Nach der Audienz

Der Schreiber dieses Blogs, war gestern endlich, und zum ersten Mal für dies Jahr, wieder im Reich seiner Besitzerin. Er hatte sich sorgsam (für seine Verhältnisse) vorbereitet, ordentlich rasiert und auch die Latex-Sachen, die er nun jedes Mal trägt, aufpoliert.

Es stand ein Arbeitstermin an, bei dem besonders wichtig ist, mit allen nötigen Utensilien und Werkzeugen anzutreten. Dazu gehörten dieses Mal Putzeimer und Wischmopp – weil es wieder einmal daran ging den Gummiboden im Atelier neu zu versiegeln. Er hatte den Latexslip und das Shirt bereits vor der Hinfahrt angezogen, sowie im Auto das Sklavenhalsband angelegt. Mit einer Jacke darüber, deren Kragen das Halsband verdeckte, war er bereit, bei der Herrin anzutreten. Es ist ein gutes Gefühl wenn der Sklave weiß, dass er vorbereitet ist (so gut er es vermag), richtig gekleidet und vor allem pünktlich –

Denn dann kann er ohne zu klingeln im Suchfeld der Türkamera stehen und die Chefin kann ihn bequem durch Drücken des Türsummers hereinlassen. Durch die Jacke direkt über dem Latex war er auch schnell ausgezogen und konnte sofort zur Tat schreiten, nachdem die Absätze der Herrin noch einmal sich tief und lang und schmerzhaft in die Handrücken des Sklaven gegraben hatten. Die Stempelabdrücke, die in unterschiedlichen Färbungen, je nach Alter, vorhanden sind erinnern den Sklaven immer daran, dass er besser an die Herrin denken sollte, wenn er auf seine Hände schaut.

Bei einem guten Gefühl vorher kommt bei dem Sklaven meistens ein Rückschlag, indem er irgend etwas verschlampt, vergisst oder verbockt. Der gestrige Tag bildetet aber eine löbliche Ausnahme, weil – von einigen Peinlichkeiten abgesehen, die die Herrin sofort korrigierte – alles gut verlief, und die Chefin dies auch mitteilte. Er durfte sogar den Latexmantel der Meisterin polieren, und diese machte noch ein amüsantes Foto wie er zum Putzwasser holen ins Bad kroch. Auch war das Ergebnis der Versiegelung gut und die Herrin auch mit einigen anderen Plänen des sklaven1548 einverstanden.

Eingeprägt haben sich besonders folgende Worte: “Die Herrin hat immer Recht. Und wenn sie das einmal nicht haben sollte, wird der Sklave es so drehen, dass die Herrin Recht hat und der Sklave Schuld”

Anstatt des üblichen “… dann tritt automatisch Regel 1 in Kraft” hat die Herrin mit ihrer Aussage gut die Kräfteverhältnisse umschrieben, und den Sklaven so etwas zum Nachdenken gegeben auf der Heimfahrt. Denn es ist wirklich so !

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