Das Bootcamp – Teil 8 – Zwangsarbeit

Die Arbeit im Bootcamp war nun in vollem Gange. Alle sechs Häftlinge arbeiteten hart um den verwilderten Garten der Camp-Leiterin, Lady Patricia, in einen ansehnlichen Zustand zu bringen. Außerdem wusste jeder von ihnen, dass er durch harten Einsatz am besten einer Bestrafung entgehen könnte.

In diesem Abschnitt kann der Leser sich ein Bild dieser bizarren Szenerie verschaffen:

Der „Hund“ unter den Sklaven, mit schwerem Halseisen und Ketten auf Bodenhöhe gehalten, lederne Hundemaske auf, der Körper mit Dornenstreifen und Quaddeln von Brennnesseln übersäht, Unkraut rupfend.

Die beiden unfreiwilligen Hochzeitsreisenden, ihr Los hieß „Honeymoon“ mit einer Kette an ihren Bauchgurten aneinander gekettet, ansonsten bis auf Stiefel und Handschuhe splitternackt, mit Hacke und Schaufel einen Baum ausgrabend.

Der Prügelknabe – Patricia’s 1548 bereits mit Striemen überzogen – ebenfalls nackt – zur Bestrafung im Brennnesselfeld robbend.

Und vielleicht am härtesten bestraft – die Latrine.

Vanessa hatte diesen Teilnehmer im Musterungs-Gebäude in einen schweren weißen Ganzanzug aus Industriegummi gesteckt. Im Gegensatz zur Anfahrt war dieser mit angearbeiteten Stiefeln und Handschuhen ausgestattet. Die ebenfalls fest verbundene Maske ließ lediglich Öffnungen für die Augen frei, und, was am bizarrsten war, die eigentliche Latrinenfunktion, eine Schalenförmige Erweiterung vor dem Mund des Sklaven, einem Pissoir nicht unähnlich. Im Inneren des Anzug lief dieses Pissoir in eine Rinne aus, so dass dies wie eine Schnabeltasse genutzt werden konnte.

Der erzieherische Wert war unmittelbar klar, die Latrine hatte die Wahl, was immer in diese Schale auch entleert wurde, entweder in sich aufzunehmen, oder das ganze würde in den Anzug laufen, bis in die Stiefel, und ihm das Leben in dem Gummigefängnis noch weiter erschweren.

Aufseherin Vanessa hatte dies auch sofort getestet und sich sofort nachdem der Anzug angelegt war in riesigen Mengen Erleichterung verschafft. Den noch hustenden Sklaven hatte sie dann schnellen Schrittes zu den anderen Arbeitern geführt, welche bei dem Anblick entweder Entsetzen oder Schadenfreude empfanden, dass ihnen dieses Los erspart geblieben war. Auch die Latrine musste körperlich arbeiten, wenn auch mehr für sich allein und im Schatten.

Vanessa leitete die eigentlichen Gartenarbeiten und beobachtete aufmerksam die Geschwindigkeit und ordentliche Ausführung. Sie hatte bis vor wenigen Monaten nur mit echten Vierbeinern zu tun gehabt, aber offensichtlich hatten diese Vorkenntnisse und eine ziemlich sadistische Ader ihr den Umstieg auf die Sklavenhaltung leicht gemacht.

Die Sklaven arbeiten wortlos, man hörte das Klirren ihrer Ketten, das Schlagen der Hacken und hin und wieder leise die Unterhaltung der drei Herrinnen, die das Ganze von einer erhöhten Lichtung aus beobachteten.

Dort hatten die Teilnehmer am Vormittag einen kleinen weißen Gartentisch und gemütliche Sessel aufgebaut, ein großer Krug mit eisgekühlter Limonade stand darauf, und natürlich ein Sektkühler und kleine Snacks.

Die Ladies hatten sich wegen der Mittagshitze in schwarze Ledershorts und –poloshirts umgezogen und neben ihnen kniete Sklave1549, die ausgeloste Analschlampe, der mit einem großen Fächer den Damen Kühlung verschaffte. Aufseherin Vanessa hatte nämlich bemerkt, dass dieser Teilnehmer, der besonders viel Arbeitseifer gezeigt hatte, an seine Belastungsgrenze gekommen war, und ihm die Arbeit am Fächer als Erleichterung zugeteilt, wenn man überhaupt von Erleicherung sprechen kann.

1549 kniete auf einem alten Jutesack, durch den der steinige Untergrund sich langsam in seine Beine presste. Gemäß seinem ausgelosten Spezialgebiet „Analschlampe“, ruhte sein Poloch auf einem großen, reichlich eingeschmierten, Analzapfen, der von einer schweren Eisenplatte senkrecht nach oben ragte. Wann immer seine angespannten Oberschenkel etwas Ruhe brauchten, drang der Zapfen ein kleines Stück weiter in das Innere des Sklaven vor, so dass er die ganze Zeit über in einem Zwiespalt war. Die Ohren waren wieder zugestöpselt und ein Kopfhörer auf seinen Ohren überdeckte jedes kleinste Geräusch. 1549 sollte den Damen zwar Kühlung verschaffen, aber nicht deren Gespräch belauschen können.

Hätte er hören können, so wüsste er jetzt, dass die Auslosung eine Farce gewesen war, die Lose waren nämlich genau auf die Defizite der Teilnehmer zugeschnitten. Sklave1549 zum Beispiel hatte sich bei seiner Herrin Patricia in diesem Bereich immer gänzlich angespannt verhalten, so dass diese das Camp als idealen Ort auswählte um hier mit Nachdruck im wahrsten Sinne des Wortes „Freiräume“ zu schaffen.

Lady Patricia genoss es geradezu, ihren Stiefeln auf den Oberschenkeln ihres Dieners auszuruhen, wissend wie viel schwerer er nun den Eindringling an seinem Hintern abwehren konnte.

Während die Herrinnen sich ihre verdiente Abkühlung verschafften, sah dies auf Teilnehmerseite ganz anders aus. Natürlich war der Aufseherin bewusst, dass Flüssigkeitszufuhr bei diesem Wetter an oberster Stelle Stand. Im Gegensatz zu den gekühlten Gläsern auf dem Gartentisch, stand den Arbeitstieren nur ein alter Blecheimer mit Wasser zur Verfügung, auf dem mittlerweile sich Laub und kleine Fruchtfliegen angesammelt hatten. Auf ein Handzeichen des Sklaven hin, nickte die Trainerin meist nur kurz mit dem Kopf, worauf der Sklave dann seinen Kopf in den Eimer zum Trinken senken konnte.

Lady Patricia blätterte derweil in einem kleinen Notizbuch, wo sie die Ereignisse des Camps sowie Strafmaßnahmen notierte. Hier waren auch Termine verzeichnet. Lady Lauren sah den amüsierten Gesichtsausdruck ihrer Freundin und sah diese fragend an.

„Ich sehe gerade, dass mein Tierchen 1548 heute noch „telefonieren“ möchte, und zwar um dreizehn Uhr“ , meinte Patricia sichtlich erheitert.

„Hm, es ist doch schon später nachmittag…“, meinte Lauren nun, die sich fragte was hier ablief.

„Mein Sklave hatte heute Morgen schon einen Blick in das Telefonzimmer geworfen, und Vanessa hat ihn über den Ablauf in Kenntnis gesetzt. Ich kann mir vorstellen warum er sich heute Mittag nicht gemeldet hat wegen des Telefonats. Aber sollten wird ihn wirklich darauf verzichten lassen?“.

Lauren lächelte nun über das ganze Gesicht, sah dann einmal ernst aus, schüttelte langsam den Kopf und sagte „Nein.“.

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