Heftige Einkaufstour

Gestern war der Sklave und Autor dieses Blogs unerwartet in vollem Einsatz. Um 15.30 Uhr erreichte ihn eine Nachricht seiner Herrin auf dem Handy “Dieses Spielzeug würde der Herrin gefallen…”, mit einem Photo aus einem Prospekt und der Info, wo dieses zu kaufen sein würde (in diesem Fall Ratio).

Der Sklave prüfte mittlerweile routiniert, wann er Feierabend würde machen können und wie die Verkehrslage sein würde, um der Fürstin eine schnelle Prognose geben zu können.

“Der Herrin würde gefallen” bedeutete für ihn gleichzeitig, die Herrin nicht länger als unbedingt nötig warten zu lassen, damit sie das Objekt ihres Wunsches schnellstmöglich erhalten würde.  Zwanzig Minuten später war der Sklave bereits im Stau Richtung Ratio, circa 14 km entfernt. Unterdessen schickte die Herrin noch einen weiteren Auftrag, einen Bluetooth-Kopfhörer (der Sklave überlässt den Lesern, sich dessen Verwendungszweck auszumalen) bei LIDL zu kaufen.

Schnell plante der Sklave seine Fahrtstrecke um, prüfte bei LIDL die Verfügbarkeit, nur um festzustellen, dass alle Farben außer der gewünschten (schwarz !!!) vorrätig waren. Der Filialleiter war kurz darauf mit zwei anderen Filialen am Telefon und nannte dem Sklaven ein Geschäft am anderen Ende der Stadt, dass das Teil noch in der von der Herrin erwünscht Farbe habe. Der Sklave ließ den Kopfhörer telefonisch zurücklegen, und fuhr sofort zu Ratio, fand nach schier ewigem Suchen und ahnungslosen Beschäftigten, das gewünschte Spielzeug (ein Wurfspiel).

Auf dem Weg zur Kasse kam dann die Frage: “Wo ist der Sklave ???”, und als er gerade gezahlt hatte und Richtung Auto eilte, konnte er auch schon wieder umkehren, denn die Herrin benötigte Zutaten für einen Salat. In dem gut sortierten Laden waren, wie könnte es auch anders sein, eine Zutat nicht verfügbar – frisches Majoran – sowie der Verkäufer nicht im Bilde ob Senfkörner denn nun das gleiche sei wie Senfsaar. Der Sklave kaufe auf Risiko die Senfköner sowie Majoran im Glas und bestieg sein Auto Richtung Herrin.

Der ganze Ablauf war schnell und zügig, aber für den Sklaven und seine vergangen Jahre, wenig hektisch. Er plante immer wie er in der Situation das für die Herrin beste tun könnte, und scheute auch mal bei der Herrin nachzufragen. Der Sklave entschied sich, den Kopfhörer später zu kaufen und erst die frischen Produkte abzuliefern, damit die Göttin beste Qualität bekommt.

Im üblichen Parkhaus entschied er sich, im Bioladen (ca. 500 Meter entfernt), nach dem Majoran zu schauen, und auch Tomaten zu kaufen, die die Herrin noch angefordert hatte. Im Bioladen, dann die Enttäuschen “alles verkauft”, doch im letzten Regal war dann noch ein frischer Majoran vorrätig.

Schnell eilte der Sklave zurück ins Parkhaus, legte sich das Sklavenhalsband ein, gab der Herrin Bescheid und stand mit dem Spielzeug und den Lebensmitteln bepackt im Sucher der Türkamera.

Die Fürstin hatte nur wenige Sekunden später einen Gast, so dass der Sklave wirklich im letzten Moment den Auftrag erledigt abliefern konnte !

Noch mit Halsband an und nassgeschwitzt fuhr er davon, atmete erst einmal durch und freute sich riesig über eine lobende Nachricht der Chefin !

Und der Salat hat der Herrin Patricia dann auch gemundet 🙂

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