Das Bootcamp – Teil 4 – Startschuss

Lady Patricia hatte soeben mit der Eröffnungsansprache für das diesjährige Sommer-Bootcamp begonnen.

“Zunächst einmal vielen lieben Dank an die Vanessa, dass du unsere Schützlinge bisher so gut betreut und gesichert hier her gebracht hast ! Und natürlich Dank an Isa und Lauren, dass Ihr dieses Jahr hier im Führungsteam seit” . Die drei Herrinnen saßen um einen weißen Gartentisch herum, auf dem Vanessa einen Champagnerkühler platziert hatte. Alle drei hatten sich dem ländlichen Umfeld angemessen, und der zu erwartenden Sommerhitze entsprechend gekleidet. Jeweils in kniehohen ledernen Reiterstiefeln in dunkelbraun, Reiterhosen, Isa und Lauren in Leder und Lady Patricia aus Latex. Patricia trug dazu eine förmliche weiße Bluse, Isa ein schwarzes Ledershirt und Lauren ein Poloshirt mit dem Camplogo.

Aufseherin Vanessa stand den Herrinnen gegenüber, zufrieden über das Lob. Neben ihr knieten die sechs Teilnehmer jeweils vor einem Pfahl, an dem die Handgelenke jeweils links und rechts in eisernen Schlaufen fixiert waren. Sie knieten nackt im Staub eines Reiterhofes, und das schon seit zwei Stunden. Die Sonne Stand jetzt um neun Uhr schon hoch am Himmel und seit der Musterung um sechs Uhr morgens hatten sie noch nichts zu trinken bekommen und waren auch sonst von niemanden auf dem Hof überhaupt beachtet worden, weder von den ankommenden Herrinnen noch von der Aufseherin. Abgestellt wie Gegenstände oder Nutztiere. Die Köpfe hielten sie demütig gesenkt und seit der Reinigung am morgen hatte sich schon die erste Schweiß- und Staubschicht auf sie gelegt.

“Wir beginnen jetzt traditionell mit einer gründlichen Stiefelpflege, jeweils eine Zunge pro Stiefel”, Lady Patricia sah sehr zufrieden aus, stellte das Camp doch ein ganz besonderes Event dar, und es gab Aussicht auf ein kühles Glas Champagner, während trockene Sklavenzungen die staubigen Reitstiefel auf Glanz bringen würden.

Die Damen rückten nun die Gartenstühle so zwischen die Pfähle, dass jeweils eine Zunge den linken und eine Zunge den rechten Steifel erreichen konnten. Dabei waren jeweils zwei Sklaven ihrer jeweiligen Herrin zugeordnet, die sie im Camp angemeldet hatte. Vanessa hielt nun die Champagnerflasche in der Hand und hatte den Daumen unter dem Korken.

“Das Plopp des Korkens ist der Startschuss für das Bootcamp, und euer Signal eure Zungen tief in die Stollen unserer Stiefel zu graben” – Lady Patricia genoss den gierigen Blick im Gesicht des Sklaven 1548, wusste sie doch wie sehr seine Zunge sich nach dem Kontakt zur Herrin sehnte. Zwei andere Sklaven sahen weniger glücklich und vielmehr durstig aus, zumal Vanessa nun den Korken knallen lies und das kühle Getränk in die Gläser füllte.

Die Sklaven schossen noch vorne und mussten heftig an ihren Handgelenken reißen um gerade noch so mit der Zunge die Stollen zu erreichen, während die Herrinen lässig mit ausgestreckten Beinen auf ihren strategisch positionierten Stühlen saßen. Einer der Sklaven, einer der jüngeren, schien kurz zu zögern, er hatte an dem Stiefel seiner Herrin etwas unidentifizierbares entdeckt. Lady Lauren nippte gerade an dem kühlen Getränk und musste nur kurz zu Aufseherin Vanessa schauen – diese hatte schon die Hand an die Reitgerte gelegt. Mit voller Wucht verpasste die Aufseherin dem Sklaven, der sich wohl entschieden hatte mit Minuspunkten ins Camp zu Starten, zehn Hiebe außen auf seinen linken Oberschenkel. Nun schien er es sich anders zu überlegen und begann sorgsam mit seiner Arbeit.

Die Herrinnen prosteten sich derweil zu und genossen eine Weile den Anblick vor sich. Die Herrinnen hatten nach ihrer Ankunft morgens bereits eine Inspektion der Anlage gemacht und waren mit der Arbeit ihrer Helferin sehr zufrieden gewesen, dabei waren die Schuhe natürlich staubig geworden und das wurde nun korrigiert. Lady Patricia nutzte die Zeit für die eigentliche Eröffnungsansprache.

“Wir müssen bald zur Sache kommen, von daher werde ich versuchen mich kurz zu fassen. Das wichtigste wisst ihr aus der email, Heute ist Freitag und bis Sonntagabend gehört ihr dem Camp. Ihr seit von der Bildfläche verschwunden. Es wird nicht einfach werden, ihr werdet eure Anmeldung bereuen und ihr werdet hart, sehr hart arbeiten. Und ich garantiere euch, ihr werdet euch nächstes Jahr wieder auf die Warteliste setzen lassen. Es gibt hier wenig Regeln, vor allem wenig Regeln für uns. Was euch angeht, das Sprechverbot untereinander kennt ihr bereits. Ihr antwortet nur auf direkte Fragen. Was euch auch nicht gut bekommt ist Zögern, Grimassen schneiden und so weiter – vermeidet das. Das Zögern nichts bringt habt ihr gerade gesehen, Vanessa arbeitet normalerweise hier mit echten Pferden und sie hat gelernt, das Fehler immer sofort bestraft werden sollten, damit ihr lernt. ” Patricia bewegte ihre Füße ein wenig, und instinktiv arbeiteten die beiden Sklaven sich jetzt zur Fußspitze vor, obwohl sie schrecklichen Durst hatten und der Staub sich bitter auf Ihren Geschmack legte.

“Kommen wir nun zu eurer Hauptaufgabe. Ihr seit definitiv nicht zum Spaß hier, sondern werdet euch der Gartenarbeit widmen. Schaut nach rechts ! ” Die Sklaven reckten ihre Köpfe und 1548, der eine gute Sicht hatte, sah gleich, was Ihnen bevorstand. Am Rande des Reitplatzes war ungefähr fünzig Meter Stück Zaun entfernt worden, von wo ein total verwilderter Garten zu einem kleinen Tümpel den Hang herunterführte. Man konnte wenig erkennen außer Brennesseln, Rosenbüschen und Disteln. Lady Patricia nippte zufrieden an Ihrem Glas als sie die entsetzten Gesichtsausdrücke der Campteilnehmer erblickte. “Am Sonntag abend sind die Sträucher ausgegraben, das Unkraut entfernt und die kleinen Bäume unten entwurzelt. Ich wollte eigentlich einen Bagger nehmen, aber ich dachte was sollte ich den Lärm ertragen, wenn das Camp ins Haus steht und Ihr dies sicher in aller Stille und konzentriert angehen könnt ? ” Die Herrinnen lachten und prosteten sich zu.

Vanessa verpasste jedem der Sklaven einen Hieb, hatten sie doch alle ihre Arbeit an den Stiefeln vergessen bei dem Anblick dieses neuen Aspekts auf ihrer beruflichen Karriereleiter.

“Ich denke die Aufgabe ist selbsterklärend – Kommen wir nun zum spannenden Teil und zu einer Neuheit im Camp 2015.” – Vanessa hatte in der Zwischenzeit einen Stapel Umschläge aus einer Tasche gezogen und der Lady Patricia gereicht. ” Dies sind die Lose – Eure Lose – Schaut her !”

Die Sklaven schauten auf und erblickten genau sechs schwarze Umschläge. “Die Lose beschreiben im wahrsten Sinne des Wortes Euer Los in den nächsten Tagen, ob es ein leichtes oder schweres für euch wird weiß ich nicht, das liegt in erster Linie an euch selber. Es ändert auch nichts an eurer Hauptaufgabe im Garten, aber hat großen Einfluss darauf unter welchen “Umständen” ihr diese erledigen werdet”.

Nun lachten die Herrinnen lauthals und den Sklaven war einmal eiskalt, trotz der mittlerweile 28 Grad Lufttemperatur und der prallen Sonne, die auf sie schien.

Lady Isa, eine muskulöse Herrin mit streng zurückgebundenen roten Haaren und eisblauen Augen sprach weiter – “Patricia war so lieb und hat mir die Freude überlassen euch die möglichen Lose mitzuteilen. Ich will euch – zumindest jetzt – nicht auf die Folter spannen. Die möglichen Lose sind:

Nummer 1: Prügelknabe

Nummer 2: Hund

Nummer 3: Latrine

Nummer 4: Analschlampe

Nummer 5 und Nummer 6: Honeymoon ”

Die Sklaven waren nun total  verwirrt und stellten ihre Arbeit ein, warteten sie doch auf eine Erläuterung dieser Begriffe, so wie der Leser, im nächsten Teil.

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