Bericht zu einem besonderen Freitag

Der Sklave fasst heute die Ereignisse des letzten Freitags zusammen, der ein sehr schöner und auch vorbildlicher Tag im Dienste der Göttin war.

Der Sklave war ja aufgrund von Dienstreisen, Urlaub und einiger Verfehlungen bereits seit mehr als sechs Wochen nicht mehr zur Audienz angetreten. Außerdem hatte er einige strafwürdige Vergehen angesammelt, so dass die Herrin ihn mit drei Tagen Vorlauf in ihre Machtzentrale bestellte. Wie der Zufall will, musste der Sklave an diesem Tag dienstlich in die Nähe von Darmstadt fahren, circa zweieinhalb Stunden, was die Tagesplanung um so schwieriger machte.

Um sechzehn Uhr im Visier der Türkamera stehen – das war ganz klar anzuraten. Die Pünktlichkeit ist nämlich bisher einer der wenigen konstanten Pluspunkte auf dem Sklavenkonto. Also hat er schon einmal auf der Hinfahrt genau die benötigte Zeit festgehalten, dann mit 30 Minuten Sicherheitsabstand den Zeitpunkt bestimmt, an dem er wieder im Auto sitzen müsste.

Der Sklave nutzte den Termin, um auch eine Tonaufnahme für die Herrin zu machen, damit diese sich ein wenig besser darüber informieren kann, wie der Sklave so auftritt, wenn die Herrin nicht anwesend ist. Als er diese Aufnahme im Köcher hatte, und sich abzeichnete, dass er rechtzeitig zurück fahren würde, stieg die Stimmung des Dieners schon einmal eine Stufe an. 12 Uhr 30 lief der Motor zurück in die Nähe der Herrin. Es war wie immer ein seltsames Gefühl zu wissen, dass er vier Stunden später in der Präsenz der Fürstin sein und der Sklavenarsch in Schmerzen gebadet würde.

Nachdem er eine weitere Hürde umschiffen konnte- der Mitfahrer des Sklaven wollte noch ausgiebig Mittagspause machen – war der Sklave um 15 Uhr rechtzeitig zurück. Danach lief alles wie am Schnürchen: Zigaretten, Blumen und Kaffee waren gekauft, als die Herrin per Handy noch eine Zusatzorder gab, ihr noch ein kleines Präsent in einer Fetisch-Boutique zu kaufen. Er schaffte es letzten Endes, nur 3 Minuten nach 16 Uhr, mit Kaffee, Zigaretten, Blumen und dem Präsent an der Pforte zu stehen. Leicht verschwitzt, aber glücklich.

Im Atelier dann auf den Knien zu sein und die Chefin wieder mit eigenen Augen zu sehen, war ein tolles Gefühl.

Auch das Lob, das die Herrin für sein Präsent hatte, freute die Sklavensau sehr. Die Herrin drückte den Sklavenkopf leicht an sich, und trommelte mit den Fingern darauf, eine Geste, die er immer als Ausdruck von Zufriedenheit deutet und die er gerne spürt. Er erledigte anschließend eine seit längerem anstehende kleinere Aufgabe, und nahm neue Aufträge entgegen. Zum einen wird er die Pflege der Fesselseil-Enden durchführen (dabei merkte er wie lange er schon in Diensten ist, bzw. wie schnell die Zeit vergeht, weil dies eine seiner ersten Aufträge vor zwei Jahren war), sowie den Gummiboden auf Glanz bringen. Dies ist für kommende Woche in den Abendstunden vorgesehen.

Die Fürstin gab außerdem noch Ketten und Karabiner, sowie einen Adapter für die Fickmaschine in Auftrag – Positionen die er noch am gleichen Tag im Baumarkt kaufen würde. Früher hätte er so etwas vielleicht online bestellt und somit auf die lange Bank geschoben.

Nun geschah etwas interessantes. Der Sklave weiß mittlerweile, dass die Herrin angesetzte Strafen niemals ausfallen lässt. Beziehungsweise, dass er diese nicht durch Pluspunkte abwenden kann, sondern dass diese Pluspunkte einfach erwartet werden.

Als es dann soweit war und die Herrin das Strafmaß definierte – 200 Schläge, davon 100 mit dem Rohrstock und 100 mit dem neuen Ochsenziemer – und ihm in ruhigem, sachlichen Ton sagte, dass es keine Gnade geben würde, da hatte der Sklave einmal eine ziemliche Erektion.

Diese rührte, so glaubt er, nicht von der Aussicht auf Schmerzen her, sondern von der schieren Präsenz und Macht der Herrin, die reine Unterlegenheit trieb ihm das Blut in den Penis. Auch der Umstand, dass er nun das Schlaginstrument spüren würde, dem er ein halbes Jahr lang hinterher telefoniert hatte, addierte sich zu dieser Mischung aus Vorfreude und Angst.

Die Herrin führte die Schläge konsequent und ruhig durch. Die Nähe und der Körperkontakt durch das Schlagwerkzeug formen dann immer eine besonders enge Verbindung. Das Endresultat war sehr schmerzhaft, leicht blutig und verhärtet – allerdings waren deutlich weniger Blutergüsse zu sehen – das Sklavenfleisch ist nun scheinbar trainierter.

Die Herrin empfahl dem Sklaven noch einige Dinge, wie er für sie ansehnlicher sein wird – das Enthaaren und die Fußpflege muss noch besser werden – sowie seine Frisur weniger lächerlich.

In diesem Zusammenhang legte die Herrin ihrem Diener noch nahe, sich ein stabiles breites Nietenhalsband in dem Laden zu kaufen.Sie fragte noch, wie lang die Nieten circa sind und hörte dann aber in dem Satz auf, als sie erklärte wozu der Sklave dies benötigen wird. Da ist der Diener nun echt gespannt.

Als er dann mit dem Stempel der Herrin (durch die Pfenningabsätze in seinen Handflächen), und mit zwei Müllsäcken versehen, das Atelier der Göttin verließ, kam die SMS mit den knappen Worten “Guter Sklave heute”, worauf er umso zügiger in den ersten Baumarkt fuhr. Dort gab es zwar die Karabiner, aber keine ausreichend starken  Ketten, genauso im nächsten Baumarkt, den er nach etlichen Staus erreichte. Nun hätte er, wie fast geschehen,  “die gibt es in keinem Baumarkt”  denken können. Aber heute war es irgendwie anders, er fuhr ans andere Ende der Stadt in den Hela, eigentlich sicher, dass es dort die Ketten auch nicht geben würde. Aber er wurde belohnt, es gab sie dort und er konnte echt und vollständig abliefern.

Anschließend ging der Sklave noch Nahrung einkaufen, denn die Herrin hatte sich noch etwas besonderes ausgedacht – er durfte für seine bessere Hälfte kochen und dies auch mit Fotos dokumentieren. Das ganze schmeckte sogar, und dies nachdem er die letzten fünf Jahre nur Fertiggerichte zubereitet hatte.

Ein gelungener Abschluss eines perfekten Tages – Dank der Chefin.

 

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s