950 Schläge später

immer noch leicht am Nässen, einen tag später
immer noch leicht am Nässen, einen tag später

Der sklave1548 hatte gestern, am sechsten Dezember, seine besondere Begegnung mit der Rute des Nikolaus. Doch wurde diese nicht von dem Bärtigen oder von seinem Knecht geführt, sondern von der Herrin des sklaven1548. Er wird im folgenden über diesen denkwürdigen Abends berichten – den er jetzt noch im Sklavenfleisch spürt und der ihm eine dauerhafte Lehre sein soll.

Zum Hintergrund :

Die bislang schärfste Behandlung dieser Art war im Mai diesen Jahres, die Verabreichung von vierhundert Schlägen. Weil dies schon eine Weile her ist, hatte die Herrin dem Sklaven ohnehin bereits den Nikolausabend angekündigt und den Sklaven um einen Vorschlag gebeten. Er schlug sechshundert Schläge, fünfzig mit jedem vom ihm erworbenen Schlagwerkzeug, vor. (Siehe auch ein früherer Blogbeitrag).
Leider hatte der Sklave seitdem einige schwere Verfehlungen begangen, zum einen hatte er eine Geschichte die er schreiben sollte, abgeschrieben und dies der Herrin verschwiegen, zum anderen hat er wieder zugenommen.
So kam es vollkommen nachvollziehbar und durch den Sklaven verschuldet – zu einer verschärften Behandlung mit 950 Hieben.

In den Tagen vor dem Nikolaustag hatte der Sklave bereits einige Vorbereitungen getroffen, so der Kauf von Verbandmaterial (was eine bizarre Situation an sich ist – in der Apotheke extra große Pflaster zu kaufen und zu wissen, dass man diese auch brauchen wird). Außerdem war er beim Waxing, damit er die Haut ganz glatt der Herrin präsentieren konnte und viele weitere Dinge (Präsent besorgen, er kaufte sich auch ein Latexoutfit anlässlich dieses Abends, Besorgung der anstehenden Cola-Lieferung etc.).
Diese Aktivität war durchaus vorteilhaft, zum einen, weil es den Sklaven ein wenig von seinem Muffesausen ablenkte, zum anderen weil er so noch letzte Pluspunkte bei der Chefin sammeln konnte – es kann nie schaden die Herrin milde zu stimmen.
Seine Gefühlslage schwankte in den Wochen vorher von Schiss (ständig die verbleibenden Tage im Blick) über Freude auf die Nähe der Herrin bis hin zur Geilheit auf die kommende Unterwerfung.

Dabei sah er doch ständig wie der Countdown runter lief, und aus Wochen wurden Tage – bis dann zu guter letzt der Nikolausabend da war.

Und er gibt es zu – die Zahl 950 ging ihm nie aus dem Kopf, erinnerte er sich doch wie er bereits nach den damaligen 400 schon nicht mehr richtig zählen konnte, und sich mit aller Kraft beherrschen musste um sich nicht aufzubäumen.
Auch gibt der Sklave zu, dass er im stillen Kämmerlein auf eine Teil-Amnestie hoffte, vielleicht war die Herrin zur Weihnachtszeit milde gestimmt und würde Schläge nachlassen ?

Er glaubte aber nicht wirklich daran, weiß er doch, dass die Herrin gelebte Konsequenz schätzt – aber dennoch spornte dies den Sklaven zu einigen guten Aktionen an – er bekam auch einige Male direkt Lob.

Am sechsten Dezember war er dann seltsam ruhig, froh, dass er alle Vorbereitungen abgeschlossen hatte.

Drei Stunden vor dem abendlichen Termin teilte ihm die Fürstin dann noch mit, dass der Countdown nun begonnen habe, und der Sklave begab sich in die Nähe des Reiches der Gebieterin um für letzte Anweisungen auf Abruf zu stehen. Auch zeigte diese Nachricht ihm, dass der Termin nun felsenfest stattfinden würde.

Wie es dann weiterging erfahren die Leser in der Fortsetzung morgen…

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