Das Bootcamp – Teil 5 – Auslosung

Lady Isa, eine muskulöse Herrin mit streng zurück gebundenen roten Haaren und eisblauen Augen sprach weiter – “Patricia war so lieb und hat mir die Freude überlassen euch die möglichen Lose mitzuteilen. Ich will euch – zumindest jetzt – nicht auf die Folter spannen. Die möglichen Lose sind:

Nummer 1: Prügelknabe

Nummer 2: Hund

Nummer 3: Latrine

Nummer 4: Analschlampe

Nummer 5 und Nummer 6: Honeymoon ”

Die Sklaven waren nun total  verwirrt und stellten ihre Arbeit ein, warteten sie doch auf eine Erläuterung dieser Begriffe.

Bei der Ansage einiger der Lose sog mancher Sklave scharf die Luft ein, hatten diese Wohl den richtigen Nerv getroffen und der Wunsch, dass ihm das eine oder andere Los erspart bliebe, beherrschte die Gedanken. Lady Isa reichte die Umschläge nun an Herrin Patricia weiter, die diese in Ruhe mischte.

“Wie ihr seht sind die Lose nun gut durchmischt, so dass sich hinterher keiner beschweren kann”. Bei diesen Worten prosteten sich die Herrinnen Isa und Lauren zu, und lachten schallend, so dass die Sklaven noch mehr verwirrt drein schauten.

Lady Patricia trat an den ersten Sklaven, heran, der an den Pfahl geschnallt, kniend, nackt und mit gesenktem Haupt auf dem staubigen Boden kniete. Sie öffnete den Umschlag, entnahm mit ihren in schwarzes Latex gehüllten Fingern die Karte, und hielt sie dem Sklaven hin. “Lies !”

Der Sklave, er mochte Mitte zwanzig sein, und war etwas fülliger gebaut, las sein Los.

Es war – Los Nummer 2: “Hund”.

Wieder erklang das Klingen zweier Gläser die sich zuprosteten. Lady Isa rief ihrem Sklaven erheitert zu “Gratuliere, du hast das – schwerste – Los gezogen”. Dieser konnte mit dem Begriff  “Hund” erstmal nichts anfangen, vertraute aber dem Urteil seiner Besitzerin, dass nun von Herrin Patricia bestätigt wurde. “In dem Fall gebe ich Isa recht – du wirst es nicht “leicht” haben”.

Auf ein Kopfnicken hin trat Helferin Vanessa näher, und packte einen Satz schwerer Eisenketten aus einem Jutesack aus. Vanessa sprach kein Wort sondern befreite die linke Hand von dem Pfahl, nur um diese sofort in eine der schweren Eisenschellen zu legen, die zu dem Geschirr gehörten. Diese schraubte sie fest zusammen, so dass dem Sklaven bewusst werden musste, dass diese Fessel so schnell nicht mehr entfernt werden würde. Dies alles vollzog sich in absoluter Ruhe, nur das Klirren der Ketten und das Zwitschern einiger Vögel war zu hören.

Nach wenigen Minuten war Isas neuer Hund auf Bodenhöhe, Fuß- und Handfesseln waren durch die Ketten unter seinem Körper verbunden, so dass es für ihn nur noch im Doggystyle vorwärts ging. Dabei hatte Vanessa lederne Knie und Ellbogenschoner angelegt, um ein Mindestmaß an “Komfort” zu ermöglichen.

“Dazu das Halseisen !” sagte Isa, und der Sklave sah ganz kurz einen Blick des Bedauerns auf dem Gesicht der Aufseherin, die ihm nun ein mehrere Kilogramm schweres Eisenband anlegte und dieses mit dem Kettengeschirr verband. Oder hatte er sich diesen Blick nur eingebildet ?

Lady Patricia machte keine langen Worte.

“Dein Los bedeutet nicht, dass du Bellen musst, zum Heulen bringen wir dich schon von ganz allein. Ich denke die Gartenarbeit auf der Arbeitshöhe wird dir viel Liebe zum Detail erlauben.” Die Sklaven, die noch gefesselt an dem Pfahl gebunden waren, hatten die Auslosung genutzt, den neuen Hund zu bewundern, was von Aufseherin Vaneesa mit kurzen Schlägen korrigiert wurde, der Blick der Campteilnehmer hatte demütig auf dem Boden zu ruhen.

Patricia sprach weiter – “Ein wichtiger Punkt ist, dass wir hier keine Zeit verschwenden, die eurer kostbaren Ausbildung, und vielmehr meinem Garten dient – Isa, womit soll er denn anfangen ?”. Lady Isa, die eben noch mit Herrin Lauren getuschelt hatte, sah kurz herüber und rief nur das Wort “Brennesseln” herüber.

Dies führte bei der Aufseherin zu einem scharfen Einatmen durch die Zähne, und der neue unfreiwillige Vierbeiner sah wieder den kurzen besorgten Gesichtsausdruck in der sonst professionellen Anmut der Helferin. Patricia nickte nur kurz, wissend, dass Lady Isa in schlechter Laune und besonders mit ihrem neuen Hündchen ein Hühnchen zu rupfen hatte. Aufseherin Vanessa zeigte dem Sklaven eine primitive lederne Hundekopfmaske mit Schnauze, die den Schriftzug “Hasso” auf der Stirn trug.

“Diese Maske ist mit dem goldenen Nektar deiner Herrin imprägniert, damit du auch immer gut Witterung aufnehmen kannst”, erklärte Vanessa, die nun das rauhe, stickige und in der Hitze dramatisch riechende Lederobjekt dem vor Hilflosigkeit erstarrten Hasso anlegte. Schnell hakte die Helferin eine Leine ein und zerrte den neuen Hund hinter sich her Richtung Garten, Richtung bissiger Brennnesseln, die am Waldrand den ganzen Sommer über Kraft in der Sonne getankt hatten.

Herrin Isa war aufgestanden, hatte sich einen Rohrstock gegriffen, war sie doch mit den Bewegungsabläufen ihres Hasso gänzlich nicht zufrieden und zudem nicht gewillt ihm irgendwelche Nachlässigkeiten zu gestatten.

Wenig später war Hasso schneller unterwegs, und sein Hintern mit zwanzig tiefen roten Striemen versehen, und sein Jaulen hatte ihn schon ein Stück weiter Richtung Existenz als Sklaventier gebracht, weg von seiner Schreibtischexistenz gerade mal 24 Stunden vorher.

Doch noch befand er sich auf dem gepflegten Rasen, und auf die bevorstehende Melodie freuten sich die drei Campleiterinnen ganz besonders.

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