Story: Geld-Sklave Teil 1

Ein Dienstagnachmittag in einer mittelgroßen Stadt in Deutschlands Westen. Ein Stapel Post liegt fein säuberlich auf einem silbernem Tablett, daneben ein silberner Brieföffner. Eine Dame liest konzentriert ihre Post. Eigentlich ein ganz alltäglicher Vorgang, der sich in einer gepflegten Villa, in einem makellosen, lichtdurchfluteten Arbeitszimmer abspielt.

Bei genauerer Betrachtung wird man sich allerdings fragen, wo heutzutage noch zwischen der Alltagspost und den Rechnungen noch so viele handschriftliche,  säuberliche und persönliche Briefe zu finden sind?

Sicherlich findet  man dies noch im Personalwesen vereinzelt, und auch dort hat die Email sicherlich alles Papier in den Schatten gestellt. Doch hier handelt es sich offensichtlich um eine Dame, die auf gepflegte Umgangsformen und sorgsam erstellte Kommunikation Wert legt. Und in der Tat handelt es sich gerade jetzt um eine Bewerbung die sie in der Hand hält, und diese ist ganz und gar nicht alltäglich. Wenig alltäglich ist auch der Anblick der Dame, in einer eleganten Bluse, strengem Rock und langen Handschuhen. Und noch weniger alltäglich ist das Material, dass sie heute auf ihrer Haut genießt, denn sie ist komplett in Latex gekleidet.

In der linken Hand hält Lady P. das Bewerbungsschreiben, die Rechte hält eine Reitgerte, das silberne Tablett mit der Post hält ein Sklave, ganz nackt zu ihren Füßen kniend. Dieser kniet auf dem Parkett, vor dem Sessel und er darf keinen Mucks von sich geben während die Herrin rhythmisch die Gerte gegen den abgebundenen, blau geschwollenen Hodensack klatschen lässt.

Die Lady ist dabei so sehr in den Text versunken, dass sie gar nicht bemerkt wie sie unterbewusst immer fester schlägt. Lediglich als der Diener einmal scharf einatmet, sieht sie auf. Er blickt in eisblaue Augen, die ihn fest und konzentriert ansehen. Ein gezielter Hieb, fester als alle zuvor, die Lady beobachtet schmunzelnd wie ihr Diener sich samt Tablett auf dem Boden windet, und geht danach den Brief noch einmal genauestens durch.

Es hat sich nämlich ein Sklave als Geldsklave beworben, was die Lady bereits mit Skepsis an die Sache herangehen lässt, denn in diesem Bereich liegen ihre Anforderungen hoch und viele Bewerber überschätzen ihren Willen zur Unterwerfung ganz erheblich.

Sorgfältig prüft sie die Herangehensweise die der Bewerber gewählt hat, um  in Betracht gezogen zu werden. Die handschriftliche Form hat bereits erste Pluspunkte eingebracht, hinzu kommt die strukturierte, professionelle Ausgestaltung. Wichtige Eckdaten, Name, Anschrift, Beruf, persönliche Lebensumstände. Warum gerade er für den Posten brauchbar sein sollte, und bei allem den Nutzwert für die Herrin in den Mittelpunkt stellend. Hinzu kam ein sauberes Foto. Die Lady sieht so viele Pluspunkte, dass sie genauestens nach irgendwelchen Fallstricken Asschau hält. Die Handynummer war selbstverständlich vorhanden, sowie der Wunsch, dass die Bewerbung Berücksichtigung finden würde. Das ganze hatte der Bewerber eingescannt und per Mail eingeschickt, die Diener hatten dies wiederum ausgedruckt und der Lady mit der Tagespost zur Lektüre vorgelegt.

Mit 200km Entfernung gab es eine erste Hürde im Ablauf, doch dies konnte der Herrin sehr egal sein, wusste sie ja, dass es der Bewerber sein würde der diese Hürde würde überwinden müssen. Das Schreiben war erst wenige Stunden vorher eingegangen, und gewiss rechnete er nicht mit einer schnellen Antwort, schaute aber sicher immer und immer  öfter auf sein Handy, mit der Gewissheit, Hoffnung und auch dumpfer Befürchtung dass die Lady ihn jederzeit kontaktieren könnte.

Als der Sklave nach all der Vorbereitung nämlich auf “Senden” gedrückt hatte, wusste er, dass er ab diesem Zeitpunkt nicht mehr würde einen Rückzieher machen können. Entweder er würde bestehen, angenommen werden und dienen, oder aussortiert werden, versagen und eine einmalige Chance vertan haben.

Die Lady zog ihren Terminkalender aus der Schreibtischschublade, und in der Tat hatte sie den Nachmittag bislang unverplant. Spontan fiel eine Entscheidung und die Herrin schrieb eine SMS:

“Du installierst folgende GPS-Tracker Software auf deinem Handy”, die Lady fügte den Link ein. Keine Anrede, keine weiteren Anweisungen, kein Gruß. Lediglich ein Befehl.

Nun tickte die Uhr, und die Herrin erwartete genau eine richtige Antwort auf diese SMS…

[Forsetzung folgt]

 

 

 

 

 

 

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