Eine Audienz nach 3 Wochen

Gefühlt hatte der Sklave erst vor wenigen Tagen das letzte Mal bei der Herrin seinen Dienst verrichtet, die Bodenpflege betrieben, in Latex gedient. Doch der Alltag geht schnell vorran, es ist Urlaubszeit und ehe er es sich versah waren drei Wochen vergangen.

Es war nun höchste Zeit, wieder bei der Herrin zu sein.

Zum einen weil nach dieser Zeit in der Regel Getränkenachschub abzuliefern ist, sowie die Bodenreinigung ansteht. Regeltermine also, die ohnehin eingeplant sind. Zum anderen ist nach einigen Wochen wichtig, dass er nocheinmal unter den Augen der Herrin kriechen kann wie es seiner  Position als Sklavenwurm entspricht.

Am Donnerstag war es soweit und er entschied sich für sein Lieblingsoutfit in Latex, trotz der sommerlichen Temperaturen, dazu Fesselgurt und Halsband. Die Getränkekiste stellte er bereits auf dem Weg zum Parkhaus vor der Tür der Herrin ab, damit er diese nicht zusammen mit den Putzsachen würde schleppen müssen. Es verlief alles wie schon dutzende Male eingeübt.

Und doch, kaum war er über die Schwelle seiner Besitzerin gekrochen, war alles wieder wie neu. In diesem Moment gibt es keine Routine. Kaum hatte der Sklave die Staßenkleidung abgelegt, und saß in Latex zu Füßen der Herrin, kündigte diese auch schon “2-3 Außeneinsätze” an.

Dann fragte sie routiniert ab, was denn ihr Tierchen in den letzten Wochen so getrieben habe. Die Herrin hatte sicherlich die Außeneinsätze nur deshalb erwähnt, um  den Sklaven noch etwas auf die Folter zu spannen. Die Gewichtszunahme des Sklaven blieb auch nicht unbemerkt, dieser hatte im Urlaub gut gespeist und hier wird die Herrin wieder besonderes Augenmerk darauf legen.

Eine halbe Stunde später war der Sklave wieder in Straßenklamotten, immer noch im Sommer der Stadt und unter der Hose und dem Shirt war das volle Latexoutfit, mit dem er einige Erledigungen binnen einer Stunde abzuarbeiten hatte. Weil er hierbei zum Glück eine sehr großzügige Zeitvorgabe hatte, konnte er noch in der Latexboutique vorbeischauen und der Herrin noch einige Präsente ergattern, mit denen er dann wirkliche Volltreffer landete. Sich so schwitzend, und mit leicht  klappernden Fesseln durch die Stadt zu bewegen ist natürlich eine wunderbare Möglichkeit bei jedem Schritt an die Lady zu denken.

Kaum war er zurück, gab es auch schon wieder eine Wendung im Laufe des Tages – Eine Freundin der Herrin kam zu Besuch, er bekam eine Augenmaske auf, damit er blind zwischen den beiden Damen knieend sich als Fußmasseur betätigen durfte. Und auch hier bewährte er sich durch die Übung die er mit der Herrin hatte.

Danach ging die Audienz in die routiniert einstudierten Aufgaben über – Pflege sowohl des Gummibodens als auch der  Gummikleidung, als besonderes Highlight den Latexmantel der Chefin.

Als der Sklave dann am Ende der Audienz, am Fenster der Lady vorbei zurück ans Auto ging,  konnte er noch wie immer  einen kurzen Blick erhaschen und sah einen zufriedenen Gesichtsausdruck.

Leider hatte er wie so oft auch wieder etwas vermasselt, so hat er den Wochenplan für die unmittelbar folgende Woche falsch aus dem Gedächtnis wiedergegeben, und somit die Herrin mal wieder durche seine unkonzentrierte Träumerei gestört.

Aber dennoch – er blickt auf einen wunderschönen Donnerstag zurück.

 

 

 

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