Nach der Blogpause

Der Sklave1548 möchte sich zunächst bei seinen geschätzten Lesern entschuldigen, dass er zehn Tage nichts hat von sich lesen lassen. Auch seiner Herrin hat dies sicher missfallen, aber Ihr hatte er wenigstens mitgeteilt welche Umstände dazu führten. Der Sklave war nämlich von seiner besseren Hälfte beim Bloggen gesehen worden, was diese richtigerweise als Fremd-Chatten, gleichzusetzen mit Fremdgehen, bewertete. Er konnte noch schnell den Bildschirm wechseln und die History löschen, aber das ganze sorgte nicht gerade für Begeisterung, weil es Anlügen gleichkam.

Zu allem Überfluss wollte der Sklave an diesem Tag noch die traditionelle Kiste Cola und das Präsent aus der Urlaubsreise bei der Herrin überbringen, was dann so nicht mehr möglich war – er schaffte es aber im richtigen Moment noch schnell das Präsent abzugeben, was ihm dann zumindest halbe Erleichterung verschaffte.

Weil die bessere Hälfte erst einmal Abstand brauchte, bat sie den Sklaven doch auf das geplante Metal-Festival zu fahren, dass er eigentlich schwänzen wollte.

Dort war er dann vier Tage unter Biertrinkern und Fleischessern und fernab von Herrin und Frau. Was diese Tage gebracht haben: Er hatte Zeit zum Nachdenken und wurde sich mit jedem Tag mehr seiner Nutzlosigkeit bewusst. Auf diese Entfernung konnte er seiner Chefin den Alltag nun so gar nicht erleichtern. Der Diener malte sich aus, wie die Göttin am ende selber die Getränke schleppen würde, und dabei so ganz und gar nicht zufrieden mit ihrem Tierchen sein würde.

Umso besser war es, als der Sklave – leider 1 Kilo schwerer (97,5) – wieder zurück im Wirkungsgebiet der Fürstin war.

Vorgestern dann konnte er schon an seinem Lieblingsort stehen, im Sucher der Eingangspforte der Fürstin, an der Schwelle zu ihrem unmittelbaren Machtbereich.

Wie er an diesem Ort ein passables, unterwürfiges Bild abgeben kann, ist er zwar nach Jahren noch am erkunden, aber immerhin – er hatte die Sachen für die Fürstin dabei, und das ist was zählt.

Die bessere Hälfte hat ihm unterdessen verziehen; natürlich steht er unter verschärfter Beobachtung; und dass er beim Bloggen gesehen wurde, war auch nur Zufall, letztlich hat er ja auch das ein oder andere Filmchen konsumiert, was ja nun mal absolut nicht sein muss und nur Missfallen weckt.

Im Unterschied zu vor zwei Jahren, wo er einmal im Kurzschluss und in Nervosität geriet, war er dieses Mal recht ruhig, und dachte (hoffentlich) im Sinne der Herrin, und nicht so sehr daran, wie er es selber bequem haben würde.

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