsspielraum war dem Studenten genommen worden. Es war nicht seine erste Erfahrung in einem Fesselsack, aber die absolute Chancenlosigkeit eines Fluchtversuchs schockierte ihn aufs Neue. Starke Helfer trugen das Gummiobjekt hinauf in die Residenz der Herrin Lady Patricia, doch der Sklave konnte nichts davon wissen.

Seine Arme steckten in langen Taschen, die innen am Sack angebracht waren, der Reißverschluss war bis zum Kinn zugezogen und mit einem Schloss und Gurten gesichert. Aus der Kapuze drang lediglich ein Atemschlauch der Gasmaske nach außen, der Mund war mit einem aufblasbaren, strengen Butterflyknebel ausgefüllt. Die Männer trugen unter der Anweisung der Lady diese Gummipuppe die Treppe hinauf, doch im Gegensatz zu einer echten Made würde der Sklave niemals aus diesem Gefängnis entkommen können.

Wenig später war die Herrin mit ihrem 24/7 Studentensklaven in ihren Privaträumen allein. Sie genoss diese späten Nachtstunden, setzte sich auf Ihren bequemen Sessel und betrachtete fasziniert ihr Eigentum, dass unnachgiebig in Gummi verpackt, atmend und sich langsam hin und her windend vor ihr auf dem Boden lag.

Patricia rückte sich den Sessel zurecht, legte ihre Füße auf dem Gummisklaven ab und zündete eine Zigarette an. Es war Zeit für das Vorspiel, bald schon würde sie den Sklaven Nummer 1548 in eine neue Facette seiner Erziehung einführen.

Doch sie hatte keine Eile, ergriff stattdessen den Atemschlauch, und beobachtete fasziniert wie ihre ausgeatmeten Rauchschwaden darin verschwanden. Der Gummiwurm zu ihren Füßen atmete durch den selben kurzen Schlauch ein und aus, so dass der Rauch nur häppchenweise zu ihm drang, doch sie erkannte wie er entspannt und ruhig wurde. Er erkannte den Duft seiner Besitzerin gepaart mit dem Geruch ihrer Zigarettenmarke.

Der nächste Schritt – der Atembeutel. Der zufriedene Gesichtsausdruck der Herrin war dem kühlen Blick der sadistischen Ärztin gewichen. Ohne dass der Sklave es bemerken konnte, verlängerte sie den Schlauch auf einen Meter und brachte einen Rückatembeutel an. Der Wurm würde nun nur noch wenig Frischluft erhalten, die verbrauchte Luft wieder einatmen. Luft ist das wichtigste Lebenselixier, und der Sklave konnte ja nicht ahnen, was die Herrin gerade getan hatte.

Genüsslich rauchte die Lady die Zigarette, den Daumen auf dem Loch für die Frischluft. Wo andere um diese Zeit einen spannenden Film schauen mochten, bereitete die Lady sich ihr eigenes Theaterstück, ergötzte sich an dem Machtverhältnis. “Jetzt kommt Leben in die Bude”, dachte sich Patricia, bemerkte den veränderten Atemrhythmus, die schnelleren Bewegungen  des Wurms in seinem Gummisack. Unerbittlich verschloss der Latexfinger der Lady die Öffnung, blähte sich der Atemsack zusehends hektischer auf. Nicht im Traum dachte sie an Gnade. Zufrieden erkannte sie wie der Sklave die Fäuste ballte, die tief in den Latextaschen ihm niemals zur Hilfe kommen konnten.

Als der Moment der Panik gerade überschritten war, öffnete die Herrin langsam, ganz langsam die Öffnung, ließ etwas Frischluft in den Schlauch, hörte einige gepresste Laute durch den Knebel, unzweifelhaft ein “Danke Herrin”. Und es ging in die nächste Runde, länger, härter.

Die Lady hatte die Uhrzeit vergessen, sie wusste dass ihre weiteren Pläne nicht eilig waren. Dies kostete sie nun aus, fast zwei Stunden lang, ließ ihre Lieblingsmusik im Raum erklingen und ihren Finger auf der Öffnung das einzige werden, dass im Leben ihres Sklaventiers gerade Bedeutung hatte.

Erst als die Lady mit dem Trainingslevel zufrieden war, als sie bemerkte, wie er vollkommen beherrscht alles über sich ergehen ließ, erst dann entfernte sie Schlauch, Maske und Knebel. Lediglich die Augenmaske blieb an Ort und Stelle.

Um vier Uhr morgens strichen die Latexfinger der Herrin über nasse Stirn des Sklaven, setzte sie ihm ein Fläschchen Wasser an die Lippen.

“Trink das und versuche etwas zu schlafen, um sieben Uhr wirst du geweckt und dir steht ein harter Tag bevor”.

“Der Sklave dankt der Gebieterin”

Die Lady schob dem Sklaven ein Kopfkissen unter den Kopf, ließ ihn gefesselt zurück und ging zur Tür. Noch bevor sie den Raum verließ hörte sie ein leises Schnarchen. Der Sklave war vor Erschöpfung eingeschlafen.

Fortsetzng folgt.

Studentenleben – Teil 2

Der Student sah auf die Uhr. An der Betonwand seiner Studentenbude, Behausung wohlgemerkt, hing eine alte Analoguhr, die er als Einrichtungsgegenstand von seiner Herrin erhalten hatte. Es war schon ein Riss im Glas, die Uhr war laut und das Ticken des einfachen Uhrwerks schallte nachts in den kahlen Raum.

“Aber für dich ist sie gerade gut genug.”, hatte die Lady gemeint, die wusste, dass die Erniedrigung die besondere Zutat zu dieser Knechtschaft war. Das Ticken des Uhrzeigers würde ihn daran erinnern, jede Sekunde seine Freizeit außerhalb der Universität zum Wohle der Herrin zu nutzen.

Der neue Tag war gerade eine halbe Stunde alt. Ab Mitternacht war es ihm erlaubt sich in seine Koje zu begeben, um fünf Uhr dreißig würde der Wecker klingeln, und er rechnete nicht damit, dass Lady Patricia sich so spät noch bei ihm melden würde. Er hatte einen guten Montag an der Universität mit anschließender Lerneinheit und Grundreinigung seines Kellerverlieses hinter sich gebracht. Nach der Begegnung mit Lady Laureen am Freitag zuvor, hatte er keine neuen Anweisungen erhalten, was meistens bedeutete, dass die Lady zufrieden war.

Andererseits steigerte jede Sekunde schleichend die knisternde Spannung auf beiden Seiten. Zum einen konnte die Herrin jederzeit einen neuen Plan schmieden, eine neue Linie in die Erziehung bringen. Zum anderen steigerte sich die Nervosität des Sklaven gepaart mit der Sehnsucht nach der Präsenz seiner Göttin.

Dennoch beschloss der Sklave innerlich, dass dieser Tag nun zum Abschluss kommen würde. Die erste Vorlesung am morgen war erst um zehn Uhr, so dass er recht gut in den Tag starten würde.

Vor dem zu Bett gehen würde er noch, wie jeden Abend, fünfzehn Minuten vor dem Bild seiner Herrin knien und diese pflegte dies hin und wieder per Kamera zu kontrollieren. Wie immer presste sich beim Anblick und der Stimme seiner Herrin, er hatte nebenbei ein Video einer Session laufen, sein Penis schmerzhaft in dem metallenen Keuschheitsgürtel.

Er wusste, dass Außenstehende nicht das geringste Verständnis für diese abnormale Situation aufbringen würden, doch umso mehr genoss er die bizarre Unterwerfung. Er dachte über die zwei Monate nach, seitdem er zum Umzug in diese Behausung ausgewählt worden war. Eine besondere Selektion, hatte er sich doch unter mehreren Studentendienern beworben, und war von Patricia als vielversprechend ausgewählt worden. Und wie sehr hatte sie ihn geformt. Die größte Umstellung am Anfang war der KG gewesen – ausbruchssicher durch ein Piercing fixiert, der Tagesablauf streng durchgeplant. Seine Studienleistungen ständig verbessert. Und sein Gehorsam durch Strafe, Lob und Erniedrigung geformt. Das Wort “Alltag” existierte nicht mehr, er gierte immer mehr nach der Strenge seiner Besitzerin. Er bemerkte immer mehr, wie er seinen ursprünglichen Namen nur noch außerhalb seiner Behausung benutzte und ansonsten als „Sklave1548“ von sich sprach.

Zur Erziehung gehörten die neuen SMS-Regeln, die nun eindressiert waren, und durch die er unter der „Kurzwahl“ 1 bis 9 erreichbar war:

1              Melden

“Der Sklave schreibt binnen dreißig Sekunden das Wort “Bereit” zurück”

2              Standort

“Der Sklave teilt mit wo er ist”

(Dies war für den Fall, dass die 24/7 GPS Überwachung einmal nicht funktionieren sollte.)

3              Grundstellung

“Er kniet nackt, auf zwei Holzleisten, geplugged und mit Stromhalsband vor der Webcam bis weitere Anweisungen folgen”

4              Selfie

“Er sendet ein Selfie, wo immer er auch gerade ist, Kleidung sichtbar”

5              Schmerz

“Drei Kanülen in jede Brustwarze, Beweisfoto binnen dreißig Minuten, egal wo”

6              Geld

“Der Sklave übermittelt alle Kontostände und Bargeldstand, sowie alle Ausgaben des Tages”

7              Sicherheit

“Selbstfesselung zur Inspektion binnen zwei Minuten”

8              Transport

“Sklave Transportbereit im Parkhaus binnen zwei Minuten”

9              Strafarbeit

“Er muss tausendmal in ein Strafheft schreiben ‘Sklaven lernen durch Strafe und Wiederholung’

Gerade, als er den Blick von dem Bild seiner Herrin abwenden wollte, und die Müdigkeit überhand nahm, piepte das Billighandy. Sklave1548 war wie vom Blitz getroffen, der Blutdruck stieg, er war auf einmal hellwach.

Nur eine Zahl war  im Display:

“8”

Transport!

Schnell ging der Studentensklave die Checkliste durch, die er sich klugerweise angelegt hatte. Der Befehl war so streng wie unmissverständlich. In zwei Minuten würde er im Parkhaus hinter den Müllcontainern knien. Bekleidung: ein Latexbody mit Schrittreißverschluss. Eine Würgehalsband. Im Po ein strenger und schwerer Trainingsplug. Den Kopf in einer Latexmaske die nur Mund und Nase freiließ. Sonst nichts.

Es war das erste Mal, dass er den Befehl Nummer acht erhielt. Die Uhrzeit und die vorausgegangene Stille seitens der Herrin ließen ihn nicht im Zweifel:

Es stand eine besondere Begegnung bevor! Eine Minute später noch eine SMS:

„?“.

Er hatte Vergessen den Empfang zu bestätigen, holte diese mit zittrigen Fingern nach. Schnell spurtete er zur Parkgarage, legte sich im letzten Moment die Latexhaube an, hoffend, dass er nicht lange hier im Unrat und Halb-öffentlich warten müssen würde.

Und in der Tat, gerade mit Ablauf der Zweiminutenfrist hörte er ein Fahrzeug in die Garage einfahren.

Ein Diesel. Dem Klang der Türen nach ein schweres Fahrzeug. Danach Stille. Minute um Minute verstrich. Wer beobachtete ihn nun? War dies Zufall und nicht die Lady sondern ein Fremder war nun hinter ihm? Vielleicht ein neugieriger oder perverser Nachbar der ihn zufällig in seinem Versteck hinter dem Müll gesehen hatte…  Plötzlich das Geräusch einer Handykamera.

Stille. Der Student hielt es nicht mehr aus, nervös ging der Griff zur Maske, wollte er die Situation auflösen. Doch statt zur Maske glitt sein Handgelenk nur in den kalten Stahl einer offenen Handschelle. Binnen Sekunden hatte man ihm einen Stiefel in den Rücken gedrückt und auch die zweite Handschelle auf dem Rücken eingerastet. Es ging alles so schnell, dass er noch nicht einmal einen Laut von sich geben konnte. Ohne Zögern glitt jetzt ein Gummizapfen in seinen Mund, wurde fest aufgepumpt und machte jeden Hilferuf unmöglich.

Nur ein Gedanke ging durch den Sklaven: „Lass es die Herrin sein“. Sehnlichst sehnte er sich nach einem Hinweis. Doch was er zu spüren bekam machte ihm wenig Hoffnung. Statt Highheels ertastete er grobe Lederstiefel, als er am Würgehalsband nach oben gezogen wurde. Statt eines femininen Materials ertastete er eine grobe Jeans. Auch der Duft war der eines Herrenparfüms.

Widerstand war zwecklos, auch wenn es ihm jetzt nasskalt den Rücken hinab lief. Unerbittlich wurde er in die Richtung gezerrt aus der er das Fahrzeug hatte kommen hören. Er hörte wie eine Kofferraumklappe sich automatisch öffnete. Ein Druck von hinten trieb den Körper immer weiter nach vorne, fiel er förmlich in den Laderaum des großen Kombis.

Dort landete er bäuchlings auf einem schwabbeligen etwas, jedoch etwas, dass ihm zugleich Angst und Freude einjagte, denn er spürte an den Beinen eine Latexfolie, auf der er nun zu liegen kann. Latex war das Lieblingsmaterial seiner Besitzerin, und wer immer ihn hier abholte, stand offensichtlich mit dieser in Verbindung. Rasch schloss sich jetzt der Reißverschluss des Sackes, wurde der Latex-Kokon um seinen Körper enger. Bald so ahnte er, würden seine Arme in innen liegenden Taschen verschwinden, würde er keinerlei  Freiheit mehr haben.

Nun hörte er wie die Beifahrertür sich öffnete, spürte wie zwei Personen sich an seiner Transportsicherung zu schaffen machten, und hörte endlich die Stimme seiner Herrin: „Und da dachte die Herrin schon ihr Tierchen wäre eingeschlafen. Schlafen wirst du heute Nacht allerdings nicht. Aber eins ist sicher: Die Uni fällt morgen für den Sklaven aus“, dabei strich sie ihm beruhigend über den Gummischädel.

Fortsetzung folgt.

Studentenleben

Ein lauer Sommerabend am Rande der Großstadt. In der einsetzenden Dämmerung gleitet fast geräuschlos eine schwarze Limousine mit getönten Scheiben eine Kastanien-gesäumte Allee hinab, vorbei an vereinzelten Cafés und Restaurants, deren Gäste noch die Wärme des Abends genießen. Am Steuer des Wagens: eine elegante Dame, die blonden Haare streng zurück gebunden, edel in schwarz gekleidet – Lady Patricia.

Sie bemerkt kaum, wie die gepflegte Kastanienallee mit jedem Kilometer mehr einer schäbigeren Umgebung weicht, wie die Cafés zuerst durch Schnellimbisse und dann durch heruntergekommene Spelunken abgelöst werden. Zu sehr ist sie in das angenehme Gespräch mit ihrer besten Freundin Laureen vertieft.

Laureen, aus Nigeria stammend, wirkte wie ein optischer Kontrast zur Fahrerin des Wagens, sehr groß, schwarzhaarig und muskulös, in weißer Baumwollhose und sportlicher Jacke. Und genau in diesem Moment vor Neugier vergehend.

“Jetzt gedulde dich doch einfach noch fünf Minuten; wir sind so gut wie am Ziel und du wirst es ohnehin nicht erraten” schmunzelte Patricia, “außerdem möchte ich dir die Überraschung nicht nehmen, das wäre doch langweilig”. Der Wagen fällt langsam auf, ist er doch eines der neuesten Fahrzeuge in einer mittlerweile total verkommenen Gegend niedrigster Preislage.

Laureen war in den Monaten zuvor nicht entgangen, dass ihre Freundin des öfteren in dieser Gegend zu tun hatte, und genau diese Beobachtung hatte ihre Neugier geweckt. Nach etlichen Nachfragen kam der Hinweis, dass Patricia dort einige Wohnungen an Studenten vermieten würde, und nach dem rechten sehen müsse, doch dies klang eher nach einer Ausrede. Welcher Student würde hier, fernab der Uni ist einfachster Umgebung wohnen wollen ?

Siedend heiß fiel Patricia ein, dass sie noch eine wichtige Vorbereitung vergessen hatte. “Du, halte mal bitte gerade den Lenker ich muss noch eine Nachricht schreiben”. Neugierig blickte Laureen auf das offen hingehaltene Handy ihrer Freundin. Doch was sie dort zu lesen bekam, half ihr erstens nicht weiter, und zweitens steigerte es ihre Neugierde ins unerträgliche. Patricia hatte nämlich lediglich die Zahl “7” an einen Kontakt namens “S1548” gesendet. Innerhalb von Sekunden kam die Antwort, auch nur ein Wort: “Erhalten”.

Laureen gab resigniert auf, und beschloss die letzten Minuten auszuhalten und einfach zu sehen, was die Freundin für sie vorbereitet hatte. Sie kannte ihre bizarre und sadistische Natur, und in den letzten Monaten hatte sie im stillen auch ihre Vorlieben dieser Art entdeckt. Die ganze Stimmung im Fahrzeug, das Outfit von Patricia, die geheimnisvolle SMS ließen sie insgeheim hoffen, dass ihr eine prickelnde Begegnung bevorstand.

“So, da wären wir doch schon. Jetzt schnell in die Tiefgarage, der Wagen wird hier sonst nicht lange stehen bleiben”. Routiniert ließt die Lady das Auto in die Tiefgarage eines trostlosen 70er Jahre Plattenbaus gleiten.  Von der Rückbank griff sie eine Sporttasche in der einige Utensilien metallische Geräusche von sich gaben. Noch ein Hinweis der Laureen allmählich die Neugierde in prickelnde Vorfreude verwandelte.

Als die beiden Seite an Seite vom Fahrzeug Richtung Treppenhaus schritten, war das Duo perfekt. Beide in Vorfreude lächelnd, beide auf extremen Absätzen, dominante edle Damen im Kontrast zu dem Unrat und Gestank der Tiefgarage. Es ging einen langen, kalt mit schmuddeligen Neonröhren beleuchteten Gang hinab. Am Treppenhaus vorbei, am Lagerraum vorbei.

“So, meine liebe Laureen.” Die Lady blieb vor einer seitlich abgehenden Tür stehen, und zog einen Schlüsselbund. Laureen wurde unsicher – was wurde hier gespielt, warum ging es nicht zum Treppenhaus nach oben? Was waren dies für seltsame Räumlichkeiten, was hatte ihre Freundin mit ihr vor? Kein Geräusch war zu hören außer dem Summen der Neonröhre.

“So.”, eine weitere Pause, in der Patricia sie eindringlich musterte, ” Und jetzt zeige ich dir, wie so eine 24/7 Studentensau in Wirklichkeit lebt.” Die Wirkung dieser Aussage gar nicht abwartend, glitt der Schlüssel ins Schloss,  die Lady trat die Tür mit ihren Heels auf, und Patricia betrat, natürlich ohne anzuklopfen, die Wohnung.

Laureen verschlug es den Atem. Zu selbsterklärend war der Anblick, zu viele Fragen wurden mit einem Mal beantwortet. Und viel zu bizarr und unglaubwürdig war die Realität die sie nun vor sich sah.

Die Wohnung: Ein alter Lagerraum aus Luftschutz-Zeiten. Einziger Luxus ein nacktes WC ohne Deckel in der Ecke. Eine Dusche von der nur noch ein Schlauch und ein Ablauf vorhanden war. Nasszelle hatte man das früher genannt, und mehr war es auch nicht.

Ansonsten: Bücher, Hefte, ein alter Tisch und ein Stuhl. Der obligatorische Laptop ohne den keine Studentenwohnung auskommt. Alles deutlich günstig, offensichtlicher Sperrmüll.  Eine Matratze auf dem Boden. Eine primitive Küche in der Ecke, eigentlich nur aus einem Zwei-Plattenherd und einem laut vor sich hin brummenden Kühlschrank bestehend. Die andere Hälfte, des recht großen und langgestrecken, fensterlosen Raumes war fast leer. Auffällig lediglich zwei Kamerastative, von denen zwei Markenkameras den ganzen Raum überblickten, unpassend teures Equipment in der sonst sparsamen Umgebung.  Eine Kamera war auf den Schreibtisch, die andere auf eine Art Lederbock gerichtet, auf dem der Sklave von Lady Patricia wie eine Hauptattraktion präsentiert lag: Ein gut gebauter, nackter Kerl Anfang zwanzig.

Patricia zwickte ihrer wie versteinert und sprachlos da stehenden Freundin zum Spaß in die Wange. “Ich hab dir doch gesagt ich vermiete an Studenten, und das da”, sie zeigte auf den Bewohner des Kellerlochs, “ist ja wohl eindeutig ein Student, oder ?”. Sie nahm Laureen am Ellenbogen, ließ die stählerne “Wohnungstür” schallend ins Schloss fallen und ging mit laut auf dem Betonboden schallenden Absätzen auf den Studentensklaven zu. Laureen rätselte, warum dieser seit ihrer Ankunft noch keinen Mucks von sich gegeben hatte, beim Näherkommen sah sie aber, dass in seinen Gehörgängen In-Ear Ohrhörer steckten, die wohl jedes Geräusch übertönten. Außerdem waren Fuß- und Handgelenke in Handschellen verschlossen, die mit den Ecke des Lederbocks verbunden waren. Unter dem Bauch war ein Kissen geschoben, der Hintern verletzlich nach oben gerecht.

Patricia ließ Laureen noch ein wenig die Eindrücke in sich aufnehmen, und beobachtete zufrieden, wie die anfängliche Überraschung erst einem zufriedenen und dann einem lustvoll schmunzelnden Gesichtsausdruck wich. Patricia erklärte nun weiter: “Dies ist Grundstellung Nummer “7”, genannt “Sicherheit” “. Laureen war somit auch hinter das Geheimnis der SMS gekommen, die Patricia zuvor unbedingt schreiben musste. Auf dem Boden lag ein Billighandy, dass sicher gerade mal so die Kunst der SMS beherrschte. “Vom Eingang der Nachricht, bis zur vollständigen Fesselung hat er 2 Minuten Zeit gehabt”, erklärte Patricia weiter. “Er kann uns nicht hören oder sehen, er trägt lichtundurchlässige medizinische Kontaktlinsen. Sogenannte Blackout-Linsen, somit weiß er auch nicht ob und wer gerade die Wohnung betreten hat”.

Laureen ging nun nahe an das Gesicht des jungen Mannes heran, sah fasziniert in die durch die Linsen schwarzen Augen, bewegte eine Paar Finger auf und ab. Sie konnte nun auch die recht laute Technomusik hören, die aus einem mp3 Player in den Sklavenkopf strömte.

“Es ist wirklich eindrucksvoll, er ist total hilflos”. Laureen kniete jetzt vor dem Studenten. Und spürte plötzlich die Möglichkeiten. Sie hätte noch so viel Fragen können, fragen wie er sich wieder befreien könnte. Fragen wie Patricia diesen Sklaven überhaupt so weit hatte bringen können. Doch alles, was sie jetzt wollte war Spaß und knallharte Action.

“KLATSCH”.

Lady Patricia zuckte erschrocken herum, hatte sie sich doch kurz der Inspektion der Lernfortschritte ihres Leibeigenen gewidmet. Sie wollte ja schließlich, dass dieser später einen Top-Arbeitsplatz mit entsprechendem Einkommen ergattern würde. Das Geräusch kam vom Sklaven, genauer von Laureen, die diesem ohne Vorwarnung eine schallende Ohrfeige verpasst hatte. Sie schaute immer noch ihre Hand, sah zu ihrer Freundin, oder eher Mentorin, herüber und sagte nur “Das ist Toll!”.

Patricia legte das Buch beiseite und nickte nur. Sie war überrascht wie schnell Laureen dazugelernt hatte, und freute sich über die bizarre Wendung die dieser Abend jetzt nehmen würde. Schnell ging sie zu ihrer Sporttasche hinüber und nickte ihrer Freundin nur aufmunternd zu.

Der Sklave grunzte nur, denn er hatte sich auf das Kommando “7” hin nur zehn Minuten zuvor selber geknebelt. Der dicke Butterflyknebel machte ihm sehr zu schaffen, und das Brennen der Ohrfeige, die hart und  aus dem nichts kam, umso mehr. Er wusste vor sich liegend den Schlüssel zu den Handschellen, denn die perfide Regel war, dass nach der Selbstfesselung per SMS er sich jederzeit wieder befreien konnte, aber immer abzuwarten hatte, bis die Lady mit ihrer Inspektion fertig war. Zwischen SMS und Inspektion konnten Minuten liegen, so wie heute, es waren aber auch  mitunter Stunden oder ein ganzer Tag, an den er noch mit Schrecken zurückdachte.

Wie ein achtlos angebundenes Stück Vieh hatte er dagelegen mit dem Drang seiner Blase und mit dem Wunsch sich selber zu befreien kämpfend, bis seine Göttin endlich bei ihm war und ihn erlöste

Laureen hatte unterdessen nur einen Wunsch: “Nochmal!”, rief sie.

Zu sehr hatte sie das hilflose Zucken und Bocken vor sich genossen, zu sehr mochte sie die Perversität der Situation. Eine Minute später schon sah Patricia fasziniert wie Laureen sich geradezu in eine Orgie an Ohrfeigen gesteigert hatte. Ruhig und bedächtig zog die Domina derweil das Dildoharness um ihre Hüften fest, und schmierte den furchterregenden Umschnaller genüsslich ein. Das dreißig mal fünf Zentimeter große Monstrum würde gleich in dem trainierten Stundentenpopo veschwinden, und dass dieser heute von zwei Seiten, von vorne und hinten, von innen und außen bearbeitet würde fand Patricia einfach nur wunderschön.

Sicher würde der heutige Abend seinen Lerneifer nochmal um das doppelte steigern. Die Herrin wollte nur Bestnoten und prüfte seine Ergebnisse strengstens.

Wenig später erfüllte das satte Klatschen der Hüften der Herrin auf dem Sklavenarsch das Kellerverließ. Auch Laureen hatte umgesattelt und drückte nun genüsslich einen dünnen Plastikschwanz in den Rachen des röchelnden Sklavenschweins hinab. Dies würde nicht das letzte Mal in dieser Konstellation sein, Patricia hatte sie sicher nicht ohne Hintergedanken hier hineingezogen.

Eine halbe Stunde später fiel die Tür wiederum ins Schloss. In der Mitte des Raums, ein erschöpfter, geschundener aber zufriedener Sklave. Der Po noch glühend heiß, der Anus zuckend von der Ausdauer seiner Vermieterin. Er war frisch geduscht worden, sowohl Laureen als auch Patricia hatten raue Mengen ihres Natursektes über ihn ergossen. Die Pfützen würde er sogleich noch vor der Kamera auflecken, zur Erheiterung der Lady und ihrer Freundinnen die Live dabei waren. Sich selber durfte er nicht Duschen. Ein Wochenende voller Lerneinheiten am Schreibtisch stand bevor, und der Duft der Ladys würde ihn dabei begleiten.

Die Limousine glitt aus der Tiefgarage hinaus in die Nacht. Am Steuer zwei zutiefst befriedigte Herrinnen, und eine geradezu infizierte Laureen, die am liebsten sofort wieder in dieses bizarre Studentenleben eintauchen wollte.

Fortsetzung folgt.

Der Geldsklave – Dritter Teil

Der Herrin blieben zwei Stunden um sich auf die Ankunft ihres Bewerbers vorzubereiten. Sie hatte nur wenige Sklaven in dieser besonderen Stellung, und dies war nicht der einzige Kandidat.

Der Entschluss stand fest: Gerade weil dieser Bewerber bisher alles richtig gemacht hatte, und gerade weil er fast zu gut auf die Anforderungen der Lady passte, würde sie ihn durch einen Abend voller Prüfungen laufen lassen. Sie würde keine Abstriche machen und den Sklaven zur vollen Unterwerfung zwingen, nicht weil er es verdient hätte, sondern einfach weil die Herrin es so wollte. Sie wollte sich dieses mal nicht mit Mittelmaß zufrieden geben, sondern suchte echte sklavische Unterwerfung.

Leider schien das  Wetter einen Strich durch die Rechnung zu machen, denn es zog eine Gewitterfront auf, und nur eine halbe Stunde vor der befohlenen Ankunftszeit schüttete es in Strömen. Doch gerade dieses Gewitter brachte Lady Patricia den besonderen Geistesblitz. Ein sadistisches Lächeln glitt über ihr Gesicht, ein Lächeln, dass ihrem Diener eine Gänsehaut über den Rücken jagte. Dieser war gerade damit beschäftigt die Stiefel der Dame einzuschnüren, um sich dann mit seiner Zunge pflichtbewusst und eingeübt der Reinigung  derselben zu widmen. Die Herrin hatte sich nämlich eben erst für dieses besondere Vorstellungsgespräch gekleidet.

Heute war Leder die Kleidung ihrer Wahl, von dem sommerlich-hellen Outfit der Mittagsstunde war nichts mehr übrig geblieben: Eine enge Lederhose steckte in kniehohen Reitstiefeln. Darüber: eine langärmlige Lederbluse, langer Ledermantel, Handschuhe. In der verregneten Abenddämmerung würde sie fast unsichtbar sein. Lediglich die streng zurückgebundenen blonden Haare bildeten einen Kontrast, doch selbst diese konnte sie unter der Kapuze des Mantels verschwinden lassen. An den Gürtel hakte sie eine armlange Hundepeitsche ein, weiterhin ein Futteral mit einem Paar Handschellen.

Heute würde sie nichts dem Zufall überlassen, außerdem liebte sie diesen “Kampfanzug”, der ihren Dienern stets eine kompromisslose Herrin signalisierte. Während der Regen draußen sich zu einem Unwetter zusammenballte, eilte die Lady mit ihrem Hausdiener zur Garage, wo ihre schwarze Limousine auf sie wartete. “Parkstraße 5, beeile dich”, die knappe Anweisung der Lady, die sich natürlich zu ihrem bizarren Date chauffieren lies. Dabei ein Blick auf den GPS-Tracker in ihrem  Handy, das Unwetter schien den Bewerber nicht abzuhalten, denn dieser hatte sein Ziel fast erreicht und war nur noch einen Kilometer von seinem Ziel entfernt.

Sie konnte sich nicht vorstellen, dass er ortskundig war, und sein pünktliches, vorzeitiges Erscheinen konnte nur einem guten Navigationssystem und geringem Verkehrsaufkommen geschuldet sein.  “Da ist aber jemand viel zu früh – erster Fehler”, sprach die Herrin lächelnd  zu sich selbst, erntete einen verduzten Blick ihres Chauffeurs, schnell tippte sie eine SMS – “Die Herrin erwartet Blumen, 10 rote und 5 gelbe Rosen”. Jetzt war es sicher vorbei mit der gemütlichen Fahrt.

Im Auto des Sklavenbewerbers rasten die Gedanken durch dessen Kopf: “Was mache ich eigentlich hier, was wird mich erwarten, warum mache ich überhaupt weiter…” Während die Gedanken sich im Kreise drehten, zeigte das Navi die immer geringer werdende Entfernung zum Ziel der Reise an. Tief in seinem Inneren gewann seine Sklavennatur die Oberhand, konnte er nicht mehr abbrechen, musste er herausfinden was geschehen würde, was die Herrin mit ihm vorhatte. Er, das war ein normaler, gut verdienender, leider dank einer Scheidung allein stehender siebenundreißigjähriger Mann. Paul war sein Name, und er war seit dem Absenden der  Bewerbung mit keinem Gedanken in seinem bisherigen Alltag verblieben. Geldverdienen, Schlafen, irgendwelche Hobbies – all  das hatte er gerade Vergessen, denn seine Zufriedenheit über die pünktliche Ankunft war durch den Eingang des neuen Befehls einer sklavischen Ergebenheit gewichen. Der einzige Gedanke: “Wo bekomm ich jetzt die Blumen her ?” Schnell sucht er einen Parkplatz, fand einen, die Straßen waren bereits mehrere Zentimeter mit Wasser bedeckt, so stark regnete es. Er hielt an, und zwar ausgerechnet vor  einem Blumenladen.

Und so kam es, dass die Herrin nur wenige Minuten später bemerkte, dass der Punkt auf dem GPS -Tracker wieder in Bewegung kam, der Bewerber würde pünktlich sein. “Der Junge macht es mir nicht einfach…” , dachte sich die Lady, die erstaunt bemerkte wie dieser “Paul” die Klippen umschiffte. Eine weitere SMS: “Du steht links von der Eingangstür, Nase an der Wand, Blumen in der rechten Hand auf dem Rücken”.

Der Regen ließ plötzlich nach, und als die Herrin nur noch hundert Meter von der etwas heruntergekommenen Bankfiliale am Stadtrand entfernt war, wies sie ihren Fahrer an anzuhalten. Sie hatte nämlich beobachtet wie ein Mann der von passender Größe und Statur gerade aus einem 5er BMW ausstieg, und umständlich einen Strauß Rosen von der Rückbank hervor kramte. Offenbar war dieser von dem schlechten Wetter überrascht worden, trug er doch tatsächlich ein Kurzarmhemd.  Jetzt wusste Patricia, dass alles genau nach Plan laufen würde. “Die Herrin steigt aus, du fährst nach Hause und reinigst den Wagen”, wies sie den Fahrer an. Dieser eilte schnell um das Fahrzeug herum, um der Dame die Tür aufzuhalten und die Lady glitt ganz in schwarz hinaus in die Abenddämmerung. Als der Wagen sich entfernt hatte,  gab es nur noch zwei Menschen in diesem Spiel: Die Besitzerin und das zukünftige Eigentum.

Es war mittlerweile genau 18 Uhr 30, und der Bewerber war in Position gegangen. Weit und breit kein Mensch, die Sonne bereits hinter den Häuserfronten verschwunden, perfekte Vorraussetzungen für ein erstes Kennenlernen. Leise wie eine Katze trat die Lady hinter den Bewerber. Breitbeinig stand er da, wahrscheinlich um sich etwas festeren Stand zu sicheren, balancierte er doch seine Nase gegen die Hauswand, den Blumenstrauß auf dem Rücken mit zwei Händen umfasst. Auch hier schien er woeder alles mustergültig machen zu wollen. Seine Grenzen würde er dennoch bald aufgezeigt bekommen.

Einen halben Meter Entfernung, kein Wort aus dem Mund der Besitzerin, sie genoss die wachsende Anspannung. Minute um Minute verstreicht, er riecht das Parfum, die Lady sieht Schweiß in seinem Nacken. Der Fisch hatte angebissen, nun war es an der Zeit ihn an Land zu holen.

Blitzschnell geschahen nun drei Dinge: Der Bewerber, nervös geworden, drehte seinen Kopf etwas zur Seite. Im selben Moment hörte er das  Ratschen von Handschellen und nur einen Moment später glitten diese um seine Handgelenke. Wie unter Strom nahm er wieder Position an. Die  Lady hakte die Hundepeitsche aus, schlang diese um den Hals des Sklaven und zog ihn fest zu sich heran.

Zum ersten Mal hörte Paul nun die Stimme, die von nun an Besitz von ihm ergreifen würde. Die Herrin zischt in sein Ohr: “Deine Ungeduld wirst du noch bereuen, dir stehen zwei schwierige und kostspielige Stunden bevor. Bist du dazu bereit ?”

Paul, in seinem unpassenden Sommeroutfit, spürte das Leder auf seiner Haut, atmete den Duft der Herrin ein, war gerade wahnsinnig froh diesen Schritt getan zu haben. Trotz der engen Lederschlinge um seinen Nacken brachte er ein deutliches “Ja Herrin, ich bin bereit” hervor. Die Herrin lächelte: “Gut, dann auf zu deinem Auto. Es geht in die Fußgängerzone. Ich hoffe es kennt dich hier niemand, denn du wirst heute noch viele Tüten schleppen”.

-Fortsetzung folgt-

 

 

Geld-Sklave Teil 2

Die Lady hatte dem Sklaven in  der Nachricht kein Zeitlimit gesetzt. Sie wusste, dass der Bewerber es ohnehin nicht würde einhalten können. Zu groß war der Anfangsschock durch die schnelle Nachricht der Lady, nur drei Stunden nach Versand der Bewerbung. Zu groß die Verwirrung, die tausend Gedanken.

“Vom wem kommt die SMS ?” Die Handynummer erscheint zwar, ist aber unbekannt.

“Was wenn es Zufall ist, was hat es mit dem Befehl auf sich, eine GPS Tracker App zu installieren? “.

Tausend Gedanken überschlagen sich auf seiten des Bewerbers, zugleich in der Gewissheit, dass mit jeder verstrichenen Minute er bei der Herrin Minuspunkte sammeln würde.  Der zukünftige Sklave hatte seine Bewerbung mehr aus einer Laune heraus abgesandt, vielleicht hatte er zwei, oder drei Tage darüber nachgedacht und sich dann entschlossen seinem Wunsch nachzugeben.

Er hatte eine Dienstreise genutzt, um die Zeit im Hotel zur Niederschrift zu nutzen. Dabei bemerkte er, dass er sich wohl unterbewusst schon auf diesen Tag vorbereitet hatte, so leicht ging es  ihm von der Hand, persönliche und intime Details der Herrin preiszugeben, nur damit er eine Chance hatte angenommen zu werden. Denn darum ging es ihm wirklich, gefordert werden, und dieser beeindruckenden Lady zu Diensten zu sein und dies mit dem größten Fetisch der heutigen Gesellschaft: Dem Geld.

Als er dann den Mauszeiger über der Senden-Taste schweben lies, und schließlich nach kurzem Zögern auf “Senden” drückte, tat er es mit der Vorahnung, dass nun jemand nach und nach mit Haut und Haar Besitz von ihm ergreifen könnte.

Kurz darauf war dieser Schritt getan,  die Aufregung der Bewerbung verflüchtigte sich schnell, denn er rechnet an diesem Abend nicht mit Antwort. “Der Beginn ist eine sehr delikate Phase”, wie man sagt und er konnte nicht Wissen, dass die Lady noch am selben Abend einige sprichwörtliche Delikatessen für ihn vorbereiten würde

Und so kam sie – die SMS – wie eine kalte Dusche. Runter von der Couch, Fernseher aus, der Puls schnellte nach oben. Erstaunt bemerke er, dass während er noch über Absender und Zweck grübelte, seine Finger schon gehorchten und die App bereits ausgewählt war.

Die Herrin in ihrer Villa hingegen hatte sich nach dem Versand der SMS ihrem Diener zugewandt, der vorher so wenig Disziplin gezeigt hatte. Während die Sonne langsam zum Horizont wanderte, schallte das Knallen des Rohrstocks durch die Abenddämmerung. Dabei war die Lady maximal entspannt, konnte sie doch dem Bewerber gegenüber die Spielregeln festlegen und gleichzeitig ihn wie eine Spielfigur führen.

Das Handy der Dame klingelte, eine SMS war eingegangen. Nachdem sie den Diener streng abgestraft hatte, ergriff sie das Mobiltelefon und las zu ihrem Erstaunen, dass der Bewerber genau die eine richtige Antwort geschickt hatte: Das Passwort und den Zugang für die GPS-Tracker-App auf seinem Handy. Er hatte dazu zwar fast eine halbe Stunde gebraucht, aber das war zweitrangig. Ergebnisse zählten.

Das Spiel konnte beginnen. Die Herrin loggte sich ein, sah genau wo ihr Bewerber war, sogar in welchem Hotel, schätzte die Zeit die er bei forscher Fahrt brauchen würde und schrieb:

“Du hast die Herrin warten lassen – nicht gut. Das geht von deiner Zeit ab. Es ist jetzt 16 Uhr, um 18.15 Uhr stehst in der Parkstraße 5 vor der Sparkasse und schaust die Wand an. ”

Drei Minuten später kam die Spielfigur auf dem Bildschirm in Bewegung, in Richtung Herrin, in Richtung Geldsklaverei.

Story: Geld-Sklave Teil 1

Ein Dienstagnachmittag in einer mittelgroßen Stadt in Deutschlands Westen. Ein Stapel Post liegt fein säuberlich auf einem silbernem Tablett, daneben ein silberner Brieföffner. Eine Dame liest konzentriert ihre Post. Eigentlich ein ganz alltäglicher Vorgang, der sich in einer gepflegten Villa, in einem makellosen, lichtdurchfluteten Arbeitszimmer abspielt.

Bei genauerer Betrachtung wird man sich allerdings fragen, wo heutzutage noch zwischen der Alltagspost und den Rechnungen noch so viele handschriftliche,  säuberliche und persönliche Briefe zu finden sind?

Sicherlich findet  man dies noch im Personalwesen vereinzelt, und auch dort hat die Email sicherlich alles Papier in den Schatten gestellt. Doch hier handelt es sich offensichtlich um eine Dame, die auf gepflegte Umgangsformen und sorgsam erstellte Kommunikation Wert legt. Und in der Tat handelt es sich gerade jetzt um eine Bewerbung die sie in der Hand hält, und diese ist ganz und gar nicht alltäglich. Wenig alltäglich ist auch der Anblick der Dame, in einer eleganten Bluse, strengem Rock und langen Handschuhen. Und noch weniger alltäglich ist das Material, dass sie heute auf ihrer Haut genießt, denn sie ist komplett in Latex gekleidet.

In der linken Hand hält Lady P. das Bewerbungsschreiben, die Rechte hält eine Reitgerte, das silberne Tablett mit der Post hält ein Sklave, ganz nackt zu ihren Füßen kniend. Dieser kniet auf dem Parkett, vor dem Sessel und er darf keinen Mucks von sich geben während die Herrin rhythmisch die Gerte gegen den abgebundenen, blau geschwollenen Hodensack klatschen lässt.

Die Lady ist dabei so sehr in den Text versunken, dass sie gar nicht bemerkt wie sie unterbewusst immer fester schlägt. Lediglich als der Diener einmal scharf einatmet, sieht sie auf. Er blickt in eisblaue Augen, die ihn fest und konzentriert ansehen. Ein gezielter Hieb, fester als alle zuvor, die Lady beobachtet schmunzelnd wie ihr Diener sich samt Tablett auf dem Boden windet, und geht danach den Brief noch einmal genauestens durch.

Es hat sich nämlich ein Sklave als Geldsklave beworben, was die Lady bereits mit Skepsis an die Sache herangehen lässt, denn in diesem Bereich liegen ihre Anforderungen hoch und viele Bewerber überschätzen ihren Willen zur Unterwerfung ganz erheblich.

Sorgfältig prüft sie die Herangehensweise die der Bewerber gewählt hat, um  in Betracht gezogen zu werden. Die handschriftliche Form hat bereits erste Pluspunkte eingebracht, hinzu kommt die strukturierte, professionelle Ausgestaltung. Wichtige Eckdaten, Name, Anschrift, Beruf, persönliche Lebensumstände. Warum gerade er für den Posten brauchbar sein sollte, und bei allem den Nutzwert für die Herrin in den Mittelpunkt stellend. Hinzu kam ein sauberes Foto. Die Lady sieht so viele Pluspunkte, dass sie genauestens nach irgendwelchen Fallstricken Asschau hält. Die Handynummer war selbstverständlich vorhanden, sowie der Wunsch, dass die Bewerbung Berücksichtigung finden würde. Das ganze hatte der Bewerber eingescannt und per Mail eingeschickt, die Diener hatten dies wiederum ausgedruckt und der Lady mit der Tagespost zur Lektüre vorgelegt.

Mit 200km Entfernung gab es eine erste Hürde im Ablauf, doch dies konnte der Herrin sehr egal sein, wusste sie ja, dass es der Bewerber sein würde der diese Hürde würde überwinden müssen. Das Schreiben war erst wenige Stunden vorher eingegangen, und gewiss rechnete er nicht mit einer schnellen Antwort, schaute aber sicher immer und immer  öfter auf sein Handy, mit der Gewissheit, Hoffnung und auch dumpfer Befürchtung dass die Lady ihn jederzeit kontaktieren könnte.

Als der Sklave nach all der Vorbereitung nämlich auf “Senden” gedrückt hatte, wusste er, dass er ab diesem Zeitpunkt nicht mehr würde einen Rückzieher machen können. Entweder er würde bestehen, angenommen werden und dienen, oder aussortiert werden, versagen und eine einmalige Chance vertan haben.

Die Lady zog ihren Terminkalender aus der Schreibtischschublade, und in der Tat hatte sie den Nachmittag bislang unverplant. Spontan fiel eine Entscheidung und die Herrin schrieb eine SMS:

“Du installierst folgende GPS-Tracker Software auf deinem Handy”, die Lady fügte den Link ein. Keine Anrede, keine weiteren Anweisungen, kein Gruß. Lediglich ein Befehl.

Nun tickte die Uhr, und die Herrin erwartete genau eine richtige Antwort auf diese SMS…

[Forsetzung folgt]