Am Tag danach, und mehr als eine Woche ohne die Herrin voraus

Gestern morgen im Büro lag das Handy gut sichtbar im Blickfeld, damit eine Botschaft der Herrin nicht versehentlich übersehen werden konnte.

Die gütige Besitzerin hatte dem Sklaven ja angekündigt, dass es gestern oder heute zur zweiten Ration der vorgesehenen Prügelstrafe kommen wird. Sie hatte danach aber nicht einen genaueren Termin genannt – auch in einer Mail von vorgestern nicht, in der sie die mangelnde Ernsthaftigkeit und die Rechtschreibfehler in dem Blog kritisierte.

Eins ist aber klar – die Herrin hält was sie angekündigt ! Freitag oder Samstag war angesagt, und daher war der Sklave1548 gut beraten, das Handy im Blick zu haben.

Die Nachricht kam dann nämlich bereits um 11.30 Uhr, und nachdem der Sklave ein Zeitfenster im Job bis 13.30 Uhr hatte, war der Befehl der Chefin klar: Um 11.45 Uhr saß er im Auto, fuhr dann noch schnell (leider zu schnell), Semmeln und Zigaretten für die Herrin kaufen, und musste dann feststellen, dass alle Parkhäuser dicht waren. Zum Glück fand er im letzten Moment einen Parkplatz und stand dann um 12.30 Uhr im Blickfeld der Kamera der Chefin, so dass er eingelassen wurde.

Was folgte, war für den Sklaven1548 wiederum eine Demonstration an Konsequenz und ihm ein Beispiel, wie er sich selbst verhalten sollte. Vierhundert Schläge mit gummierten Stöcken und dem Sjambok, exakt wie angekündigt und präzise ausgeführt. Der Sklave1548 kniete dabei auf einem Prügelbock, um seine bisher schwerste Abstrafung in Empfang zu nehmen. In Gedanken war er dabei zum einen bei den Schmerzen und beim Abzählen der vierhundert, was diesmal nicht leicht fiel, aufgrund der Intensität. Zum anderen war er sich dabei der Macht der Herrin sehr intensiv bewusst, und dass diese jetzt, genau jetzt, ihm ohne weiteres hätte eine höhere Zahl ins Ohr flüstern können – und der Schmerz hätte kein Ende gefunden.

Es folgte ein intensiveres Gespräch, vor allem bezüglich einer ernsthaften Blog-Führung, und andere Ratschläge die zur Vermeidung noch größerer Schmerzen beitragen können. Beitragen wohlgemerkt, denn letzten Ende zählen nur die Eingebungen, Launen und Wünsche der Besitzerin des Sklaven.

Zum Abschluss durften die Handrücken des Sklaven die Fürstin stützen, die mit Ihren Absätzen schön tief eingegraben auf diesen stand. Und um 13.10 Uhr stand der Sklave schon wieder in der sommerlichen Luft – von außen betrachtet in Freiheit, innerlich aber fest an die Herrin gebunden. Er durfte dann noch schnell zur Bäckerei spurten, weil er nämlich bei den beauftragten Semmeln nicht nachgefragt hatte, und natürlich die Falschen dabei gehabt hatte.

Es werden circa eineinhalb Wochen ohne Präsenz bei der Herrin folgen, und nun wird der Sklave1548 sicherstellen, dass er in dieser Zeit alle Aufträge zur Zufriedenheit umsetzt und vor allem interessante Blogeinträge verfasst. Weiterhin wird ihn das Abheilen und Pflegen seines Sklavenarsches beschäftigen, dieses wird mit Fotos dokumentiert und der jetzt noch fühlbare Schmerz ist die ständige Erinnerung an was geschah und durch wen er dies erleben durfte.

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