Spuren

Absätze im Fleisch

Das Bild zeigt den Handrücken des Sklaven1548.

Dort eingegraben haben sich die High-Heels seiner Besitzerin, und haben Spuren hinterlassen.

So auch an der anderen Hand, so auch auf seinem Hintern, dort waren es allerdings die gekonnt eingesetzten Schlaginstrumente, die sich tief ins Sklavenfleisch gruben.

Sei es die Hand, sei es der Hintern oder sonst ein Körperteil am Sklavenkörper: Es kann immer Spuren geben, mal mehr, mal weniger. Mal verblassen diese nach Minuten, mal nach Stunden – oder manchmal –  wie an der Hand und am Hintern sichtbar – nach vielen Wochen nicht.

Generell heißt der Sklave Spuren willkommen, sind sie doch – wie in dem Bild – eine gute Erinnerung an seine Eigentümerin. Jeder Blick auf die Armbanduhr bringt auch die Erinnerung an die Herrin mit sich, die über den am Boden winselnden Sklaven wacht und gemütlich ihr Gewicht auf die Absätze verlagert.

Natürlich muss er Spuren oft auch verbergen, auch dies ist konzentrationsfördernd und trägt meist zu einer aufrechten Körperhaltung bei.

Aber das spannendste ist – Wie lange werden die Spuren sichtbar sein ? Werden sie überhaupt jemals ganz verblassen ?

Wie sah die Haut am Hintern aus, bevor sie den ersten Schlag erdulden musste ?

Es ergeben sich immer mehr Parallelen zu der Erziehung des Sklaven – Wie lang wird diese anhalten ? Wird er wieder alles verlernen oder wird er für immer geprägt sein ?

Wie war der Sklave vor drei Jahren, bevor alles anfing ?

Dies ist das besondere – und darum hat er auch dieses Bild einmal festhalten müssen – Morgen geht es in das Reich der Herrin – zur Audienz – neue Spuren und neue Erziehung jedesmal anders, tiefer, eindringlicher.

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