Collared

Der Sklave wird sich den zwölften September gut im Gedächtnis einprägen.

Er trägt beim Schreiben dieses Eintrags heute morgen nämlich zum ersten Mal das feste Halsband seiner Herrscherin, das diese für ihn bestimmt hat. Dadurch hat er gleich die richtige, feste Kopfhaltung, und den nötigen Druck auf seine Luftröhre – um sich der Macht seiner Herrin noch mehr bewusst zu sein.

Dies war auch die Andeutung, die die Fürstin bei der letzten Audienz vor einer Woche gemacht hatte, nämlich den Sklaven mit einem dauerhaften Begleiter auszustatten, der ihn bei seinen Diensten kennzeichnet und als Eintrittskarte in das Reich der Chefin dient.

Der Sklave hat nun zwei akzeptable Dienste hinter sich, das ist möglicherweise auch ein Grund, der zu dieser Ehre führte. Zwar hatte er vor Dienstantritt gestern erst noch bedenken, ob die Gummiboden-Versiegelung so klappen würde wie erhofft, und er war etwas nervös in den Tag gestartet. Spätestens als er in den Laden ging und dort das Halsband sah, wusste er, dass dies ein guter Tag werden würde. Der Verkäufer meinte zwar es sei “zu eng”, aber mit Hilfe des Sklaven der es zusammenpresste, saß das Halsband aus Stahl dann sprichwörtlich wie angegossen. Und zu der Aussage “zu eng” dachte der Sklave sich nur, dass es gar nicht eng genug sein kann.

Der Sklave sendete seiner Chefin per Handy ein Foto, und lies das Halsband für später zurücklegen, weil er sich den Erwerb erst von seiner Herrin genehmigen lassen wollte. Der Dienstantritt danach startete gleich mit Lob, weil er dieses Mal die nötigen Utensilien dabei hatte, und auch sein Präsent (Schalen mit Himbeeren) Gefallen fand.

Die Vorahnung des Sklaven hatte nicht getrogen, sowohl die Bodenversiegelung lief akzeptabel (wenn auch stellenweise nicht perfekt) ab, als auch die anderen aufgetragenen Aufgaben. Besonders freute ihn, dass die SlingKing Fesselhandschuhe (gibt es nur im SK Laden) sich als so vielseitig herausstellten, dass die Herrin großes Gefallen an diesem Präsent hatte.

Es gab am Ende noch einen Minuspunkt, weil er eine Rechercheaufgabe zwei Stunden später schon wieder vergessen hatte. Er sollte nämlich prüfen, ob es Weichmacher für Echtleder gibt, die hart gewordene Fesselmannschetten wieder brauchbar machen. Wenn also einer der Leser hier Rat weiß, wäre der Sklave sehr dankbar.

Der Höhepunkt kam zum Schluss. Der Sklave marschierte zum Laden, kaufte das Halsband und die Herrin legte es ihm, er kniend, an. Dabei strahlte er über das Gesicht, das Halsband saß wirklich stramm und eng,und der Sklavenkopf wurde an die Seite der Göttin gepresst, er war nun ganz gefesselt.

Und so träumte er heute nach von diesem – für die Herrin praktischen – Halsband, dieses hat natürlich einen Ring zum anketten. Wie er dann an eine Wand gekettet, mit seiner Zunge Reinigungsarbeiten verrichtete.

Er dankt seiner Göttin auf Knien.

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