Putzen in Plastik

Gestern, morgens war der Sklave1548 wieder bei seiner Besitzerin.

Es war ihm eine große Freude sowohl die monatliche Getränkelieferung zu machen, als auch den Gummiboden auf Hochglanz zu bringen. Das Besondere war, dass an diesem Tag ein Wiegetermin anstand, wie der Leser in dem Blog vor zwei Wochen vielleicht gesehen hat.

Der Sklave fühlte – zu recht – dass es sehr, sehr, knapp werden würde, mit den vorgegebenen 95,0 kg. Er hatte nämlich mal wieder fast schon typische zwei Wochen hinter sich. Erst stiefelte er total optimistisch und brav aus der Tür seiner Herrin, denn er hatte vor zwei Wochen 97,3 kg und das Ziel schien machbar. Natürlich dachte er damals er würde es innerhalb von wenigen Tagen erreichen und er könnte sich ja am ersten Tag mal was gönnen.

Und dann kam die erste Einladung auf eine Party, dann eine Dienstreise, wo es natürlich auch viele Ausreden des Sklaven an sich selbst gab ( ” Ist ja noch Zeit”…), und schwups war der Kalender vorgerückt, so dass plötzlich aus 14 Tagen, 6 Tage geworden waren, und er intensiv Sport treiben musste um das Ziel überhaupt noch in Sicht zu bekommen.

So kam es, dass er gestern morgens bereits um sechs Uhr aufstand und 7 km Laufen ging, noch vor Sonnenaufgang, um dann um 9 Uhr bei der Herrin so wenig Ballast wie möglich mitzubringen. Und schwitzen würde er nicht nur beim Laufen !

Das Ergebnis war dann tatsächlich 94,9 kg – Bestanden !

Dazu muss aber gesagt werden, wie gut die Herrin den Sklaven einschätzen kann und wie sehr Sie ihm Hilfestellung gibt. Denn der Termin startete zunächst mit einer Fußmassage; der Sklave trug eine Latexmaske, die ihm volle Konzentration auf seine Atmung abverlangte. Während er vor der Göttin kniete, stellte sie ihm einige Fragen und in dem Gespräsch stellte sich heraus, wie genau die Meisterin den Sklaven beobachtete und das gestiegene Sportvolumen kurz vor der Audienz bemerkt hatte. Außerdem ließ die Herrin ihn bewusst VOR dem Wiegen in den PVC Ganzanzug und Gummistiefel steigen, und setzte ihm eine Atemrestriktionsmaske auf, durch deren kleinste Öffnung er während der Arbeiten atmen musste.

Zusätzlich zum Boden bekam 1548 eine besonders schöne Aufgabe, nämlich die Politur diverser Gummimasken, einer Latexzwangsjacke, und einiger Latexkleidungstücke. So konnte er die Zeiten, in denen der Gummiboden trocknete, gut überbrücken und mit dem Schwitzen gar nicht erst aufhören.

Der Sklave fand, dass er so voll “in seinem Element” war, die Herrin hatte sich zurückgezügen, darauf vertrauend, dass er seine Arbeiten sorgsam verrichten würde, er war in PVC verpackt, so dass sein Sklavenschweiß den Boden nicht erreichen konnte, und die Masken polierte er auch nicht mit bloßen Händen sondern kam nur durch die PVC Fäustlinge mit dem Latex in Berührung. Dabei musste er die ganze Zeit darauf achten, konzentriert gegen den Widerstand der Maske zu atmen.

Ideale Bedingungen also zur Aufgabenerfüllung und um die letzten hunderte Gramm an Gewicht rauszuschwitzen ! Durch das Atemgeräusch der Maske konnte die Herrin im Nebenzimmer den Sklaven allein akustisch schön orten und hören, ob er auch fleißig ist. Nachdem er den Anzug abgelegt und gereinigt hatte, ging es dann zur Waage, mit der für ihn überraschenden Punktlandung.

Er hatte nicht damit gerechnet, und es war ein merkwürdiges Gefühl, wissend, dass er versagt hätte, hätte die Herrin ihn nicht so schweißtreibend Arbeiten lassen. (Er schätzt, dass dies 500 Gramm ausgemacht hat).

Aber der Sklave hat ja noch 650 Schläge “auf dem Konto”, und auch hier hat die Lady seine Gedanken gelesen: Vielleicht wird es ja wieder einen Nikolausabend wie letztes Jahr geben ? Und die Chefin sammelt “Guthaben” für diesen blutigen Abend ?

Als der Sklave das Reich der Herrin verließ, war er natürlich happy und er hatte wie immer vieles über sich gelernt, und zumindest gestern hatte er keine großen Ausrutscher (= kein Bier, kein Junkfood…).

Als guter Vorsatz wird er wieder öfters über Verfehlungen hier berichten und die Chefin hat auch zwei Videos seiner Fitnessübungen angefordert.

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