Shoppingbegleitung – Teil 5

Die Herrin steuerte den Kleintransporter in eine einsamere Ecke des großen Parkplatzes. Sie hatte die Lüftung angestellt, denn der angenehme Latexgeruch aus dem Laderaum war allmählich doch stark von dem säuerlichen Geruch der Sklavenpisse übertönt.

Der Diener war noch immer sicher verzurrt, im Gummi, am Boden des Laderaumes gefesselt. Er marinierte geradezu im Eigenurin, hatte sich aber mittlerweile in seine Hilflosigkeit ergeben und war sogar eingedöst. Der Sklave konnte eine nicht Verleugnen, dass ihn die Lage antörnte, schließlich war er bei  seiner Herrin, und nichts machte ihn mehr an, als seiner Besitzerin Vergnügung zu bereiten. Zum anderen genoss er immer mehr die glitschige Wärme in dem Gummianzug, die völlig Abwesenheit jeder Entscheidungsgewalt und somit auch die im Grunde angenehme Zeit, in der er keine Entscheidungen treffen musste.

Insgeheim spürte er, dass er nun das gröbste überstanden hatte, schließlich würde er kaum in vollurinierter Gummimontur im Möbelhaus erscheinen können. Als das Fahrzeug somit zur Ruhe kam und der Motor abgestellt wurde, wachte er aus einem angenehmen Dämmerzustand auf, und langsam wurde ihm bewusst, dass nun wieder Arbeit bevorstand.

Die Herrin löste die Fesseln, ganz langsam, sorgte dafür, dass ihr Diener wieder bei Sinnen und konzentriert war. “Komm, steh langsam auf, ich helfe dir aus dem Anzug”. Er legte zunächste die Gummistiefel, dann den pitschnassen Schianzug ab. Er war froh, dass diese Tortur nun vorbei war, und öffnete langsam den Reissverschluss des Gummioveralls.

Eine Bewegung im Augenwinkel ließ ihn innehalten. Er sah in den eisigen Blick seiner Besitzerin. “Hab ich irgendwas was davon gesagt, dass du aus dem Overall darfst ?”. Er stand da wie eingefroren. Tausend Gedanken rauschten auf ihn herab. Er sah sich nach Urin stinkend durch das Einkaufszentrum stapfend, wägte ab was die Herrin wohl plante, wie er wohl reagieren würde und dabei ruhte der Blick der Herrin messerscharf auf ihm.

“Ich habe dir eine Frage gestellt.”

“ich, aber. aber Sie…”,  im letzten Moment überlegte er es sich besser: “Nein Herrin, der Sklave hat vorschnell gehandelt und bitte um Verzeihung für das ‘aber’ “.

Die Lady schmunzelte, hatte sie doch tatsächlich vorgehabt ihn aus dem Gummi zu lassen, und nur durch den kurzen Ungehorsam hatte sie sich umentschieden. Spontanität war für sie das Salz in der köstlichen Suppe ihrer Herrschaft.

“Gut, dass du dies erkannt hast.” eine kleine Pause, ein Moment der Ungewissheit. “Die Herrin hat dich auf der Hinfahrt ihren Nektar kosten lassen und dir außerdem erlaubt die Toilette zu benutzen, findest du, dass du gerade deinen Dank dafür gebührend gezeigt hast ?”.

Sie genoss dieses Verhör so sehr.

Die Antwort stand bereits fest: “Nein Herrin, der Sklave war undankbar.”.

“Ja, das war der Sklave und er erfährt nun seine Strafe. Du bleibst bis heute Abend in dem vollgepissten Gummioverall”. Dabei öffnete sie, immer noch fest in das ensetzte Gesicht des Sklaven blickend eine Plastiktüte, die die Lady die ganze Zeit in der Hand gehalten hatte.Heraus kam eine neongelbe Masse und ein großes Handtuch.

“Hier trockne dich ab und mach deine Haare, danach ziehst du den Anzug über das Gummi an”. Der Sklave ließ alle Hoffnung fahren. Es handelte sich um einen knallgelben 80er Jahre Jogginganzug, der sicher dafür sorgen würde, dass er der Herrin in dem Einkaufszentrum nicht verlorgen ging.

Auch würden ihm alle Blicke im Laden sicher sein.

“Los zieh deine Stiefel an, wir sind spät dran”.

Als er in voller Montur vor der Herrin stand, hielt diese ihm ein Halsband hin. Dieses war ihm bereits bekannt, wurde es doch normalerweise zur Hundeerziehung verwendet. Die Lady würde ihm über hunderte Meter empfindliche Stromschläge verpassen können. Dies schockierte ihn weniger, denn so sehr war die ständige Erreichbarkeit durch die Herrin ihm bereits in Fleisch und Blut übergegangen.

“Raus mit dir, du holst zwei Einkaufswagen, ich treffe dich in 20 Minuten am Eingang”. Genauso würde dieser Tag weiter verlaufen, wenn es Verschnaufpausen gab, dann nur ganz kurze. Wie bei einem Schachspiel, dachte  die Herrin mehrere Schritte  im Vorraus immer wieder eine Überraschung planend.

In der brütenden, prallen, Nachmittagssonne wusste sie ihr nach Urin riechendes, knallgelb verpacktes Tierchen nun in äußerst peinlich exponierter Lage aufgehoben. In dieser Zeit flanierte die Lady an den Schaufenstern vorbei, setze sich entspannt auf eine Bank und beobachtete wie ihr Sklave die zwei leeren Einkaufswägen vor sich hinschiebend zum Haupteingang trottete wo zu  allem Überdruss gerade eine größere Gruppe Menschen an einer Tombola teilnahm, sofort interessiert die Blicke auf die interessante Gestalt richtend, die nun mit großem Getöse umständlich die beiden Wagen vor sich herschob, den Blick des puterroten Kopfes auf den Boden gerichtet.

Der Herrin misfiel die ungebührliche Körperhaltung ihres Dieners.

Nichts lag näher, als das, was jetzt folgte.

“Jetzt mein lieber, jetzt tanzt du.”, dachte die Lady.

Der Finger der Herrin drückte auf die Fernbedienung für das Hundehalsband.

ENDE

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